„Fremd im eigenen Land“
Alexander Gauland wollte noch etwas loswerden. Im brandenburgischen Elsterwerda spricht der AfD-Politiker über das Boateng-Zitat und greift ein neues auf – eine Parole der rechtsextremen Szene.
Alexander Gauland wollte noch etwas loswerden. Im brandenburgischen Elsterwerda spricht der AfD-Politiker über das Boateng-Zitat und greift ein neues auf – eine Parole der rechtsextremen Szene.
Am 2. Juni hielt AfD-Politiker Alexander Gauland auf dem Marktplatz in Elsterwerda eine Rede, in der er sich rechtsextreme Parolen zu eigen machte. Hier können Sie sie im Wortlaut nachlesen und hören.
Im unionsinternen Dauerstreit sendet der CSU-Vorsitzende Seehofer Friedenssignale an CDU-Chefin Merkel. Es gebe „wieder ein Fundament der Vertrauens“, auf das man aufbauen könne.
Die umstrittenen Aussagen über Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng scheinen der AfD zu schaden. Partei-Chefin Frauke Petry legt dennoch nach – mit Kritik an Mesut Özil.
Frankreich schotte sich bei der Planung der EM zu sehr ab, beklagt Helmut Spahn im Gespräch mit der F.A.S. Schwierigkeiten befürchtet der Sicherheitschef der Fußball-WM 2006 auch wegen der anhaltenden Streiks im Land.
Der Kuka-Chef beruhigt die Gemüter und zeigt sich offen für ein europäisches Übernahmeangebot. Eine „Generation Robotic“ sieht er als Standortvorteil für Deutschland.
500 Millionen Euro mehr soll der Tiefbahnhof kosten - das Land will die Mehrkosten nicht übernehmen. Man habe den Termin der Eröffnung ohnehin nicht für realistisch gehalten.
Angst vor Ausländern, Angst vor Fremdem, Angst vor Neuem – aus Sicht von Finanzminister Schäuble ist das der politische Sound der AfD. Auch aus dem Bundeskriminalamt gibt es an der Partei Kritik.
Im „klassischen Sinne“ seien heutige Fußball-Nationalmannschaften „keine Frage der nationalen Identität mehr“, sagt Alexander Gauland. „Diese multikulturelle Welt“ sei den meisten Deutschen fremd, so der stellvertretende AfD-Vorsitzende in einem Gespräch.
Nach der Gauland-Aussage hätte eine große Mehrheit der Deutschen Jérôme Boateng gerne zum Nachbarn. Zudem spricht sich der Fußball-Weltmeister dafür aus, bestimmte Begriffe auf Rassismus zu überprüfen.
Die Deutsche Bank hat aktuell zahlreichen Kunden einen Riesenschrecken eingejagt: Im Online-Banking erscheinen Abbuchungen gleich zwei Mal.
Thüringens Ministerpräsident bemängelt, dass die Nachbarn-Aussage des AfD-Vize über den deutschen Nationalspieler „Tage lang“ in den Schlagzeilen war. Andere wichtige Nachrichten wären dadurch in den Hintergrund gerückt.
Der Leugnung folgt nun das Eingeständnis des AfD-Vizes, dass er doch über Jerome Boateng gesprochen hat. Die Schuld für die Aufregung sieht er trotzdem nicht bei sich.
Die evangelikale Organisation Open Doors hat behauptet, dass es in Asylunterkünften vermehrt Angriffe auf Christen gegeben haben soll. Eine methodisch saubere Aufarbeitung steht jedoch weiter aus. Auch die EKD tut sich schwer.
Alexander Gaulands Äußerungen über den deutschen Nationalspieler Jérôme Boateng sorgen für viel Wirbel. Am Sonntag hat der AfD-Vizechef das Zitat noch abgestritten, jetzt bestätigt er es.
Die AfD wird immer beliebter. Was ihre Wähler eint, ist nicht mehr der Kampf gegen den Euro, sondern das Misstrauen – sogar gegen die eigene Parteispitze.
Eine offene Gesellschaft braucht Meinungsvielfalt. Die ist jedoch durch digitale Plattformen bedroht, die herrschende Ansichten verstärken.
Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Strauß. Der Satz ist für die Kanzlerin kein Dogma, Horst Seehofer sieht ihn als Vermächtnis. Der neue Streit in der Union hat eine lange Vorgeschichte.
Der Streit um die Flüchtlingskrise hat CSU und CDU entfremdet. Eine gemeinsame Klausur sollte den Graben verkleinern. Die Schwierigkeit: Ein solches Treffen würde momentan aussehen wie ein Krisengipfel. Doch diesen Eindruck will CSU-Chef Seehofer auf jeden Fall vermeiden.
Das Urteil von Bundeskanzlerin Merkel über die abschätzigen Äußerungen des AfD-Vize zu Nationalspieler Jerome Boateng fällt vernichtend aus. Der DFB reagiert mit einem Video – und auch Alexander Gauland meldet sich abermals zu Wort.
Fifa-Präsident Gianni Infantino gerät drei Monate nach seiner Wahl weiter unter Druck. Nun bezieht auch DFB-Präsident Reinhard Grindel in der F.A.Z. Stellung zu den Enthüllungen.
Jérôme Boateng hat sich nach dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft erstmals zu den Aussagen von Alexander Gauland geäußert. Der Nationalspieler zeigte sich vor allem erfreut über die positiven Reaktionen der Fans.
Nachdem der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland den Fußball-Nationalspieler Boateng beleidigt hat, versucht sich die Parteispitze in Schadensbegrenzung. Die Äußerung könnte den Machtkampf in der Partei weiter befeuern.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland will den Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng nie beleidigt haben. „Ich kenne ihn nicht und käme daher auch nicht auf die Idee, ihn als Persönlichkeit abzuwerten“, teilte er mit. Die Aufzeichnungen der F.A.S.-Korrespondenten beweisen jedoch das Gegenteil.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland sagt, Fußball-Weltmeister Jerome Boateng werde im eigenen Land als fremd empfunden. Der DFB reagiert scharf. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat Boatengs Nachbarn nach Vorbehalten gefragt.
Da rollt der Ball: RTL hat die Rechte an den Qualifikationsspielen der deutschen Nationalelf für die EM 2020 und die WM 2022 gekauft. Das dürfte einiges gekostet haben.
Die Fifa reagiert auf den F.A.Z.-Bericht über ein Komplott und spricht von „vorsätzlich falscher Darstellung“. Tonaufzeichnungen, über die die Sonntagszeitung nun berichtet, ergeben jedoch ein anderes Bild.
Aktivisten protestieren dagegen, dass Bayer den Saatgutkonzern Monsanto kaufen will. Jetzt antwortet der Bayer-Chef. Und macht ein Versprechen.
Mats Hummels bleibt ein Sorgenkind von Joachim Löw. Der Innenverteidiger wird in Ascona wohl kein Mannschaftstraining bestreiten. Im Interview mit der F.A.S. spricht er über seinen Abschied aus Dortmund.
Der Bundestag will die Verbrechen der Türkei an den Armeniern künftig als Völkermord bezeichnen. Regierungspolitiker rechnen gegenüber der F.A.S. mit keinen gravierenden Konsequenzen. Die Türkei versucht, Abgeordnete unter Druck zu setzen.
Vor ihrer Reise nach Istanbul verteidigt die Kanzlerin das EU-Türkei-Abkommen. Im Interview mit der F.A.S. spricht sie zudem über die Polarisierung in der Gesellschaft – und zieht eine klare Grenze nach rechts.
Bundeskanzlerin Merkel nutzt ihre Reise nach Istanbul, um inmitten politischer Wirren in der Türkei von Erdogan zu erfahren, ob das Flüchtlingsabkommen noch gilt. Die Skepsis ist berechtigt.
Christliche Flüchtlinge in Deutschland werden systematisch durch Muslime verfolgt und drangsaliert. Das behauptet eine Studie der Organisation „Open Doors“. Doch Belege fehlen.
Milch ist so billig wie nie. Aber welche schmeckt am besten? Und welche ist am gesündesten? Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat Milch getestet – und Überraschendes herausgefunden.
In Fastfood-Ketten kommt Hackfleisch meist gefroren auf den Grill. „Frisch“ klingt da natürlich besser. Aber ist es der Burger dann auch?
Horst Seehofer warnt die Kanzlerin Merkel vor zu großer Nachsicht mit Ankara. Man habe sich durch das Flüchtlingsabkommen erpressbar gemacht.