Zur Kur in Algier
Dem „deutschen Propheten“ wird der Bart gestutzt: Mario Adorf spielt Karl Marx. Sehr bieder und betulich gerät das im ZDF. Arte macht es in Sachen Marxismus da schon besser.
Dem „deutschen Propheten“ wird der Bart gestutzt: Mario Adorf spielt Karl Marx. Sehr bieder und betulich gerät das im ZDF. Arte macht es in Sachen Marxismus da schon besser.
Im ZDF läuft ein Bayern-Western von schwärzestem Humor: „Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans“ zeigt einen durchgedrehten Familienclan, dem alle Mittel recht sind.
In den Vereinigten Staaten reden Friseure über Gesundheit und in Bremen sollen Postboten künftig nach alten Leuten sehen. Ist das Medizin nur noch so nebenbei – oder eine wertvolle Hilfe in der Not?
Netta Barzilai ist laut und schrill und will den Eurovision Song Contest mit einer „#MeToo“-Botschaft gewinnen. Die meisten Wettbüros sehen die Israelin ganz vorn.
Beim Friseur ließ man sich früher nicht nur die Haare schneiden, auch Damenbinden und Kondome führten die Coiffeure. Um Männerbärte und Damenfrisuren geht es in der neuen Dauerausstellung im Hessenpark.
Nachfahren von Frida Kahlo haben einen Rechtsstreit wegen eines Barbie-Modells gewonnen, das der Malerin ähnlich sehen soll. Dabei spielten nicht nur ästhetische Argumente eine Rolle.
In Norditalien hat sich Unternehmer Alberto Alessi seinen Traum vom Anwesen im Weinberg erfüllt. Trotzdem ist er mit dem Haus nicht ganz glücklich.
Onay Temel stutzt Bärte im eigenen Barber Shop in Berlin. Der Weg zur Selbstständigkeit war steinig. Auf die Unterstützung seiner Mutter konnte er aber immer zählen – und setzte ihr nach dem Tod ein Denkmal.
Einst war Toys’R’Us die größte Spielwarenhandelskette der Welt. Nun läutet der Chef das Ende ein.
Ihre selbstbewusste Weiblichkeit hat die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo zu einer Pop-Ikone gemacht. Barbie-Hersteller Mattel hat ihr zum Weltfrauentag eine neue Puppe gewidmet. Ihre Familie ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden.
Die einst „gefährlichste Straße Deutschlands“ in Leipzig wird hip – und teuer. Mieter können aber für wenig Geld in leerstehende Altbauten ziehen. Dafür müssen sie einiges tun.
Flucht in die Phantasie: Burhan Sönmez erzählt seinen Roman „Istanbul. Istanbul“ im Geist von Kafka, „Tausendundeiner Nacht“ und des „Dekameron“.
Vergangenheitsbewältigung mit Ohrfeige: Eine Pariser Ausstellung zeichnet den beharrlichen Kampf des Ehepaars Klarsfeld gegen das Vergessen und Verstecken von Kriegsverbrechern nach.
Hohe Löhne, billige Immobilien, gemachte Nester: Ein Jungstar der SPD schürt den Sozialneid gegen Ältere, um das Prekariat aufzustacheln. Die harsche Realität der Siebziger scheint er nicht zu kennen.
Auf Carl Spitzweg ist wieder einmal Verlass und drei Drucke von Andy Warhol übertreffen die Erwartungen deutlich: die Ergebnisse der Herbstauktionen bei Neumeister in München.
Sie ist das absurde Gesicht des Internets. Mit quietschiger Stimme und schräger Message ist Poppy zum Youtube-Phänomen schlechthin avanciert. Ist sie eine Allegorie auf das Web?
Päderasten, Kuppler, Giftmörder und Vergewaltiger: Die Weinsteins und Levines der Gegenwart sind Chorknaben gegen die Ausschweifungen früherer Kunst. Es wird Zeit für eine schonungslose Moralinquisition.
Manufactum steht für bewussten Konsum. Geschäftsführer Christopher Heinemann spricht über Gucker und Kunden, ein Leben im Altbau und das kleine Glück eines guten Brotmessers.
Ältere Frau, junger Mann – diese Konstellation irritiert immer noch viele. Wieso eigentlich? Und funktionieren Paare anders, wenn sie älter ist?
Die Berliner Staatsoper Unter den Linden, 275 Jahre alt, zeigt mit „Hänsel und Gretel“ ebenso wie mit der „Krönung der Poppea“ Musiktheater von Spitzenrang.
Die Briten wollen’s anders. Auch deshalb war es in London ein hartes Jahr. Wir haben den Borough Market im Advent besucht, der für die Schrecken von 2017 steht.
Linke Mobs, konservative Publizisten, Andrea Nahles und Benjamin Netanjahu: Alle wünschen sich zum Jahresende mehr Diversität – aber bitte genau so, dass die Diversität ihren Zielen einen Persilschein ausstellt.
Alte Kunst, klassische Moderne und Zeitgenossen werden vom 6. bis zum 8 Dezember bei Neumeister in München offeriert: Eine Vorschau auf die wichtigsten Arbeiten.
Die berühmteste Puppe gibt es jetzt auch mit Kopftuch: Fängt so die Islamisierung des Westens an – oder geht es nur um die Verkaufszahlen auf einem unerschlossenen Absatzmarkt?
Das Statistische Bundesamt veröffentlichte Zahlen zu Wachstum und Inflation. Die Internationale Energieagentur stellt ihren Weltenergieausblick vor.
Der Spielzeughersteller Mattel bringt eine neue Barbie auf den Markt. Sie gehört zur „Sheroes“-Kollektion und trägt einen Hidschab. Vorbild ist eine amerikanische Sportikone.
In der Spielzeugbranche bahnt sich eine spektakuläre Übernahme an. An der Börse werden die Gerüchte gefeiert. Die Aktien von Hasbro und Mattel legen kräftig zu.
Gibt es moderne Ballett-Klassiker, die nie vom Spielplan verschwinden sollten? Und, wenn ja, wie viele? Ein ausgesprochen britischer Abend am Wiener Staatsopernballett gibt Aufschluss.
Er muss durchdringend nach Barbe gerochen haben, während er die Lenz-Novelle schrieb: Georg Büchner sezierte nicht nur als Autor, bot aber auch Trost im Vers. Dankesrede zum Büchner-Preis.
Hoher Quartalsverlust, Aussetzung der Dividende: Der Spielzeughersteller Mattel schockt die Anleger. Nun soll kräftig gespart werden.
Erleben Sie die Neuinszenierung von Rossinis »L’Italiana in Algeri«, die Oper »La Périchole« von Offenbach und das Festkonzert mit der Staatskapelle Berlin.
In der Videospielwelt dominiert die hochauflösende Finsternis. Dabei können Videospiele sehr erfrischend sein, auch wenn sie von untoten Monstern bevölkert werden. „West Of Loathing“ macht es vor.
Der Mörder, ein Opfer? Ulrich Rasche eröffnet die Basler Theatersaison mit einem von Grund auf entmoralisierten „Woyzeck“. Der Abend bleibt im Gedächtnis.
Trotzdem: „La Biennale Paris“ ist der neue Name für die prestigereiche „Biennale des Antiquaires“ im Grand Palais.
Die kanadische Popband Arcade Fire, früher mal ein Wanderzirkus der Gitarrenmusik, tut auf ihrer neuen Platte „Everything now“ so, als läge das Seelenheil in Kitsch und falschen Posen.
Was bewegte einen Iraner, 5000 Kilometer von Aachen nach Teheran zu reisen, zu Fuß, ein Rhönrad vor sich herrollend?