Die Peinlichkeit des Präsidenten
Alle lieben Cate, aber wissen auch alle, warum? Das Filmfestival von Cannes eröffnet mit einem lauwarmen Film und einer tiefen Verbeugung vor der Präsidentin der Jury, Cate Blanchett.
Alle lieben Cate, aber wissen auch alle, warum? Das Filmfestival von Cannes eröffnet mit einem lauwarmen Film und einer tiefen Verbeugung vor der Präsidentin der Jury, Cate Blanchett.
Inmitten des politischen Umbruchs hat Go East einst begonnen. Nun gibt es abermals gewaltige Umbrüche. Von neuen Filmen, Politik und der neuen Sicht auf das Gestern: Das 18. Festival des mittel- und osteuropäischen Films beginnt in Wiesbaden. Von Eva-Maria Magel
Nachdem die Festivalleitung den Streamingdienst aus dem Wettbewerb verbannt hat, will das Unternehmen gar keine Produktionen mehr an der Croisette zeigen.
Das Filmfestival will nach eigenen Angaben ein Forum für „MeToo“ sein. Unter anderem soll das Thema in Podiumsdiskussionen und einem Seminar behandelt werden.
Guillermo del Toro hat mit „The Shape of Water“ in Venedig den Goldenen Löwen gewonnen. Damit zeigt das Filmfestival, auf dem es allerhand Belangloses aus aller Welt zu sehen gab, dass es nicht von gestern ist.
In Guillermo del Toros neuem Zwei-Stunden-Filmtraum fällt sich die Welt in zwei, drei Sprachen ins Wort, bei Ai Weiwei sind es ungleich mehr: Sprachverwirrung beim Filmfestival in Venedig.
Den Hauptpreis des Filmfestivals von Locarno hat überraschend die französisch-chinesisch-deutsche Dokumentation „Mrs. Fang“ gewonnen. Auch in anderen Kategorien entschied sich die Jury gegen Favoritenrollen.
Sie war als Favoritin gehandelt worden: Diane Kruger nimmt in Cannes den Preis als beste Schauspielerin entgegen. Die Goldene Palme ging hingegen an einen Film, der das Publikum überrascht hatte.
Vier Mal taucht Nicole Kidman beim Filmfestival von Cannes auf der großen Leinwand auf, zwei Mal davon mit Colin Farrell. Kann das gutgehen?
Bevor das Festival zur allzu weichen und warmen Veranstaltung missrät, zeigt man in Cannes einen neuen Michael-Haneke-Film: „Happy End“ wirft einen brutalen Blick auf eine Familie.
Auch das Filmfestival von Cannes kommt nicht ohne das Fernsehen aus. Jane Campion zeigt die neuen Folgen ihrer Serie „Top of the Lake“. Die überzeugen nicht wirklich.
Überall dicke Lippen, es ist zum Heulen: Beim Filmfestival von Cannes fehlen viele große Hollywood-Stars – und die von früher sind oft kaum gealtert.
Wenn man bei Filmfestivals auf etwas zählen kann, dann sind es gutgekleidete Stars. In Cannes sind die Modekontrollen derzeit so scharf wie die Sicherheitskontrollen. Bei der Tiefe des Dekolletés wird jedoch auch mal ein Auge zugedrückt.
Filme mit Frauen im Zentrum haben die Preise des 17. Wiesbadener Festivals für den mittel- und osteuropäischen Film gewonnen. Der Hauptpreis ging an eine bewegende serbisch-internationale Koproduktion.
Das 17. Filmfestival Go East fragt nach den Frauen. Nach der Gesellschaft sowieso. Eingeladen sind dazu Filme und Filmemacherinnen, die eine Menge zu sagen haben.
Diane Kruger steht für Fatih Akin und Isabelle Huppert für Michael Haneke vor der Kamera. Auch Netflix könnte eine Goldene Palme gewinnen: Die Filme im Wettbewerb von Cannes.
Die Scheußlichkeiten mehren sich, aber die Gefühle bleiben kalt: Mel Gibson, Amat Escalante und Roan Johnson zeigen ihre Filme am Lido. Für den einzig nennenswerten Gefühlsausbruch sorgt der italienische Wettbewerbsbeitrag.
Jude Law schließt Freundschaft mit einem Känguru, und Paula Beer findet das Glück im Louvre: In Venedig werden neue Filme von Paolo Sorrentino und François Ozon gezeigt.
Das 73. Filmfestival von Venedig eröffnet mit Damien Chazelles schlauem, selbstbewusstem Musical-Film „La La Land“ und zeigt, dass auch Hollywood nicht mehr das ist, was es mal war.
Der alte Festivalpalast ist lächerlich aufgeputzt, die Eröffnungsparty wurde abgesagt, die Plaudereien im Danieli sind inspirierend: das Filmfestival in Venedig hat begonnen.
Das Japanische Filmfestival Nippon Connection bringt zum 16. Mal Sinnliches und Übersinnliches nach Frankfurt.
Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht an das Sozialdrama „I, Daniel Blake“ des Briten Ken Loach. Eine Enttäuschung erlebt die deutsche Regisseurin Maren Ade.
Sie haben in Cannes schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Was sollten sie diesmal auf dem Filmfestival vorstellen, wenn nicht ein Meisterwerk? Die Brüder Dardenne zeigen „La Fille Inconnue“.
Das Filmfestival von Cannes hat die zwanzig Filme bekanntgegeben, die Mitte Mai um die Goldene Palme konkurrieren. Die neuesten Werke von Almodóvar, Jarmusch und den Dardennes sind dabei - und das einer deutschen Regisseurin.
Südamerika ist der Gewinner beim Filmfestival in Venedig. Viele, die sicher gesetzt waren, gehen leer aus. Bei „Francofonia“ von Alexander Sokurov ist das auch gut so.
Am Abend werden zum Abschluss des Filmfestivals in Venedig die Löwen vergeben. Welcher Film einen Preis verdient hat und welcher Schauspieler für die beste männliche und weibliche Hauptrolle ausgezeichnet werden könnte.
Dieser Film wird für Kontroversen sorgen: „Rabin, the Last Day“ von Amos Gitais greift frontal die israelische Rechte an und ist eine Hommage an den früheren Ministerpräsidenten.
Der Publikumspreis für den Film über den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der die Frankfurter Auschwitz-Prozesse ermöglichte, war fast schon zu erwarten. Abschließend sorgte die Jury von Locarno jedoch noch für einige Überraschungen.
Die Wissenschaft will es wissen und geht immer häufiger auf die Kunst zu. So wurde das Foresight Filmfestival ins Leben gerufen. Wir zeigen und beurteilen die drei Gewinnerfilme.
Eine gute Nachricht aus Cannes: Von all den Franzosen, deren Filme wir beim Filmfestival ertragen haben, gewinnt der einzig würdige: Jacques Audiards sehr besonderes Flüchtlingsdrama „Dheepan“.
Das Filmfestival von Cannes hat Gerüchte dementiert, denen zufolge Frauen nur in High Heels erwünscht seien. Unterdessen berichten Frauen, sie seien durchaus wegen flacher Schuhe am roten Teppich abgewiesen worden – darunter die Ehefrau eines Regisseurs.
Nach den ersten Tagen beim Filmfestival überragen zwei Filme die anderen: „The Lobster“ von Yorgos Lanthimos und „Carol“ von Todd Haynes erzählen von surrealer Partnersuche und bohrendem Sehnsuchtsgefühl.
Manche Filme stehen quer im Programm von Cannes. Zum Beispiel dieser: "Sauls Sohn" von László Nemes.
Trendwende: Während die Filmdiven vergangener Tage alles daran setzten, um nicht mehr fotografiert zu werden, lichtet sich die Prominenz von heute gerne auch selbst ab. Das Filmfestival in Cannes will dem jetzt Einhalt gebieten.