Guten Morgen!
„Hanami“ von Bonn bis Berchtesgaden: Um die Zierkische ist auch hierzulande längst ein Hype ausgebrochen. Die Aufmerksamkeit ist mehr als verdient – für den Garten haben die Gehölze einiges zu bieten.
Margot Robbie verfilmt das bekannte Brettspiel. Dahinter steckt eine hochpolitische Geschichte.
Mit dieser Farbe ist alles in Butter: Ein helles Gelb erobert gerade die Mode des Frühjahrs. Kann es das allgegenwärtige Beige verdrängen? Und wie trägt man es?
Helen Fares wirbt auf Instagram dafür, Produkte von Firmen, die in Verbindung mit Israel stehen, zu boykottieren. Israel bringt sie mit „Apartheid“ und „Genozid“ in Verbindung. Sie arbeitet für den SWR. Was sagt der Sender?
Einen Tag nach Al-Quds wird auf einer Demonstration in Frankfurt Solidarität mit Palästina gefordert, aber Khomeini gehuldigt. Die Jüdische Gemeinde warnt vor wachsendem Antisemitismus.
Sie treten an aus Solidarität mit den Palästinensern in Gaza, aber sie tragen Bildnisse von Khomeini und Khamenei durch Frankfurts Straßen. Der Verfassungsschutz warnt vor Extremisten.
Der kolumbianische Superstar Shakira hat Kritik an Greta Gerwigs „Barbie“-Film geübt. Die Sängerin vertritt eine klare Rollenverteilung in Bezug auf Geschlechterfragen: „Männer sollen schützen und versorgen.“
Psychoanalyse und Film sind nicht von ungefähr gleich alt – sie interagieren. Als Anschauungsobjekt eignet sich bestens „Die Truman Show“.
Schneller als der Content kommen nur die Kulturpessimisten um die Ecke: Das Internet frittiert die Gehirne der Jugend! Aber welche Literatur passt am besten zur beschleunigten Wiedergabe des Bewusstseins? Der Roman ist es nicht.
An Cardigans erfreuen sich längst nicht mehr nur die Frauen. Die Strickjacke sorgt auch bei männlicher Beteiligung für einen kleinen Bruch mit großer Wirkung.
Eine Popkonferenz in Riad klingt wie eine bizarre Idee in dem autoritär beherrschten Land, das durch Ölexporte und hohe Hinrichtungszahlen bekannt ist. Aber die Marketingmaschine des Königreichs läuft auf Hochtouren.
In Italien hat Paola Cortellesis Debüt „Morgen ist auch noch ein Tag“ alle Zuschauerrekorde gebrochen – ein Historienfilm über geschlechtsspezifische Gewalt. Woran liegt das? Und was erzählt uns das über das Italien von heute?
Vom leidenschaftlichen Schmetterlingszeichner zum romantischen Weltregisseur: Ein Gespräch mit dem Regisseur und Künstler Achim Freyer zu seinem neunzigsten Geburtstag.
Die mit Abstand Erste unter Gleichen bei den Supremes und auch als Solistin eine unangefochtene Autorität: Diana Ross, die neben Barbra Streisand bedeutendste lebende Unterhaltungskünstlerin, wird 80.
Sie nennt sich Toxische Pommes. Im Internet dauern ihre Clips keine 15 Sekunden. Auf Romanlänge überzeugt sie in „Ein schönes Ausländerkind“ mit einer Geschichte zwischen Spaß und Schmerz. Eine Begegnung.
Bock auf was Lustiges oder was Ernstes? Und überhaupt: Bock auf Buch? Auf der Leipziger Buchmesse wird der „Minihorror“ von Barbi Marković gefeiert - und eine Antwort auf die Frage gefunden, was junge Leute lesen, wenn sie lesen.
Das soll „sublimer Content“ sein? Mit „Friedefeld“ stellt die ARD ihrer erste animierte Sitcom vor. Die wäre offenbar gerne wie die „Simpsons“. Doch sie kommt 35 Jahre zu spät. Und nicht nur das.
Fünfzehn Titel waren im Rennen: je fünf in den Sparten Belletristik und Essay, Sachbuch und Übersetzung. Heute sind die Gewinner der Preise der Leipziger Buchmesse verkündet worden: Barbi Markovic, Ki-Hyang Lee und Tom Holert.
Neues Auswärtstrikot des DFB +++ Neue Wege zur Organspende +++ Diskussion um Papst-Äußerung zur Ukraine
Bei Golo Maurer geht es gut gelaunt, nonchalant, ironisch und mitunter etwas redselig querbeet durch das Leben in der Ewigen Stadt.
Die Provinz taugt noch immer nicht zur Idylle: Marie Darrieussecq beschreibt in „Das Meer von unten“ anschaulich Mittellebens-Tristesse.
Die Serie „Nach dem Attentat“ schildert die Ermordung des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln. Es geht um den Attentäter John Wilkes Booth und seinen Gegenspieler, den Kriegsminister Edwin Stanton.
Am neuen, pinkfarbenen Auswärtstrikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft scheiden sich die Geister. Warum nur? Weil es eine Frauenfarbe ist?
Die britische Königin Camilla gibt es nun auch in klein: Zu Ehren der Ehefrau von König Charles III. wurde eine Barbie nach ihrem Vorbild gefertigt. Doch Massenware soll die Puppe nicht werden.
Bei Preisverleihungen trugt Barbie-Darstellerin Margot Robbie in den vergangenen Monaten fast immer Pink. Ihr schwarzes Kleid bei den Oscars wurde prompt als Botschaft interpretiert.
Kens gegen Kens. Frisbees fliegen und Steckenpferde werden Mund zu Mund beatmet. Die Kamera, die die Szene aus „Barbie“ einfing, heißt Alexa 65 und stammt aus Bayern. Bei den Oscars 2024 schaut Hersteller Arri genauer hin.
Enorme Kunstgrößen und sehr mächtige Unterhaltungskonzerne gingen leer aus, aber halbwegs gerecht waren die Oscarverleihungen 2024 dann doch.
Optisch halten es die Stars bei der Oscar-Verleihung bis auf wenige Ausnahmen schlicht, elegant und traditionell. Auch politische Statements bleiben dem roten Teppich nicht fern. Aber wer trägt das schönste Outfit?
„Oppenheimer“ ist der große Gewinner der 96. Academy Awards – die deutschen Nominierten gehen leer aus. Und zwei Männer überzeugen mit uneitlen Auftritten.
Sondersitzung des Verteidigungsausschusses mit Pistorius, Franziskus rät Kiew, die „weiße Flagge“ zu hissen. Die Lokführer streiken ab Dienstagmorgen. Und: Der Oscar geht an „Oppenheimer“. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Film über den Erfinder der Atombombe gewinnt gleich sieben Auszeichnungen. Deutsche Filmschaffende gehen in Hollywood dagegen leer aus. Mehrfach wird es während der Verleihung politisch.
Wolfgang Puck hat sich schon um die halbe Welt gekocht. Sonntag Nacht tischt er zum 30. Mal beim Ball nach den Oscars auf. Im Stil-Fragebogen spricht er über seine Vorliebe für Kalifornien und was er an Ferien mit seinen Liebsten besonders schätzt.
Das Filmstudio A24 produziert hochprofitable Kinohits und sahnt damit viele Oscars ab. Jetzt will es zeigen, dass die Formel auch mit dem zehnfachen Budget funktioniert.
Aus diesem Archiv ersteht der umfangreichste Familienroman der deutschen Literaturgeschichte. Der Schatz ruht in seinem Keller. Ein Besuch bei Gerhard Henschel in Bad Bevensen.
Das geht aus einem Ranking des Wirtschaftsmagazins „Forbes“ hervor, bei dem Robbie den zweiten Platz belegt. Die „Barbie“-Hauptdarstellerin liegt vor ihrem Kollegen Ryan Gosling.