Der Unendliche II
Wozu noch Kant lesen? Es braucht Mut, sich dieses Verstandes zu bedienen. Wer ihn aufbringt, wird reich belohnt. Zweiter Teil der Aspekte zum dreihundertsten Geburtstag des Philosophen aus Königsberg.
Wozu noch Kant lesen? Es braucht Mut, sich dieses Verstandes zu bedienen. Wer ihn aufbringt, wird reich belohnt. Zweiter Teil der Aspekte zum dreihundertsten Geburtstag des Philosophen aus Königsberg.
Wozu noch Kant lesen? Es braucht Mut, sich dieses Verstandes zu bedienen. Wer ihn aufbringt, wird reich belohnt. Aspekte zum dreihundertsten Geburtstag des Philosophen aus Königsberg.
Sie nannten ihn den „Alleszermalmer“: Vor 300 Jahren wurde Immanuel Kant in Königsberg geboren. Mit nur drei Büchern veränderte der Philosoph die ganze Welt.
In seiner Universitätsschrift reflektiert der vor dreihundert Jahren geborene Immanuel Kant das Verhältnis von Politik und Wissenschaft. Der Garant der wissenschaftlichen Freiheit ist für ihn die Philosophie.
Weltweit beschwören Demagogen den Kosmopolitismus als Erzfeind: „Globalisten“ oder „Neoliberale“ würden nationale Kulturen ihrer Geschichte berauben und Flüchtlings-NGOs unterstützen. Die Politologin Seyla Benhabib verteidigt die Idee jetzt gegen ihre Verächter.
Wenn die Religion nur an einen Gott glaubt, kann der Gott der anderen Religion kein anderer sein. Es gibt ja nur einen – so könnte man meinen. Aber so einfach ist es nicht. Wieso jeder Gläubige an einen anderen, seinen eigenen Gott glaubt.
Die Bundesregierung plant eine neue Rechtsform für Unternehmen. Ihre „thesaurierende Gesellschaft“ für Verantwortungseigentum knüpft an zwei Denker an, die vor 300 Jahren geboren wurden.
Mit einer Schau läutet die Bundeskunsthalle das Kant-Gedenken zum 300. Geburtstag 2024 ein. Die ansprechende Einladung in seine Lebens- und Gedankenwelt wird von pflichtschuldigen Kontextualisierungen getrübt.
Die Kapitalmarktunion soll den Umbau der Wirtschaft retten: EZB-Präsidentin Lagarde beschwört beim „European Banking Congress“ des Geist Amerikas aus dem 19. Jahrhundert. Was hört man über die Zinsen?
Dialektik der Auszehrung: In Felix Heidenreichs phantastischer Gelehrtenlegende tobt um den Elfenbeindenker Immanuel Kant ein Zweikampf der Diener.
Die Erinnerungen an die revolutionären Ereignisse von 1989 sind ein Gegenmittel gegen die Resignation von heute. Man muss sie sich nur immer wieder erzählen, damit sie wirken. Ein Gastbeitrag zum Einheitstag.
Die Nachricht vom Tod des Autors ist in der editorischen Praxis nicht angekommen: Das postume Werk großer Philosophen wie Nietzsche, Heidegger, Carnap und Blumenberg wächst.
Wie könnte eine Architektur des Klimaschutzes aussehen, die über die technischen Möglichkeiten das Verhältnis zur Natur nicht aus den Augen verliert? Gedanken zu einem umfassenderen Verständnis von nachhaltigem Bauen. Ein Gastbeitrag.
Eine zeitgerechte Ethik des Mitleids ist gut beraten, die vergessene Theorie der vier Kardinaltugenden zu erneuern. Mit ihnen erhält das Gefühl des Mitleids die nötige kritische Ergänzung der praktischen Vernunft. Ein Gastbeitrag.
Der Schotte Adam Smith gilt als Revolutionär des ökonomischen Denkens. Dabei lagen ihm bedächtige Reformen immer näher als der große Umsturz. Ein Gastbeitrag.
Das Literaturmagazin „Sinn und Form“ der Berliner Akademie der Künste darf wegen unklarer Finanzierung nicht mehr erscheinen. Das hat das Landgericht Berlin jetzt entschieden. Doch wem nützt dieses Urteil?
Der Philosoph Otfried Höffe erörtert das Verhältnis von Religion und Demokratie breit. Aktuelle Problemstellungen vertieft er leider nicht.
Werk im Werden: Der forschende Philosoph Dieter Henrich ist gestorben.
Werk im Werden: Eines der ertragreichsten Leben in der deutschen Philosophie ist zu Ende gegangen. Zum Abschied von Dieter Henrich.
Unter einem Himmel aus Gendersternchen tritt die Linke ratlos auf der Stelle. Nur langsam wird ihr klar, dass kulturelle Reinheitsgebote keine Lösung sind, dafür ist die Lage zu ernst. Ein Gastbeitrag.
Die Betrachtung des Schriftstellers gebiert Ungeheuer. Eine Rede zu meiner eigenen Literatur und zu literarischen Prinzipien allgemein.
Kann ein Krieg gerechtfertigt sein? Und dürfen im Namen der Freiheit fremde Grenzen verletzt werden? Dieses Gedicht bezieht eine klare Position in Fragen, die nach wie vor umstritten sind.
Ständig werden unsere Vorstellungen vom perfekten Urlaub durchkreuzt. Wir brauchen ein besseres Enttäuschungsmanagement.
Überall Diskussionen über richtiges Reden, Zitieren, Lesen. Die Öffentlichkeit befindet sich in einem Umbruch. Die Übertreibung wird zum Standard.
Der israelische Philosoph Omri Boehm plädiert in seinem neuen Buch für einen „Radikalen Universalismus“. Dafür ist er sogar bereit, den Preis des Fanatismus zu zahlen.
Kants „Träume eines Geistersehers“ in einer kommentierten Edition.
Die Welt erklären konnte er, seine ostpreußische Heimat Königsberg hat Immanuel Kant fast nie verlassen. In seinem Testament erweist er sich als großzügig. Das Thema Erbstreit ist ihm dennoch nicht fremd.
Der Übertritt des Generalvikars Andreas Sturm zu den Altkatholiken enthüllt die Illusionen des reformkatholischen Milieus.
Unser Universum entstand nach einem Urknall. Soviel wissen wir. Doch an diesem Moment selbst stößt die Naturwissenschaft an eine harte Grenze der Erkenntnis. Sie könnte unüberwindlich sein.
Kurt Hiller und Carlo Schmid +++ Impflicht schützt die Freiheit +++ Führungsinstrumentarium +++ Onlinehandel
Pendlerpauschale +++ Birte Förster und Armin Nassehi +++ Demokratieproblem +++ Streik der Lokführer
Die Freiheitsfrage ist nicht die Frage nach der Alternative zwischen äußerer Einschränkung und individueller Entscheidung, sondern die Frage nach der Praktikabilität der Verhaltensmöglichkeiten.
Interkulturelle Toleranz blieb die Ausnahme: Oliver Eberl kritisiert eine Denktradition, in der die „Barbarei“ als Gegenteil moderner Zivilisation in Stellung gebracht wird.
Oh je, jetzt kommt die Präsentation vor Publikum. Für schüchterne Menschen eine schreckliche Vorstellung. Doch sich einfach mehr zu trauen, lässt sich lernen.
Die gesellschaftliche Linke trat einst für all diejenigen ein, die nicht mit dem goldenen Löffel geboren wurden. Verliert sie sich nun in Lifestyle und Symbolik einer privilegierten Minderheit?