Der Loop des Nibelungen
Auch wenn die Bayreuther Festspiele dieses Jahr nicht stattfinden, haben sie doch viel vor. Und sie waren bislang auf gutem Wege. Ein Lagebericht.
Auch wenn die Bayreuther Festspiele dieses Jahr nicht stattfinden, haben sie doch viel vor. Und sie waren bislang auf gutem Wege. Ein Lagebericht.
Die Entstehungszeit des „Rings“ und eine von Wertewandel, sozialem Umbruch und ideologischen Grabenkämpfen geprägte Gegenwart ließen sich aufeinander beziehen. Ein kritischer Rückblick in einem Sommer ohne Wagner-Festspiele.
Nachdem Katharina Wagner ihr Amt als Leiterin der Bayreuther Festspiele ruhen lassen musste, verlässt nun auch der Geschäftsführer Holger von Berg seinen Posten. Der Zeitpunkt der Nachricht gibt Anlass zur Besorgnis.
Ein überraschender Einschnitt auf dem Grünen Hügel: Die Bayreuther Festspiele trennen sich von ihrem Geschäftsführer Holger von Berg. Es ist nicht die einzige Personalie, die derzeit für Diskussionen sorgt.
Der frühere Chordirektor der Bayreuther Festspiele ist tot. Norbert Balatsch starb im Alter von 92 Jahren.
Günther Groissböck hätte bei den Bayreuther Festspielen den Wotan im neuen „Ring des Nibelungen“ singen sollen. Jetzt sitzt er im Tessin fest. Ein Gespräch über Schranken im Kopf und die schwäbische Hausfrau.
Die Bayreuther Festspiele sind abgesagt. Pietari Inkinen hätte den neuen „Ring des Nibelungen“ dirigieren sollen, doch er hält diese Entscheidung für verantwortungsvoll.
Einen Tag vor dem geplanten Probenbeginn für die Neuinszenierung des „Rings der Nibelungen“ haben die zuständigen Gremien der Bayreuther Festspiele nach Informationen der F.A.Z. bekanntgegeben, dass das Festival in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
Richard Wagner bekommt Gesellschaft: Neben den Bayreuther Festspielen bekommt die Stadt ein zweites Opernfestival. Die Bühne immerhin ist seit acht Jahren Weltkulturerbe der Unesco.
Er inszenierte Wagner in Bayreuth und war zwei Jahrzehnte lang Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin: Harry Kupfer gehörte zu den wichtigsten deutschen Opernregisseuren. Jetzt ist er in Berlin gestorben.
Peter Emmerich war die graue Eminenz auf dem Grünen Hügel. Jetzt ist der langjährige Sprecher der Bayreuther Festspiele völlig unerwartet gestorben.
Hundertvierzig Jahre und kein Ende: Die Leitung der Bayreuther Festspiele bleibt in den Händen der Komponistenfamilie. Der Vertrag von Urenkelin Katharina Wagner ist um fünf Jahre verlängert worden.
In Bayreuth wird noch einmal Katharina Wagners Inszenierung von „Tristan und Isolde“ gezeigt. Christian Thielemanns Dirigat sorgt dabei für eine Art Lebensversicherung.
Comedy und Komödie: Die „Meistersinger“ für Groß und Klein bieten bei den Bayreuther Festspielen abermals ein Stückchen Wagner – gewohnt kindergerecht.
Die Zeit der Schlammschlachten und Skandale ist vorbei: Zum Festspiel-Auftakt erinnert man in Bayreuth an Wolfgang Wagner, den Hüter des Hügels. Seine Tochter Katharina geht derweil fröhlich in die Offensive.
Mit der Fanfare aus der Oper „Tannnhäuser“ wurden die Wagner-Festspiele eröffnet. Viele Prominente und Politiker kamen zur Eröffnung ins Festspielhaus. Beim Showlaufen auf dem roten Teppich zog vor allem ein Gast alle Blick auf sich.
Ein Anwalt läuft Amok und erschießt im neuen „Tatort“ aus Bayreuth zu jeder vollen Stunde einen Menschen – mit blutigem Finale im Festspielhaus. Muss das Wagner-Fans auf dem Grünen Hügel beunruhigen?
Richard Wagners Oper „Die Walküre“ erklingt erstmals komplett in Abu Dhabi. Das Gastspiel der Bayreuther Festspiele ist dabei in mehrfacher Hinsicht eine politische Demonstration.
Der spanische Tenor Plácido Domingo übernimmt sich mit dem Dirigat der „Walküre“. Das Publikum kennt keine Gnade. Was ist passiert?
Einmal grandios, einmal matt: Die Überarbeitung der „Meistersinger von Nürnberg“ ist als Ganzes ein Fest. Theatralisch effektvoll wird Wagners antisemitischer Diskurs porträtiert. Dafür enttäuscht „Der fliegende Holländer“ die Bayreuther.
Die Bayreuther Festspiele erleben ihre erste Uraufführung seit 1882 mit einer modernen Oper des Komponisten Klaus Lang. Festspielleiterin Katharina Wagner begegnet so dem Vorwurf, in Bayreuth bliebe alles beim Alten.
Mit einer Neuinszenierung des „Lohengrin“ ist das Musiktheaterfestival eröffnet worden. Für den erst seit März amtierenden bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) beginnt seine Premiere begleitet von Protesten gegen die CSU-Flüchtlingspolitik.
Neun Jahre nach dem Tod der Theater-Revolutionärin Pina Bausch wird es Zeit, ihr Vermächtnis angemessen zu präsentieren. Ein gutes Konzept steht bereits, die Finanzierung sollte jetzt kein Hindernis mehr sein.
Wie viele Ratten und Krokodile braucht man für eine anständige Wagner-Oper? Alles über Richard Wagner und die Festspiele zu seinen Ehren finden Sie hier – erfasst in Daten und Bildern.
Sozialtherapie statt Poesie: Ob Richard Wagners „Tannhäuser“, dieser Konflikt zwischen erotischer und selbstloser Liebe, für Kinder interessant sein kann?
Seit 1876 gibt es die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth. Am 25. Juli beginnt die neue Saison. „Meistersinger“, „Ring“, „Tristan“ und „Parsifal“ stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Was über Wagner, die Festspiele und die Opern zu wissen nützlich oder unterhaltsam ist, finden Sie hier in Zahlen und Bildern erfasst.
Unter den Nachfahren Richard Wagners gibt es Streit über den Einfluss auf die Festspiele in Bayreuth, ihre Leitung und das Festspielhaus. Jetzt hat das Landgericht den Status quo bestätigt.
Die Bedürfnisse von Reisenden wandeln sich stetig: Martin Spantig, Geschäftsführer bei Bayern Tourismus Marketing, spricht über die Zukunft des Kulturtourismus und darüber, welche Angebote gebraucht werden.
Wer gutes Essen und Musik schätzt, kommt in Bayern ganz auf seine Kosten. Nicht nur die einzigartige Brauereitradition und schöne Weingüter sind beliebte Orte bei Besuchern. Auch die Festivals für klassische Musik und Jazz ziehen Menschen aus der ganzen Welt an.
Katharina Wagner hat in Bayreuth szenisch ein wenig am „Tristan“ gearbeitet. Christian Thielemann holt aus der Akustik des Festspielhauses alles heraus, und Petra Lang und Stephen Gould lassen die Oper leuchten.
Das ersehnte Bayreuth-Debüt: Marek Janowski ersetzt den Dirigenten Kirill Petrenko und ist der Triumphator bei der vierten Auflage des „Rings“ von Frank Castorf.
Hartmut Haenchen ist eingesprungen, als den Festspielen ihr Dirigent für den „Parsifal“ absprang, zwei Wochen vor Premiere. Das Publikum jubelt. Wie hat er das gemacht? Ein Interview.
Mit „Parsifal“ und unter hohem Sicherheitsaufwand eröffnen die Bayreuther Festspiele. Klaus Florian Vogt singt wundervoll. Aber was hat sich Regisseur Uwe Eric Laufenberg bloß dabei gedacht?
Wenn die jungen Genies schwächeln, müssen die alten Hasen einspringen. Das kann dem Familienbetrieb in Bayreuth, der sonst gern im eigenen Mythensaft schmort, nur guttun.
Richard Wagners „Parsifal“ beschäftigt sich mit Religion – das soll in Bayreuth laut einem Medienbericht mit Darstellerinnen verdeutlicht werden, die sich Burkas vom Leib reißen. Der Regisseur dementiert.
Kurz vor seinem Tod gründete Christoph Schlingensief ein Operndorf in Afrika. Was wurde daraus? Kein Bayreuth in Burkina Faso, sondern eine Schule, die Kinder nicht nur an Bildung wachsen lässt.