Erich Loest gestorben
Er gehörte zu den bedeutendsten Autoren Ostdeutschlands: Erich Loest prägte den Literatur-Betrieb der DDR wie wenige andere. Jetzt ist der Leipziger mit 87 Jahren gestorben.
Er gehörte zu den bedeutendsten Autoren Ostdeutschlands: Erich Loest prägte den Literatur-Betrieb der DDR wie wenige andere. Jetzt ist der Leipziger mit 87 Jahren gestorben.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zeigt in einem Interview den Mittelfinger. Kalkül oder ein weiteres Fettnäpfchen kurz vor der Wahl?
S&P stuft die Kreditwürdigkeitsnote Argentiniens herunter, Uralkali-Großaktionär Kerimov erwägt den Verkauf seiner Anteile und Twitter kauft eine Firma für Mobile Werbung.
Schon vor der Bundestagswahl am 22. September werden erste Überlegungen über das künftige Bundeskabinett einer schwarz-gelben Koalition angestellt. Doch die Union sorgt sich - vor allem vor zu großer Siegesgewissheit.
Bei der Bonner Staatsanwaltschaft hat sich der Verfasser des Erpresserbriefs an die Ehefrau von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gemeldet. Der Mann habe angegeben, er habe den Brief nur versehentlich abgesendet.
SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück wird erpresst. Ein Unbekannter wirft der Familie vor, vor vielen Jahren illegal eine Putzhilfe beschäftigt zu haben. Die Steinbrücks weisen die anonymen Anschuldigungen zurück.
Um zu Deutschlands wichtigsten Ökonomen zu gehören, muss ein Wirtschaftsforscher in mindestens zwei Feldern Resonanz vorweisen können: in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit, also in Politik und Medien.
Wie uns die Entgrenzung des Kunstbegriffs zu einer völlig neuen Sicht auf die Werke der Performance-Künstler in der Politik verhilft.
Seit dem ersten August haben Eltern einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für Ein- und Zweijährige. Wer keinen bekommt kann klagen. Doch die Zahl derjenigen, die tatsächlich vor Gericht ziehen, hält sich bislang in Grenzen.
Im Streit um die Berufung des „Bild“-Journalisten Blome zum stellvertretenden Chefredakteurs des „Spiegel“ macht Wolfgang Büchner, der kommende Chef, einen Vorschlag. Ob sich die Gemüter nun beruhigen, ist aber fraglich.
Griechenland braucht bis zum Jahr 2015 noch einmal rund 11 Milliarden Euro. In den folgenden Jahren wird die Finanzierungslücke nach Ansicht der SPD aber noch größer.
Berlin war sich allzu sicher, dass Amerika nicht in den Syrien-Konflikt eingreifen werde. Nun gibt es eine neue Lage - weniger als vier Wochen vor der Wahl.
Wolfgang Büchner, künftiger Chefredakteur des „Spiegel“, hat Nikolaus Blome als Stellvertreter berufen, seine Ressortleiter haben sich nun einstimmig dagegen ausgesprochen: Die Zeichen stehen auf Sturm.
Der Westen werde in dieser Woche über einen Militäreinsatz in Syrien entscheiden, kündigt Frankreichs Präsident Hollande an. Die Briten wollen unter Umständen auch ohne UN-Mandat vorgehen. Assad warnt Amerika vor einem zweiten Vietnam.
Im September soll der neue „Spiegel“-Chef Wolfgang Büchner antreten. Doch schon jetzt hat er mit seiner Entscheidung, „Bild“-Vize Nikolaus Blome zum Stellvertreter zu machen, das ganze Haus gegen sich aufgebracht.
Unter Sigmar Gabriel erlebt die SPD nach Meinung vieler Genossen den chaotischsten Wahlkampf seit 60 Jahren. Doch der schiebt die Schuld auf Peer Steinbrück - den Mann, den er selbst zum Kandidaten machte. Jetzt wächst die Wut auf den Parteivorsitzenden.
Facebook will das Internet selbst sein. Wer seine biographischen Informationen auf dieser Plattform wieder unsichtbar machen möchte, wird sein blaues Wunder erleben. Ein Erfahrungsbericht von einem, der sich eines Besseren besonnen hat.
Ein eher ungewöhnlicher Karriereschritt: Nikolaus Blome wechselt als stellvertretender Chefredakteur von der „Bild“-Zeitung zum „Spiegel“.
Auf vieles würden die Deutschen verzichten. Nur auf Urlaub nicht. Selbst wenn sie im Stellwerk gebraucht werden. Aus dem Volk der Fleißigen ist ein Volk der Touristen geworden.
Seit den 1970er Jahren galt Claus Jacobi als eine Edelfeder im Hause Springer. Zuvor war er Chefredakteur des „Spiegels“ - und wurde während der „Spiegel“-Affäre von 1962 verhaftet. Mit 86 Jahren ist er nun in Hamburg gestorben.
Von 1971 bis 1986 lief im ZDF die Kult-Show „Dall Dalli“ mit Hans Rosenthal. Nun erlebt sie unter dem Titel „Das ist Spitze!“ im Ersten eine Renaissance. Auch darüber sprechen wir mit dem Sohn des legendären Showmasters.
BER-Geschäftsführer Mehdorn hat sein Konzept durchgesetzt. Im Frühjahr 2014 soll ein Testbetrieb auf dem neuen Berliner Hauptstadtflughafen beginnen. Zehn Maschinen sollen dann pro Tag dort starten und landen.
Die Bahn versucht, ihre Personalprobleme mit dem Zurückholen früherer Mitarbeiter zu lindern. Vereinzelt sei das bereits geglückt, nur leider nicht in Mainz.
Schon wieder ist in Mittelhessen ein Fahrkartenautomat aufgesprengt worden. Dieses Mal konnte die Polizei den Täter wenige Stunden später festnehmen. Nach dem ehemaligen Fremdenlegionär hatte sie schon lange gesucht.
Der Geiselnehmer Dieter Degowski wird vorerst nicht aus dem Gefängnis entlassen. Das wurde bei einem Haftprüfungstermin entschieden. Dennoch macht sich Degowski Hoffnung auf ein Leben in Freiheit.
An diesem Mittwoch prüft ein Gericht, ob der Geiselnehmer Dieter Degowski früher aus der Haft entlassen wird. Die politische Verantwortung für das Drama von Gladbeck vor 25 Jahren ist nie umfassend aufgearbeitet worden.
Der ehemalige Daimler-Finanzvorstand soll künftig die Regierungskommission leiten, die regelmäßig den Deutschen Corporate Governance Kodex überarbeitet. Das Gremium bezahlen soll künftig die Wirtschaft.
Die Piano-Legende Steinway zieht einen zweiten Käufer an, die Suppenmarke Erasco könnte an einen Finanzinvestor gehen und die mexikanische Regierung will den Energiesektor liberalisieren.
Von nächster Woche an sollen in Mainz tagsüber wieder weniger Züge ausfallen. Bundesverkehrsminister Ramsauer wirft derweil der SPD vor, Schuld am Zustand der Bahn zu sein. Der Streit eskaliert politisch.
Die Hauptstadt träumt davon, das nächste Silicon Valley zu werden. Doch zunächst einmal lassen hier alte Konzerne außerhalb ihrer Strukturen neue Ideen ausbrüten. Kann das Neue nicht im Alten entstehen?
Übersubventionierung, Fehlanreize, Reibungsverluste - über die Energiepolitik wird heftig gestritten. Den Verbraucher interessiert vor allem, ob Strom bezahlbar bleibt. Momentan wird er immer teurer.
Gustl Mollath will nach der Entlassung aus der Psychatrie in seinen alten Beruf zurückkehren. Er kritisierte Bayerns Justizministerin Merk (CSU), die so tue, als habe er ihr die Wiederaufnahme des Verfahrens zu verdanken.
Seit einem halben Jahr verlangt „Welt-Online“ von einem Teil seiner Leser Geld im Netz. Das funktioniert offenbar, die Nutzer bleiben nicht weg. Springer-Chef Döpfner verteidigte gleichzeitig noch einmal den Verkauf traditionsreicher Zeitungen.
Mit dem radikalen Abschied von seinen Printmedien wirbt der Springer-Verlag um Anerkennung in der digitalen Welt. Dafür soll in Berlin ein „überwältigend schöner“ Campus entstehen - Heimat und Symbol zugleich.
Um den Fleischkonsum zu verringern, wollen die Grünen nach der Wahl einen „Veggie Day“ einführen. Einmal in der Woche soll in deutschen Kantinen ausschließlich vegetarisch und vegan gekocht werden.
Wegen der niedrigen Zinsen verlieren die Sparvermögen der Deutschen nach Berechnungen der Postbank allein in diesem Jahr real rund 14 Milliarden Euro an Wert.