Salma Hayek: Weinstein war mein Monster
Salma Hayek erhebt schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. In einem Interview schildert sie, wie der Produzent sie immer wieder bedrängte. Der Beschuldigte wehrt sich.
Salma Hayek erhebt schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. In einem Interview schildert sie, wie der Produzent sie immer wieder bedrängte. Der Beschuldigte wehrt sich.
Melanias Christbäume, Trumps Zähne, seine Tweets, und wie sie zu verdammen sind: Das alles hat mit den Kontrollaufgaben der Medien nichts zu tun, und nach zwei Jahren Banalität muss man ihnen sagen: Get covfefe it.
Das Zitat von „Pussy“-Grapscher Donald Trump mag der Anfang gewesen sein. Doch erst 2017 kochte die Debatte um Macho-Gehabe und sexuelle Übergriffe richtig hoch. Das „Time“-Magazin zeichnet nun diejenigen hinter der Bewegung mit seinem wichtigsten Titel des Jahres aus.
Harvey Weinstein soll immer wieder mit seinen engen Verbindungen zu Barack Obama, Hillary Clinton und Jeff Bezos geprahlt haben. Journalisten bot er angeblich lukrative Buchverträge an, um die Berichterstattung über sexuelle Übergriffe zu verhindern.
Kate Winslet ist froh, dass ihre Kinder auf Soziale Medien verzichten, Boris Becker lebt gerne in London, und Til Schweiger erscheint nicht persönlich vor Gericht – der Smalltalk.
Eine Schauspielerin hat eine Schadenersatzklage gegen Harvey Weinstein eingereicht, weil er sie zweimal in einem Hotel in Beverly Hills sexuell missbraucht haben soll. Auch gegen „The Weinstein Company“ wird geklagt.
Anne Will setzt das Thema Sexismus auf die Talkshowordnung. Es wird wenig über Harvey Weinstein und Kevin Spacey geredet, umso mehr über Rainer Brüderle. Das zeigt die Schieflage der Debatte schon an: Sie franst aus und hat große blinde Flecken.
Die ehemalige Torhüterin Hope Solo wirft Sepp Blatter sexuelle Belästigung vor. Es sei 2013 auf der Gala „Ballon-d’Or“ in Zürich passiert. Dort soll der ehemalige Fifa-Präsident übergriffig geworden sein.
Kurz nachdem der Comedian Louis C.K. von fünf Frauen der sexuellen Belästigung bezichtigt wurde, räumt dieser seine Taten nun ein. In einem Statement erklärt er: „Es gibt nichts daran, für das ich mir vergebe.“
Benjamin Braman hat auch Dominique Strauss-Kahn gegen den Vorwurf der versuchten Vergewaltigung verteidigt. In der kommenden Woche soll über eine Anklage gegen Weinstein entschieden werden.
Wieso melden sich Opfer sexueller Gewalt spät oder gar nicht? Die Psychoanalytikerin Marie-France Hirigoyen weiß, warum. Sie hat die Macht der Missbrauchtäter à la Weinstein erforscht – und benennt die „Masken der Niedertracht“.
Mit ehemaligen Mossad-Spionen wollte Harvey Weinstein gegen seine Opfer vorgehen, wie neueste Enthüllungen zeigen. Eine Ermittlerin gab sich als Frauenrechtlerin aus – und sammelte Informationen über die Klägerinnen.
Drei Jahre lang war Amy Bergs Dokumentarfilm „An Open Secret“ über Pädophilie in Hollywood so gut wie unsichtbar. Wenn man ihn jetzt sieht, weiß man, warum.
Du kannst mit Frauen alles machen, wenn Du berühmt bist. So prahlte Donald Trump einst. Das hat sich gründlich geändert. Sexuelle Belästigung kostet inzwischen massenweise Karrieren.
Nach weiteren Belästigungsvorwürfen gegen Kevin Spacey trennt sich der Streamingdienst Netflix von dem Schauspieler, die Londoner Polizei ermittelt. Harvey Weinstein droht derweil ein Haftbefehl wegen Vergewaltigung.
Hollywood kommt nicht zur Ruhe: Eine weitere Frau bezichtigt Harvey Weinstein der Vergewaltigung. Gegen Kevin Spacey ermittelt derweil Scotland Yard – und Volker Schlöndorff verteidigt Dustin Hoffman.
Alle Männer sind Müll - solche Sprüche ebnen nach dem Fall von Harvey Weinstein und Kevin Spacey den Weg in die Führungspositionen mancher Online-Medien. Dort zählt Ideologie mehr als Fakten.
In Hollywood steht die Trophäen-Saison an – doch Schlagzeilen machen die Skandalnachrichten. Nach Weinstein, Toback, Spacey und Dustin Hoffman wird nun auch „Rush Hour“-Regisseur Brett Ratner mit Vorwürfen konfrontiert. Die Branche reagiert sofort.
Täglich berichten die französischen Medien von sexueller Gewalt gegen Frauen. Je mehr Betroffene ihr Schweigen brechen, desto mehr folgen: Auch ein berühmter Islam-Intellektueller soll vergewaltigt haben.
Seit den Enthüllungen um Produzent Harvey Weinstein reißen die Vorwürfe sexueller Belästigung in Hollywood nicht ab. Weitere Männer werfen jetzt Oscar-Preisträger Kevin Spacey Belästigung vor. Auch gegen Dustin Hoffmann gibt es Anschuldigungen.
Der Verband der amerikanischen Filmproduzenten hat Harvey Weinstein für immer ausgeschlossen – eine bisher einzigartige Maßnahme in der Geschichte des Verbandes.
Kevin Spacey hat sich für einen sexuellen Übergriff entschuldigt und sich gleichzeitig als schwul geoutet. „Bleib beim Thema“, fordern Kritiker. Es gehe jetzt nicht um ihn – sondern um sein Opfer.
Umstrittene Verschwiegenheitsklauseln und -verträge sorgen in Amerika dafür, dass Belästigungsvorwürfe nicht an die Öffentlichkeit kommen. Ein Opfer Weinsteins zog deshalb sogar im Nachhinein ein Interview zurück.
Die Schauspielerinnen Selma Blair und Rachel McAdams äußern Vorwürfe gegen James Toback. Sie erzählen detailliert von verstörenden Begegnungen mit dem Regisseur. Unterdessen verklagt Harvey Weinstein seine eigene Firma.
Mit #MeToo soll die ganze Gesellschaft beschuldigt werden, obwohl eine Liste mit „Shitty Media Men“ kursiert. Es gibt gute Gründe, warum die Kultur und Medien besonders belastet sind – und die Verantwortung auf alle abwälzen.
Die Schauspielerin Dominique Huett ist ein weiteres mutmaßliches Opfer von Weinstein. Dessen Firma wusste von seinen Übergriffen, unternahm aber nichts dagegen, ist sie überzeugt. Sie hat jetzt die Weinstein Company verklagt.
„Er gab mir schnell zu verstehen, dass er am längeren Hebel sitzt und sich von mir mehr erwartet als verbale Freundlichkeiten“: Auch Moderatorin Birgit Schrowange und Schauspielerin Uschi Glas äußern sich zu Belästigungen im Berufsleben.
Plötzlich geht es ganz schnell: Der Skandal-Fotograf Terry Richardson darf nicht mehr für „Vogue“, „Glamour“ und andere Magazine des Verlags Condé Nast fotografieren. Jahrelang waren Vorwürfe von Frauen gegen ihn folgenlos geblieben.
Der Skandal um Harvey Weinstein zeugt von einem außerordentlichen System des Missbrauchs im Show- und Medienbusiness. Doch er ist nicht der einzige, um den es bei den Vorwürfen sexueller Übergriffe geht.
Auch die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen Filmmogul Harvey Weinstein. Die zentrale Frage lautet: Haben leitende Mitarbeiter seiner Frma gegen Bürgerrechte verstoßen?
Von sexuellem Missbrauch mag nicht jeder gewusst haben, von Harvey Weinsteins Schreckensherrschaft als Chef aber schon. Warum lässt man Leute wie ihn gewähren?
Warum schweigen Frauen, wenn sie sexuell belästigt wurden? Sie täten es nicht, wenn sie daran glauben würden, dass es einen anderen Weg gäbe, den Launen der Männer ohne Beschädigung zu entgehen. Ein Gastbeitrag.
Tarantino bedauert in einem Interview sein Schweigen im Fall Weinstein. Der Regisseur hat mit dem Produzenten mehr als 20 Jahre gemeinsam an Filmen wie „Pulp Fiction“ und „Django Unchained“ gearbeitet.
Sie habe ihre Erlebnisse mit Weinstein lange verdrängt, schreibt die Schauspielerin. So habe sie sich „in das Schweigekomplott eingereiht, dass es diesem Jäger erlaubte, so viele Jahre herumzustreifen“.
Mehr als 40 Frauen werfen dem Filmproduzenten Harvey Weinstein sexuelle Übergriffe vor, einige auch Vergewaltigung. Auch die Polizei in London erwägt ein Ermittlungsverfahren.
Sexismus und Missbrauch: Das passiert nicht nur in Hollywood. Jetzt sprechen auch deutsche Schauspielerinnen über das Tabuthema. Und die Politik meldet sich zu Wort.