Razzia wegen WM-Vergabe an Qatar 2022
2010 traten Argentinien und Brasilien zu einem Test in Doha an. Für die Austragung soll Qatar weit über Marktpreis gezahlt haben. Wenig später bekam das Land den WM-Zuschlag. Nun wird ermittelt.
2010 traten Argentinien und Brasilien zu einem Test in Doha an. Für die Austragung soll Qatar weit über Marktpreis gezahlt haben. Wenig später bekam das Land den WM-Zuschlag. Nun wird ermittelt.
Die Familien der Opfer des Germanwings-Absturzes können ihre Angehörigen noch immer nicht beerdigen. Nun machen sie ihrer Wut öffentlich Luft.
Liegen die deutsche Kanzlerin und ihr wichtigster Minister über Kreuz wegen des Schuldenstreits mit Athen? Ein Zeitungsbericht legt das nahe. Vielleicht ist es aber auch ganz anders.
Lieber den Grexit als neue Kredite: Deutsche Wirtschaftsexperten drängen die Bundesregierung zu einem harten Kurs gegen Griechenland. Der nächste Krisengipfel findet frühestens kommende Woche statt - die G 7 gehen vor.
Hunderte Beschwerden sind gegen die Berichterstattung über den Germanwings-Absturz beim Deutschen Presserat eingegangen. Die Medien hätten den Namen des Kopiloten nicht nennen dürfen, lautete die Kritik. Der Presserat sagt dazu nun das einzig richtige.
Die Tat ist so außergewöhnlich, dass das öffentliche Interesse überwiegt: Der Presserat entschied, dass der Kopilot Lubitz in der Berichterstattung abgebildet und identifiziert werden durfte. Die Abbildung der Opfer hingegen verstieß gegen die Richtlinien.
Unter Zugzwang will Griechenlands Regierungschef keinesfalls erscheinen. Seine Regierung soll es sein, die den Gläubigern einen umfangreichen Reformvorschlag unterbreitet und nicht umgekehrt. Aus gutem Grund.
Die Geheimdienstaffäre wirkt sich offenbar auf die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten aus. Die Amerikaner sollen ihre Hilfe beim Schutz von Bundeswehrsoldaten im Einsatz gegen die Terrormiliz IS herauszögern.
Saarlands Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer ist besorgt über mögliche Konsequenzen, sollte im Grundgesetz die Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau aufgegeben werden. Indes befürwortet die Mehrheit der Deutschen in einer aktuellen Umfrage die Homo-Ehe.
DFB-Präsident Niersbach und Uefa-Chef Platini begrüßen die Ankündigung von Joseph Blatter als Vorsitzender des Fußball-Weltverbands zurückzutreten. Damit seien aber längst nicht alle Probleme innerhalb der Fifa gelöst. FAZ.NET hat die Reaktionen gesammelt.
Mit Temperament und Machtbewusstsein setzte er mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ seine Vorstellungen einer modernen Zeitung um und wurde zum letzten großen Patriarchen der Zeitungsverleger: Zum Tod von Alfred Neven DuMont.
Alfred Neven DuMont war vielleicht der letzte große Verleger der Nachkriegszeit. Überregional kannte man ihn zwar nicht so wie Springer oder Augstein. Aber am Stammsitz Köln war er mehr als 60 Jahre lang der große Patriarch.
Die Fifa ermittelt nach Informationen von FAZ.NET doch weiter gegen Franz Beckenbauer und seine Rolle bei den WM-Vergaben an Russland und Qatar. Joseph Blatter setzt derweil seine Attacken fort – und erzählt pikante Details aus persönlichen Gesprächen.
„Nicht besonders klug“: Außenminister Frank-Walter Steinmeier kritisiert die russischen Einreiseverbote gegen mehrere Dutzend europäische Politiker. Die Namen hatte Moskau am Freitagabend an die EU übermittelt.
Fast die ganze Welt schlägt zur Zeit auf den Fifa-Präsidenten Sepp Blatter ein. Allenthalben wird sein Rücktritt gefordert. Doch all die Vorwürfe sind nur Ausdruck der Wut der etablierten Fußballaristokratien. Ein Gastbeitrag.
Manchmal sind Dinge eben doch zu schön, um wahr zu sein: Wie zwei Arte-Journalisten einmal die gesamte Boulevardpresse mit dem Reizwort „Schokolade“ in die Irre führten.
Die Bundespolizei will nach den schweren Vorwürfen gegen einen Beamten in Hannover eine neue Meldestelle schaffen, um gegen Fehlverhalten in den eigenen Reihen vorzugehen. Doch der Polizeigewerkschaft und den Grünen geht dieser Vorschlag nicht weit genug.
Griechenland müsse sich zu weiteren Reformen im Sinne der Gläubiger verpflichten, um eine Staatspleite abzuwenden, sagt der deutsche Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM. Grundsätzlich sei genug Geld da.
Der CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann hat sich kritisch über das russische Vorgehen im Ukraine-Krieg geäußert. Nun verweigert ihm Moskau die Einreise. Er vermutet, dass es eine geheime „Gegensanktionsliste“ gibt.
Der Krach in der großen Koalition geht in die nächste Runde: Der stellvertretende CDU-Chef Laschet wirft Wirtschaftsminister Gabriel vor, den Koalitionsvertrag zu brechen. Diesmal geht es um Energiepolitik.
Die Äußerung von SPD-Generalsekretärin Fahimi, sie erwarte vom Kanzleramt Klarheit in der BND-Debatte bis zur nächsten Sitzungswoche, soll kein Ultimatum gewesen sein. Parteichef Gabriel interpretiert ihre Worte ganz anders.
Im Streit über die Geheimdienstkooperation mahnt der Vorsitzende im NSA-Untersuchungsausschuss Patrick Sensburg (CDU), nicht Ursache und Folgen zu verwechseln: „Auslöser war ein gigantischer Datenabfluss bei der NSA, nicht beim BND.“
Er hat Vereinsmeierei, Machtkämpfe und Mitgliederversammlungen ertragen, saß im Aufsichtsrat und geht seit Menschengedenken mit Onni ins Stadion. Liebe, Pathos, Leidensfähigkeit – ein Versuch, einen Spinner zu erklären: den Fan.
Weil in Deutschland geheime Dokumente weitergereicht werden, stellen die Amerikaner offenbar die Zusammenarbeit mit dem BND infrage. Über die mögliche Herausgabe der Selektorenliste sagte ein Agent, das wäre „gefährlicher als die Snowden-Enthüllungen“.
Das Trainingslager in Malente soll neuen Teamgeist beschwören. Scheitert der Hamburger SV am letzten Spieltag, steigt der Verein erstmals aus der Bundesliga ab – es wäre die Rechnung für Fehler der Vergangenheit.
Der Bund will den Schutz gegen Einbrüche in Häuser und Wohnungen stärker fördern. Dafür hat der Haushaltsausschuss nun für das laufende und die beiden nächsten Jahre jeweils zehn Millionen Euro bereitgestellt.
Nach Vorstandschef Bruchhagen und Torwart Trapp äußert sich auch Verteidiger Marco Russ über Eintracht-Trainer Thomas Schaaf. Er sagt: „Wir sind zufrieden mit ihm.“
Ein Präsident kämpft gegen den Schwarzmarkt. Ein Maskottchen plagen Jobsorgen. Sechs Mannschaften, zwei Abstiegsplätze, ein Relegationsrang. So viel Spannung war selten im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.
Nikolaus Blome verlässt den „Spiegel“. Man trenne sich „in gegenseitigem Einvernehmen“, heißt es. Sein Glück fand der Mann, der von der „Bild“ zum „Spiegel“ wechselte, bei dem Magazin in der Tat nicht.
Für seine derben Worte gegenüber Bayern München hat Dieter Schatzschneider einen herben Rüffel seines Arbeitgebers Hannover 96 kassiert. „Bayern ist eine Piss-Mannschaft!“ hatte der frühere Profi gepoltert.
Auch wenn der Abstieg des Hamburger Sportvereins am Samstag gegen 17 Uhr 20 besiegelt sein sollte: die kultige Bundesliga-Uhr wird erst mal weiterlaufen, ehe sie in den Energiesparmodus gesetzt wird.
Der innerparteilichen Initiative „Weckruf 2015“ von Bernd Lucke schlägt beißender Spott entgegen. Der Name erinnere „an die Zeugen Jehovas oder an die Heilsarmee“, ätzt der Ko-Vorsitzende Konrad Adam.
Die parteipolitische Dimension der BND-Affäre führt zurück zu einer bitteren Lehrstunde für Angela Merkel. SPD-Chef Gabriel zieht wie einst Schröder eine brisante Karte. Wie gereizt die Stimmung in der Koalition ist, zeigt die erste Drohung aus der Union mit Neuwahl.
In Hannover soll ein Polizist inhaftierte Männer aus Afghanistan und Marokko gedemütigt und geschlagen haben. Nun gibt es Hinweise, dass er auch schon einen Kollegen mit der Dienstwaffe bedroht hat. Der Bundespolizeipräsident kündigt Konsequenzen an.
Bei der Deutschen Bahn wird demnächst schon wieder gestreikt - vermutlich wird es auch den Pfingst-Reiseverkehr treffen. Einzelheiten will die GDL am Nachmittag bekanntgeben.
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder facht den Streit in der Regierungskoalition um die Geheimdienstaffäre an. Er unterstützt Sigmar Gabriels Forderung, die Suchlisten der NSA freizugeben. CDU und CSU reagieren mit harschen Worten.