Einzug der Götter nach Wahnhall
Die Villa Wahnfried in Bayreuth ist als Museum wiedereröffnet worden. Ursprünglich Rückzugsort Richard Wagners, ist sie heute Wallfahrtsort seiner Verehrer - und war einst Villa Kunterbunt seiner Nachfahren.
Die Villa Wahnfried in Bayreuth ist als Museum wiedereröffnet worden. Ursprünglich Rückzugsort Richard Wagners, ist sie heute Wallfahrtsort seiner Verehrer - und war einst Villa Kunterbunt seiner Nachfahren.
Vollendet locker und dabei präzise bringt Christian Thielemann „Tristan und Isolde“ zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele zum Klingen. Die Inszenierung von Katharina Wagner dagegen wirkt so zeit- wie zahnlos.
Die Berliner Philharmoniker haben Kirill Petrenko zum neuen Chef gewählt, in Bayreuth dirigiert er den „Ring des Nibelungen“. Den deutschen Kritikern ist er aber wohl nicht deutsch genug. Wer also ist Petrenko, und was kann er wirklich?
Freundlicher Applaus für die Kanzlerin, Jubel für Thomas Gottschalk: Die Bayreuther Festspiele starten mit viel Prominenz. Die Wagner-Schwester ließen sich beim Empfang auf dem Grünen Hügel vertreten.
Die Berliner Philharmoniker hatten sich Zeit nehmen wollen, um einen Nachfolger für ihren Chefdirigenten Simon Rattle zu finden. Jetzt geben sie bekannt, dass Kirill Petrenko nach Berlin zurückkehren wird.
Es ist ein ehernes Gesetz: Zehn Wochen vor der Eröffnung der Bayreuther Festspiele treibt der Klatschmohn Blüten. Diesmal haben wir es mit einer besonders ansehnlichen Kettenreaktion zu tun.
Nur wer die Musik Richard Wagners liebt, sollte sie inszenieren dürfen. Nur Liebende können blinde Flecken und Monstrositäten des Werkes erkennen. Ein Plädoyer für ein Sabbat-Jahr der Wagner-Regie.
Heiß diskutiert wurde auch in diesem Jahr an vielen kulturellen Fronten. Vermeintliche Anlässe gab es genug. Es hätte Kraft gespart zu erkennen, worüber man sich von Anfang an nicht hätte aufregen müssen.
Der Pop-Titan der Luther-Zeit: "Die Meistersinger von Nürnberg" werden heute live aus der Met in KInos auf der ganzen Welt übertragen. Michael Volle erzählt, wie er seinen Helden Hans Sachs erlebt.
Der „Parsifal“ für die Wagner-Festspiele 2016 hat einen neuen Regisseur: Anstelle des umstrittenen Jonathan Meese wird der Wiesbadener Intendant Uwe Eric Laufenberg die Neuinszenierung übernehmen. Meese wettert mit einem „Manifest“ gegen seine Kündigung.
Am Freitag hieß es, Jonathan Meese solle doch nicht den „Parsifal“ bei den Richard-Wagner-Festspielen inszenieren, Bühnenbild und Kostüme seien nicht finanzierbar. Der Künstler sieht das anders. Und wettert gegen Bayreuth.
Der Provokationskünstler Jonathan Meese hatte noch beteuert, „Richard Wagner sachlichst dienen“ zu wollen. Allein von seinen Vorstellungen der „Parsifal“-Inszenierung 2016 sah man sich in Bayreuth überfordert. Finanziell.
Trash, Kalauer und Versatzstücke aus der Volksbühne: Frank Castorfs Inszenierung von Wagners „Ring“ fällt bei den Bayreuther Festspielen auch im zweiten Jahr durch.
Im Zeitalter der Ratten: Richard Wagners „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen wird dank Klaus Florian Vogt in der Titelrolle und Andris Nelsons am Dirigentenpult zum Ereignis. Bayreuth 2014 erlebt einen ersten Triumph.
Das Chaos tobt, der Boden schwankt, doch noch gibt es feste Größen im Programm: Dem verkorksten Bayreuther „Tannhäuser“ folgt ein gekonnter „Fliegender Holländer“. „Lohengrin“ muss sich derweil den schärfsten Kritikern stellen
Nicht mehr überbucht, Karten noch zu haben: Was andernorts eine gute Nachricht für das Festival-Publikum wäre, ist für Bayreuther Verhältnisse nah an der Katastrophe: Dieser Sommer will erst einmal überstanden sein.
Der erste Akt dauert nicht einmal zwanzig Minuten: Wegen einer technischen Panne muss die Premiere der Bayreuther Festspiele unterbrochen und der Saal geräumt werden. Die Gäste genießen derweil ein frühes Glas Rotwein.
Eva Wagner-Pasquier zieht sich aus der Leitung der Bayreuther Festspiele zurück, die sie seit 2008 mit ihrer Halbschwester Katharina leitet. In Zukunft wolle sie als Beraterin für die Gesellschafter arbeiten. Ein freiwilliger Abgang?
Vor sechs Jahren traten Eva Wagner-Pasquier und ihre jüngere Halbschwester Katharina die Nachfolge ihres Vaters an der Spitze der Bayreuther Festspiele an. Nun zieht Eva die Konsequenzen aus einem unwürdigen Machtspiel.
Bruno H. Schubert war eine schillernde Persönlichkeit. Peter Lückemeier hat ein Hörfunk-Feature über Schubert zusammengestellt. Hier einige Auszüge im Original-Ton.
Das Wort Opfer ist eigentlich zu groß. Doch gibt es immer wieder Künstler, deren Karrieren bei den Bayreuther Festspielen einen Knick erleiden, vorübergehend ...
Irène Theorin triumphiert in Bayreuths Kinderoper „Tristan und Isolde“. Das von Katharina Wagner initiiert Vorzeigeprojekt startete 2009 mit einem „Holländer für Kinder“ und ist seitdem fester Bestandteil der Festspiele.
Bayern-Trainer Pep Guardiola behauptet, er habe einen „Häcksler im Kopf“, in dem alle Spielideen verarbeitet werden. Die Münchner Fußballprofis versuchen noch, den Pep-Code zu entschlüsseln. In der Defensive hakt es.
Von Tobias RütherAngeblich konnte man sich in diesem Jahr den Bayreuther „Ring“ von Frank Castorf ja besser anhören als ansehen, das stand jedenfalls so in der
Trotz schwerer blauer Farbe auf den Liedern blicken ihre Augen rege und fieberhaft umher, sie scheint vollkommen zu verzweifeln.
Zusammenhalt macht den Kunsthandel stark: Die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen locken seit achtzehn Jahren längst nicht nur die Festspielbesucher aus Bayreuth an.
Bei der Bayreuther „Götterdämmerung“ ist schon vor dem Ende die Luft raus. Dem Pfeifkonzert des Publikums aber stellt sich der Regisseur Frank Castorf. Mit dem Stoff des „Rings“ hat er sich gar nicht erst befasst.
Bayreuth startet mit dem „Ring“. Fast fünfzig Aufnahmen von Richard Wagners Werk sind greifbar. Welche Einspielung ist die beste? Wir setzen unseren Experten darauf an.
Die Festspiele eröffnen mit dem „Fliegenden Holländer“ aus dem vergangenen Jahr. Neu ist aber, dass der Regisseur einen kleinen untertänigen Gruß an die anwesende Bundeskanzlerin eingebaut hat.
Es gibt wieder eine Nachrichtensperre bei den Wagner-Festspielen, wie früher. Die Schwestern Eva und Katharina Wagner stornieren Künstlerinterviews, sperren ...
Müssen Eva und Katharina Wagner schon bald die Leitung der Bayreuther Festspiele abgeben? Wann gibt es in Salzburg wieder künstlerische Kontinuität? Beide Giganten des musikalischen Kultursommers stehen vor großen Problemen.
„Die Feen“ und „Das Liebesverbot“ von Richard Wagner kommen endlich in Bayreuth zur Aufführung. Die frühen Werke Wagners hatte man hier bis dato umgangen.
Bayreuth kümmert sich erstmals um Wagners „Rienzi“. Mit Christian Thielemann als Dirigenten versucht es den Schreihals zu bändigen.
Heros der Wagner-Rezeption: Hans-Jürgen Syberberg hat den Diskurs über die Verstrickung des Werks und der Familie in den Nationalsozialismus angestoßen. Jetzt fordert er gar den Regie-Eingriff in die Partituren.
Die Bayreuther Festspiele stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen des 200. Geburtstags ihres Gründers Richard Wagner. Aus aller Welt werden die Gäste in die ...
Ein Interview mit Katharina Wagner ist beinahe so schwer zu bekommen wie eine Karte für die Bayreuther Festspiele. Seit 2008 leitete die heute 34-Jährige ...