Engel, Teufel, Langeweile
Hoch im Norden wartet die kalte Herrscherin auf junges Blut: Der KIKA versenkt Andersens Märchen von der „Schneekönigin“ mit einem uninspirierten Animationsfilm.
Wenn der Kaiser und seine Hofschranzen Kleider sehen, wo keine sind, und Schneewittchen ihre Geschichte als verzogenes Gör beginnt, dann ist in Hanau Festspielzeit. Das Programm der Brüder-Grimm-Festspiele ist vorgestellt worden.
Hoch im Norden wartet die kalte Herrscherin auf junges Blut: Der KIKA versenkt Andersens Märchen von der „Schneekönigin“ mit einem uninspirierten Animationsfilm.
Der Däne Hans Abrahamsen hat aus Andersens Märchen „Die Schneekönigin“ eine faszinierend zarte Oper gemacht. Sie ist nun an der Semperoper Dresden in einer eindringlich-strengen Inszenierung zu sehen.
Kurz ist unseres Lebens Lied: Dieses Gedicht handelt von einer unerhörten Begebenheit, die ihr Beobachter nie mehr vergessen konnte.
Goethe, Schiller, Bauhaus – in Weimar ist das kulturtouristische Pflichtprogramm groß. Doch der Spaß fängt erst auf beiläufigen Entdeckungstouren richtig an.
Wortmalerei spielt in dieser Woche in der Märchenwelt des Hans Christian Andersen. Wie präzise gelingt es Ihnen, die KI mit Ihrer Beschreibung an unser Bild heranzuführen? Jetzt unser neues Spiel ausprobieren.
Nixe im Rollstuhl: John Neumeier eröffnet mit seinem Ballett „Die kleine Meerjungfrau“ die Hamburger Ballett-Tage und rettet noch einmal sein Ensemble.
Kriegsverbrechen und ihre Opfer nach 1945 im Historischen Museum, der schwarze Beuys im Guggenheim und verzauberte Stoffgestalten im Berliner Hamburger Bahnhof. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Preußische Kulturblüte um 1800 in Neuhardenberg, der Mythos von Caesar und Kleopatra in Speyer und koreanische Kultur aus zwei Jahrtausenden in Dresdens Grünes Gewölbe. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Seine Geschichten haben einst Königshäuser bezaubert und liefern heute Stoff für Disney-Erfolge: Tilman Spreckelsen und Fridtjof Küchemann über die Märchenwelt des Hans Christian Andersen.
Wie wird man, was man immer werden wollte? Wie stellt man sich den Wundern und Gefahren der Nacht? Wie bringt man ein böses Märchen an ein gutes Ende? Eine weihnachtliche Auswahl an Büchern für junge Leserinnen und Leser.
Mit „Andersens Erzählungen“ in der Inszenierung von Philipp Stölzl hat München ein bezauberndes Wintermärchen geschenkt bekommen. Das ist ein Abend, der alle Sinne berührt.
Aus der Bewegung in fast meditative Stille: Heinrich Deterings neunter Gedichtband, „An der Nachtwand“, überzeugt durch Reflexion und Empathie.
Oulipo lässt aufs Schönste grüßen: Anne Serres literaturspielerische Erzählungen „Im Herzen eines goldenen Sommers“.
Rakel Haslund-Gjerrilds Roman „Adam im Paradies“ erzählt von Kristian Zahrtmann, einem bei uns unbekannten, in seiner dänischen Heimat aber ehedem ebenso gefeierten wie umstrittenen Maler der Dekadenz.
Smørrebrød mit Sternenregen: Kopenhagen ist in nur zwanzig Jahren vom kulinarischen Niemandsland zur Feinschmeckerhauptstadt Nordeuropas geworden – nicht zufällig, sondern dank strategischer Planung.
Unter Corona- Auflagen hat sich das Theater draußen für viele nicht gelohnt, aber jetzt ist sie wieder da: die Freilichtsaison. Was in den nächsten Monaten so alles ansteht.
Die Insel Fünen ist voller herrlicher Landsitze. Der Dichter Hans Christian Andersen, Sohn eines ärmlichen Schuhmachers, war dort gern zu Gast.
Jedes Jahr leisten wir uns ganz selbstverständlich einen Weihnachtsbaum. Wenn man dann aber darüber nachdenkt, kann man beinahe Mitleid mit dem Baum bekommen.
Hans Christian Andersen ist Odenses größter Sohn. An diesem Mittwoch öffnet in der dänischen Stadt ein Museum, das den Dichter in den tausend Bildern seiner Märchen sucht.
Was geschieht da „mitten im Sommer“ in Binz? Eine Schneekönigin erscheint und verteilt ihren Eishauch. Doris Runge verdichtet die Bilder des Märchens auf beeindruckende Weise.
Warum blieb Hans Christian Andersens Roman „O. T.“, erschienen 1836 im dänischen Original und bald ins Deutsche übertragen, hierzulande so lange unbekannt?
Die englischsprachige Erstaufführung von Hans Abrahamsens Oper „The Snow Queen“ in München lässt die Herzen der Zuschauer kalt. Dem Stück fehlt es an einem tieferen Motiv und gesellschaftlicher Relevanz.
In Kopenhagen wird Hans Abrahamsens erste Oper uraufgeführt: Seiner „Schneekönigin“ fehlt zwar Hans Christian Andersens melancholischer Humor – aber musikalisch ist sie eine große Freude.
Hallo, aufwachen! Die Märchenfilme im Ersten gehen kein Risiko mehr ein. Aber dass heute noch ein Fernsehredakteur Sätze wie „Fürwahr, das glaub ich“ durchgehen lässt, ist ein Weihnachtswunder.
„Man hat erst gewaltig viel Widerwärtiges durchzumachen, und dann wird man berühmt“: Hans Christian Andersen gilt als friedlicher Märchenerzähler. Seine Scherenschnitte in der Bremer Kunsthalle offenbaren mehr.
Das Haus ist falsch, die Storchenfamilie echt und der Blick aufs Meer überwältigend: Im Sommer 1844 besuchte der Märchendichter Hans Christian Andersen die Insel Föhr als Gast des dänischen Königs. Eine Spurensuche.
Die Grimm-Festspiele in Hanau beginnen in zwei Wochen. Dabei steht auch der frühere Festivalleiter auf der Bühne – als Gevatter Tod.
Chili, Mango, Käse: Die Craft-Brauer der dänischen Insel Fünen experimentieren mit verwegenen Zutaten und sammeln dafür weltweit Auszeichnungen ein.
Wo Schief und Krumm zuhause sind: Jahr für Jahr produzieren ARD und ZDF Märchenfilme für die Weihnachtszeit. Warum nur nehmen sie die Texte, die sie im Namen tragen, so gar nicht ernst?
Die Rocky Mountains sind berühmt für ihren staubtrockenen, puderzuckerfeinen Schnee, und den besten gibt es in der kanadischen Provinz Alberta. Doch er ist nicht das einzige Geschenk, das man bei einer Skisafari von Banff über Lake Louise nach Jasper von der Natur bekommt.
„Treffen sich zwei Autoren...“ - das könnte der Beginn eines Witzes sein - oder der, einer Erzählung. Vielleicht von einem Treffen von Charles Dickens mit Hans Christian Andersen.
Kopenhagens Kleine Meerjungfrau ist – mal wieder – Opfer von Vandalen geworden. Warum schützt sie keiner?
Der Buchkünstler Werner Klemke hat auch Hans Christian Andersen illustriert. Ein Band veröffentlicht erstmals seine Bilder zu dreizehn Märchen.
Mehr als 14.000 Polen leben in Frankfurt. Seit der Parlamentswahl im Herbst geht durch ihre Heimat ein Riss. Familien zerstreiten sich, Freundschaften zerbrechen. Auch die im Ausland lebende „Polonia“ ist in zwei Lager gespalten. Was ist da los?
So steht es nicht im Buche: Auch dieses Jahr zeigt die ARD Märchenfilme zu Weihnachten. Doch beim Umgang mit den Vorlagen fehlt es an Esprit und Mut und Witz. Da helfen auch die stärksten Frauen nicht.
Was unterscheidet den Roman von mündlicher Erzählung? Und was die europäische von der indischen Literatur? Sehr viel. Eines aber ist gleich: je unmoralischer, desto interessanter.