Russland schließt Deutsche Welle
Russland schließt das Büro der Deutschen Welle in Moskau und entzieht allen Korrespondenten des Senders die Akkreditierung.
Russland schließt das Büro der Deutschen Welle in Moskau und entzieht allen Korrespondenten des Senders die Akkreditierung.
Moskau verbannt die Deutsche Welle aus dem Land. Das ist die Reaktion auf das Sendeverbot für RT DE in Deutschland. Der Kreml hat aber noch mehr vor und horcht Korrespondenten aus.
Russland hat gegen die Deutsche Welle ein Sendeverbot verhängt. Das Büro in Moskau wird dichtgemacht, die Journalisten verlieren ihre Akkreditierung. Die Bundesregierung und der DW-Intendant Limbourg sind entsetzt.
Der Bundestag befasst sich auf Initiative der Unionsfraktion mit den Antisemitismusvorwürfen gegen die Deutsche Welle. Man erwarte, das Ergebnis der Untersuchung der Anschuldigungen zu erhalten.
Der Deutschen Welle wird vorgehalten, Mitarbeiter und Partnersender verbreiteten Antisemitismus. Der Sender prüft. Was sagt Intendant Peter Limbourg?
Erster Einblick in die Aufarbeitung: Die Deutsche Welle beschäftigt sich mit den Antisemitismusvorwürfen gegen Mitarbeiter und Partnersender und will künftig „schnell und hart“ durchgreifen.
Das Portal „Vice“ kritisiert die Deutsche Welle scharf für ihre Zusammenarbeit mit israelfeindlichen Sendern. Dabei verbreitet „Vice“ selbst auf seiner arabischen Website israelfeindliche Inhalte, die ähnlich klingen. Ein Gastbeitrag eines Fernsehautors beim NDR.
Der libanesische Sender Al Jadeed TV, Partnersender der Deutsche Welle, soll israelfeindliche Inhalte gesendet haben. Die DW zeigt sich irritiert über die Berichterstattung – räumt aber auch mögliche Versäumnisse ein.
Der Sender aus Jordanien hat im Netz Kommentare veröffentlicht, die als israelfeindlich und antisemitisch eingestuft werden. Erst jetzt ist das der Deutschen Welle aufgefallen. Parallel werden Vorwürfe gegen eigene Mitarbeiter geprüft.
Mitarbeiter der Arabisch-Redaktion der Deutschen Welle sollen sich judenfeindlich geäußert, einer den Holocaust geleugnet haben. Der Sender hat die Betreffenden suspendiert und verrät, wer die Sache untersuchen soll.
Mitarbeiter des deutschen Auslandskanals sollen sich laut einem Zeitungsbericht antisemitisch und antiisraelisch geäußert haben. Der Sender kündigt nun Konsequenzen an, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten.
Taliban haben einen Angehörigen eines Redakteurs der Deutschen Welle erschossen. Kein Journalist ist in Afghanistan noch sicher, sagt Reporter ohne Grenzen.
Die Deutsche Welle berichtet, ein Familienangehöriger eines Journalisten des Senders sei von Taliban getötet worden. Die Taliban gingen von Haus zu Haus und suchten gezielt nach Reportern.
Nach dem Starkregen in der Provinz Henan will China kritische Bilder unterbinden. Sogar an Blumen nimmt die Regierung Anstoß. Ungemütlich wird es für einen BBC-Reporter – und einen deutschen Journalisten.
In den Nachrichten des deutschen Auslandssenders wetterte ein palästinensischer Aktivist gegen Israel. Dann ging dem Sender auf, dass „seine Äußerungen antisemitisch sind und terroristische Akte rechtfertigen sollten“.
In der Türkei können sich Menschen kein Brot mehr leisten. Ihr Staatspräsident kritisiert eine Spendenaktion des Koalitionspartners. Die hiesigen Medien schweigen dazu – bis auf eine Ausnahme.
Denn küssen kann man nicht alleine: Die Musikerin, Texterin und Produzentin Annette Humpe berührt seit 40 Jahren etwas Existenzielles in unserem Popgefühlsverständnis. In diesen Tagen wünscht man sich mit ihr in die Südsee.
Die Deutsche Welle sendet ein deutsch-russisches Videokonzert zum Gedenken ans Ende des Zweiten Weltkriegs. Es wurde in leeren Konzertsälen in Berlin, Moskau und Sankt Petersburg aufgezeichnet und will auch durch die Quarantäne helfen.
Mit ihrem Freiheitspreis zeichnet die Deutsche Welle Journalisten aus, die in besonderer Weise für die Pressefreiheit einstehen. In diesem Jahr geht die Ehrung nicht an eine bestimmte Person. Das hat seinen Grund.
Die Deutsche Welle sieht sich anonym verbreiteter, massiver Kritik ausgesetzt. Es herrsche ein Klima der Angst, sexueller und Machtmissbrauch würden nicht verfolgt, heißt es. Ein Gespräch mit dem Intendanten Peter Limbourg.
Die Deutschen sehen sich gerne als Gralshüter außenpolitischer Vernunft. Doch wie weit kommt man damit in einem „Zeitalter brutaler Großmachtdiplomatie, gestützt auf militärische Macht“?
Anlässlich des Jubiläumsjahres zeigt die Deutsche Welle „Beethovens Neunte – Symphonie für die Welt“. Der Film von Christian Berger präsentiert Beethoven als Schöpfer einer Weltmusik, die alle Menschen erreicht.
Auf einer Konferenz zu „Medienfreiheit und Sicherheit von Journalisten“ in Moskau wird der harsche Umgang der Regierung mit Journalisten verhandelt. Immerhin: Die Deutsche Welle soll ihre Akkreditierung behalten.
In Berlin leben Menschen aus mehr als 190 Nationen. Fünfzig stellt die Deutsche Welle im Buch "Planet Berlin" vor. Der Argentinier Mario Lombardi hat sich in Berlin einen Kindheitstraum erfüllt – er kreiert Parfüms.
Die Deutsche Welle rüstet ihr Programm in türkischer Sprache auf. Vor drei Monaten startete der Youtube-Kanal „+90“. Jetzt gibt es mit der Sendung „DW Haber“ täglich Nachrichten. Der Bedarf sei bei den Nutzern erkennbar, sagt der Sender.
Das serbische Programm der Deutschen Welle erinnert an den Beginn des Kosovo-Krieges vor zwanzig Jahren. Wie? Indem es Korrespondenten deutscher Zeitungen Kriegslüsternheit unterstellt.
Der Willensbildungsprozess in einer offenen Gesellschaft ist zu fragil, um ihn in Zeiten von Migration und sprachlicher Vielfalt nicht auch in anderen als in der deutschen Sprache zu verteidigen. Ein Gastbeitrag.
Usbekistans Präsident besucht heute Berlin. Er will Investoren und Touristen ins Land locken. Doch das Machtsystem seines Vorgängers ist hartnäckig. Ein Ortsbesuch.
Der Auslandssender „Deutsche Welle“ wurde von der Politik lange stiefmütterlich behandelt. Das hat sich radikal geändert. Im Interview spricht Intendant Peter Limbourg darüber, wie gefährlich die Arbeit der Redakteure im Ausland sein kann.
In der Sendung „Shababtalk“ der Deutschen Welle ging es um die Lage der Frauen in Sudan. Die Debatte war hitzig. Danach wurde es richtig bedrohlich.
Die Deutsche Welle lässt zu Meinungsstücken auf ihrer Seite künftig keine Kommentare der Nutzer mehr zu. Bei Nachrichtenbeiträgen ist es anders. Die Chefredakteurin Ines Pohl sagt, warum der Sender diesen Schritt geht.
Die Deutsche Welle machte mit ihrem Stil-Mix, den deutschen Texten und Themen irgendwie süchtig. In dem Song "Berlin" von Ideal gab es, typisch für die frühen Achtziger, nur eine Richtung: nach vorn.
Die Deutsche Welle hat dem iranischen Politologen Sadegh Zibakalam den „Freedom of Speech Award“ verliehen. Der Preisträger glaubt fest an die Demokratiefähigkeit seines Landes. Dort wurde er gerade erst verurteilt.
Die Deutsche Welle feiert fünfundsechzigjähriges Bestehen. Die Bundeskanzlerin sagt, wie wichtig der Sender ist. Dessen Intendant Peter Limbourg hat einen Plan, der dem türkischen Präsidenten missfallen wird.
Was das Thema sexuelle Belästigung von Frauen in arabischen Ländern bedeutet, zeigt eine kontroverse Debatte der von der Deutschen Welle produzierten Sendung „Shababtalk“. Für ihren Mut bekam die Sendung nun einen Preis.
Nach dem Willen des russischen Parlaments müssen sich aus dem Ausland finanzierte Medien in Russland künftig registrieren. Das Gesetz ist eine Retourkutsche auf ein amerikanisches Vorgehen.