Fürchte Deinen Nächsten!
Freunde besuchen, Fleisch essen, nach Mallorca fliegen: Ziemlich viel, was Menschen tun, gilt als gefährlich für andere. Wie kommen wir da bloß wieder raus?
Freunde besuchen, Fleisch essen, nach Mallorca fliegen: Ziemlich viel, was Menschen tun, gilt als gefährlich für andere. Wie kommen wir da bloß wieder raus?
Enthält Spuren von Geschichte: Königsberger Klopse zu servieren, ist in jedem Fall eine vernünftige Entscheidung. Und mit diesem Rezept schmeckt es vielleicht sogar noch besser als damals bei der Großmutter.
Rassismus und Diskriminierung ist kein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Eine virtuelle Tagung nimmt die Debatte zur „Rasse“ bei Kant auf. Doch wie lassen sich historische und systematische Hinsicht unterscheiden?
Ob Pandemie oder Klimawandel: Ständig werden die Menschen zum Verzicht aufgefordert. Warum ist die Askese seit Jahrhunderten eine Idealvorstellung? Und lässt sie sich heute verwirklichen?
Das Pandemiejahr hat unser Leben verändert. Das umfasst auch unsere Wahrnehmung der Zeit. Psychologen können das erklären.
Wenn Immanuel Kant sich rassistisch äußert, kann er sich nicht mit dem Zeitgeist aus der Affäre ziehen. Seiner Philosophie muss man trotzdem nicht gleich eine Absage erteilen. In einer Demokratie muss ausgehandelt werden, wer auf welchem Sockel stehen darf.
Chinas Undemokratie +++ Testpflicht +++ Völkerrecht +++ Lehrer und Agonie der Freiheit +++ DDR-Wahlbetrug +++ Bildungswesen +++ Kants Gefühl des Schönen
Was alte Linke über Minderheiten sagen, finden junge Linke rassistisch. Und was die Jungen sagen, galt bei den Alten früher als Vorstufe des Faschismus. Es geht ein tiefer Riss durch das linke Lager.
Für seine Vorurteile benötigte der Philosoph gar keine Rassentheorie. Der Reisebericht eines spanischen Gelehrten bestärkte ihn darin, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe herabzusetzen. Ein Gastbeitrag.
War Kant ein Rassist? Diesem Urteil des Kant-Forschers Marcus Willaschek liegt ein Zitat zugrunde, das gar nicht von Kant stammt. Empirischen Unterschieden zwischen den Menschen sprach der Philosoph jede moralische Bedeutung ab. Ein Gastbeitrag.
War Kant Rassist? Warum mehr über seine Philosophie diskutiert werden sollte und weniger über seine persönlichen Einstellungen.
Ungleichbehandlung im Alltag +++ Völkermord +++ Buchbesprechung „Für ein Europa der Bürger!“
Kant war ein Rassist. Aber was folgt aus dem Befund, dass der Kritiker der Vorurteile seinen Universalismus nicht zu Ende dachte – und was nicht? Ein Gastbeitrag.
Der berühmte Philosoph hat sich übel über Rassen geäußert, Schüler trugen seine kruden Theorien weiter. Was sagt das über ihn, seine Zeit und sein Gesamtwerk?
Der Philosoph stellte Theorien über Unterschiede zwischen den Menschen auf. Sie müssen als Beiträge zur Wissenschaft verstanden werden, bevor über gedankliche Schuld geurteilt werden kann.
Die Musikwelt feiert den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Zu Recht, denn seine Wirkmacht ist ungebrochen. Er schuf den Soundtrack für eine aufgeklärte Öffentlichkeit, komponierte hochkomplexe Populärmusik und prägt unser Konzertwesen bis heute.
Wie wird die Ehe vollzogen? In der möglichst regelmäßigen Wahrnehmung gewisser Rechte und Pflichten. Die Broschüre „Ja, ich will!“ des rheinland-pfälzischen Frauenministeriums weiß Rat.
Wir können nicht einerseits auf denkbar großem Fuß leben, aber die Konfrontation mit den ökologischen und sozialen Folgekosten bequem von uns weisen. Ein Gastbeitrag zur Philosophie des Klimawandels.
Es fehlt nur die Zeit, ihre Konsequenzen durchzurechnen: Der vor hundert Jahren geborene englische Philosoph R. M. Hare verstand Moral als Regelung von Einzelfällen. Das blieb nicht ohne Folgen.
Kant dankte dem Minister, Schopenhauer niemandem und heutige Wissenschaftler der ganzen Welt: Was die Inflation des Danks in akademischen Arbeiten aussagt.
Das Navigieren nach den Sternen ist eine Kunst, mit der sich der Mensch noch relativ schwer tut. Bei Mistkäfern sieht die Sache jedoch etwas anders aus.
In Kaliningrad wird derzeit über den Namen des Flughafens abgestimmt. Der Philosoph Immanuel Kant lag in Umfragen vorn – aber Politiker sind dagegen.
Es gibt viele wichtige Forschungsaufgaben, die 25 Jahre und länger zu ihrer Fertigstellung benötigen. Bund und Länder müssten zusätzliche Gelder für solche geisteswissenschaftlichen Projekte bereitstellen.
Der Philosoph Immanuel Kant hat viel über das Wesen des Geldes nachgedacht. Seine Erkenntnisse sind aktueller denn je.
Von Pflicht und Selbstverpflichtung: Barbara Bleisch beantwortet die Frage, was Kinder ihren Eltern schulden, mit einer pauschalen Absage. Die entscheidende Frage lässt sie in ihrem Buch aber offen.
Von dem Philosophen Odo Marquard stammt der Satz: „Zukunft braucht Herkunft.“ Er enthält eigentlich das ganze Programm eines klugen Konservatismus – der kein naiver Fortschrittsglaube ist. Ein Gastbeitrag.
Die Frage, wie ein materielles Gehirn sich der Welt bewusst sein kann, ist eine harte Nuss. Und die Antwort vielleicht überraschend einfach.
Unmusikalisch zu sein, gilt nicht nur in Deutschland als ein soziales Stigma. Ist das ein Vorurteil derer, die sich für "hochgebildet" halten – oder macht Musik unser Leben tatsächlich besser?
Der amerikanische Präsident beschädigt die Ästhetik seines Staates. Die Frage nach der Bedeutung dieses Begriffs und seiner Institutionen wird dringend. Wie stellen wir uns der Entwicklung entgegen?
Über die Definition von Schönheit diskutieren Philosophen seit Jahrtausenden. Nun wollen auch Psychologen ein Wörtchen mitreden und legen dabei eine etwas eigenwillige Kant-Interpretation zugrunde.
Annäherung an einen Mythos aus der Perspektive seines Angestellten: Der Comic „Lampe und sein Meister Immanuel Kant“ weiß auf vielfältige Weise zu überraschen.
Kann man im Zeitalter der Naturwissenschaften überhaupt noch einen Idealismus vertreten? Und ob, sagt der Philosoph Vittorio Hösle. An den Einsichten Platons und seiner geistigen Erben führt für ihn auch heute kein Weg vorbei. Ein Gespräch.
Robert Schuman war Christ und Politiker. Als solcher formulierte er 1950 eine Friedensvision für Europa. Sie steht im Kontext älterer europäischer Friedenskonzeptionen, weist aber weit über Europa und eine innerweltliche Ordnung hinaus.
Vom Stammtisch bis zum Internetforum – die vollendete Mündigkeit hat sich durchgesetzt. Doch jedes Denken fordert Verantwortung. Das wird allzu oft vergessen.
Kann, wer keine Moral kennt, böse handeln – oder ist das Ausblenden der Moral eine böse Entscheidung? Die Philosophin Bettina Stangneth beantwortet diese Fragen in ihrem furios geschriebenen Buch „Böses Denken“.
Direkte Demokratie lockt damit, dass das Volk bestimmen darf, was als Nächstes passiert. Doch das ist gefährlich.