Der zwielichtige Mr. Weinstein
Öffentliche Einflussversuche auf die Jury kommen nicht gut an in Cannes. Einer versucht es trotzdem: Harvey Weinstein, der Superverkäufer der Branche.
Öffentliche Einflussversuche auf die Jury kommen nicht gut an in Cannes. Einer versucht es trotzdem: Harvey Weinstein, der Superverkäufer der Branche.
Blutrot ist die Farbe des Films „A Touch of Sin“: Jia Zhangkes chinesischer Beitrag zum Wettbewerb in Cannes gibt den Getretenen ihre Würde zurück. Und auf dem Heimweg vom Kino stellt sich eine beklemmende Frage.
Während einer live übertragenen Fernsehshow in Cannes löste ein Mann mit zwei Schüssen aus einer Schreckschusspistole eine Panik aus. Der Mann hatte auch eine Granaten-Attrappe und ein Klappmesser bei sich.
CANNES, 17. Mai (AFP/dpa). Während des Filmfestivals in Cannes ist aus einem Hotelzimmer Schmuck im Wert von mehr als einer Million Dollar (umgerechnet rund ...
In Cannes blühen die Gerüchte, die meisten sind nach wenigen Minuten als falsch entlarvt. Justin Timberlake gibt wirklich sein Debüt als Filmproduzent, und Scarlett Johansson sucht Geld.
Sie sehen wild aus, mit rosa Haaren, Horrormasken, grünem Lippenstift. Aber ein Camp hat die „Occupy Cannes“-Bewegung nicht. Sie laufen einfach nur die Croisette rauf und runter.
Hoffnung, Gier und ein kleiner Rest von Unschuld: Heute Abend eröffnen die Internationalen Filmfestspiele in Cannes mit der Neuverfilmung des „Großen Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald durch den Australier Baz Luhrmann.
Robert Redford, der in der „Gatsby“-Verfilmung von 1974 die Hauptrolle spielte, kommt dieses Mal ebenso nach Cannes wie Leonardo DiCaprio, sein aktueller Nachfolger: Auftaktblog zum Festival, das bis zum 26. Mai dauert.
Sommernächte, Champagner und die fatal verstreichende Zeit: Warum kein Film an Fitzgeralds Roman „Der große Gatsby“ heranreichen kann.
Autorenfilmer aus aller Welt, große Namen und auch diesmal nur eine einzige Regisseurin im Wettbewerb: An diesem Mittwoch werden die Filmfestspiele von Cannes eröffnet.
In Baz Luhrmanns „Der große Gatsby“, dem Eröffnungsfilm von Cannes, spielt er die Hauptrolle: Leonardo DiCaprio über die Tragik in F. Scott Fitzgeralds Roman, intime Szenen in 3-D und die magischen Momente beim Drehen eines Films.
Kann es etwas Schöneres geben, als Filme im Frühling an der frischen Luft zu sehen - etwa beim Festival von Cannes?
Auch in der Besetzung seiner Jury hat das Filmfestival in Cannes gegenüber der Konkurrenz die Nase vorn: Neben Steven Spielberg als Vorsitzendem sind zwei Oscar-Preisträger dieses Jahres unter den Juroren.
„Side Effects“ zeigt Steven Soderbergh am Wendepunkt. Mit dem Psychothriller will er seine Karriere als Filmregisseur beenden.
Krisenzeiten sind eigentlich gute Zeiten für die Unterhaltung im Fernsehen. Dass dem nicht so ist, war auf dem „Showgipfel“ in Köln zu erfahren. Der Branche gehen die Ideen aus.
Wenn heute in Cannes die Immobilienmesse Mipim eröffnet wird, schauen die Mitarbeiter des Frankfurter Architekturbüros JSK besonders gespannt nach
Aufatmen beim Team: Zwei Wochen vor dem Start des Lichter Filmfests ist ein Festivalzentrum gefunden. Ein Ersatzquartier musste nach dem Abriss des Frankfurter Turmpalasts her.
„Schenk mir dein Herz“: Der Jazzer Paul Kuhn überzeugt in seinem Debüt als Filmschauspieler an der Seite von Peter Lohmeyer, der einen konvertierten Schlagerfuzzi gibt.
Ein großer Erfolg beim Publikum, aber nur ein bestenfalls drittklassiger Wettbewerb: Die Bilanz der 63. Berlinale muss zwiespältig ausfallen. Es wird Zeit, einmal ganz neu nachzudenken.
Zwei Höhepunkte der Berlinale: Jafar Panahi zieht die Vorhänge zu, lässt sich die Welt aber nicht stehlen, und Bruno Dumont nimmt uns mit ins Irrenhaus.
Adam und Ewa in Polen, dicke Kinder aus Österreich und ein Gaskonzern namens Global: Neue Filme von Gus Van Sant, Ulrich Seidl und Malgoska Szumowska im Wettbewerb behandeln die Probleme der Welt.
Am Donnerstag beginnt die 63. Berlinale. Ohne den Film „Quellen des Lebens“. Warum Oskar Roehlers großes Nachkriegspanorama nicht gut genug für das Festival sein soll, ist nicht zu verstehen.
Weil Zirkusleute mit einem hohen Risiko leben, glauben viele besonders an eine höhere Macht. Der unkonventionelle Alltag der Artisten führt dazu, dass der Gottesdienst in der Manege abgehalten werden muss.
Der Misere trotzen: Wenn etwas hilft, dann sind es Neuheiten in schneller Folge. Ein Rundgang über die „Boot 2013“ in Düsseldorf.
Mario Monti will im Wahlkampf nicht der Regierungschef sein, der sich nicht wehren darf. Nach seinem Rücktritt könnte er mit einem Parteienbündnis selbst antreten - und als Staatspräsident enden.
Mit Helmkameras in die Schlacht: Janus Metz zeigt in „Camp Armadillo“ schonungslos, worauf junge dänische Soldaten stoßen, die im Namen der Freiheit am Hindukusch kämpfen.
Marathon, Triathlon, Radrennen, Segelwettkämpfe - der Markt für attraktive Massenveranstaltungen und actionreiche Extremsportserien boomt. Den Teilnehmern wird meist eine hohe Kaufkraft abverlangt.
In der Türkei sind die Leute verrückt nach Seifenopern. Auch der Nahe Osten ist schon mit dieser Liebe infiziert. Wie der riesige Erfolg türkischer Fernsehserien die arabische Welt verändert.
Eine Mischung aus Kindheitserinnerungen und im Gedächtnis verstauten Filmbilder - das ist die Stadt, die dieser Regisseur uns in vielen seiner Filme als New York immer wieder gezeigt hat. Ohne das Kino wäre die Wirklichkeit nichts. Martin Scorsese zum Siebzigsten.
Ligor Strembitzkij, 38, ist Filmemacher aus Kiew. 2005 gewann er den Kurzfilmpreis beim Festival in Cannes; seither hat er keinen eigenen Film mehr gemacht.
FRAGE: Ich habe gerade auf Youtube „Wayfarers“ gesehen, den Film, mit dem Sie in Cannes gewonnen haben. Dieses Schwarzweißmaterial mit seinen Schlieren und ...
Michael Hanekes Film „Liebe“ ist alles, was der Titel verspricht: zart, wahrhaftig und groß. Er ist eine Schatzkammer von Erinnerungen, die weit über die Geschichte zweier alter Menschen hinausreichen.
Tom Hanks befand dieses Filmprojekt für jenseits des Vorstellbaren. Tom Tykwer und die Wachowskis ließen sich davon nicht abhalten. Jetzt wurde „Cloud Atlas“ auf dem Filmfestival in Toronto gezeigt.
Jean-Claude Brisseaus Kammerspiel „Das Mädchen von Nirgendwo“ hat beim Filmfestival von Locarno den Goldenen Leoparden als bester Film gewonnen. Der Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ des deutschen Regisseurs David Sieveking wurde ebenfalls ausgezeichnet.
Anzeigen und Fernsehspots - das war einmal. Heute wollen Werbeagenturen für Unternehmen Produkte entwickeln. Es gilt in der Branche allerdings als offenes Geheimnis, dass viele dabei momentan draufzahlen.
Früher rissen sich junge Leute darum, in der Werbung arbeiten zu dürfen. Heute buhlen die Agenturen fieberhaft um Nachwuchs. Der Bedarf an Fachleuten ist groß.