Bundesbank macht deutlich weniger Gewinn
Der Überschuss der Bundesbank ist wegen der Schuldenkrise und des niedrigen Zinsniveaus drastisch gesunken. Finanzminister Schäuble muss ein neues Loch von knapp zwei Milliarden Euro in seinem Etat stopfen.
Der Überschuss der Bundesbank ist wegen der Schuldenkrise und des niedrigen Zinsniveaus drastisch gesunken. Finanzminister Schäuble muss ein neues Loch von knapp zwei Milliarden Euro in seinem Etat stopfen.
Das Bundespräsidialamt will nach einem Medienbericht beantragen, dass der zurückgetretene Bundespräsident Wulff wie seine Vorgänger mit einem Büro, Mitarbeitern und Dienstwagen ausgestattet werde. Die Kosten für den Stab sollen etwa 280.000 Euro im Jahr betragen.
Horst Köhler will offenbar auf seinen Ehrensold verzichten. Einem Pressebericht zufolge will der frühere Bundespräsident und ehemalige Direktor des IWF Doppelbezüge vermeiden.
Der Innenminister bekommt von allen Seiten Schelte, weil er vor allem die negativen Ergebnisse einer Studie über junge Muslime hervorhob. Nur Sarrazin lobt den CSU-Mann.
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das Haus der Familie Wulff in Großburgwedel durchsucht. Die Aktion sei „auf freiwilliger Basis“ ohne Durchsuchungsbeschluss verlaufen, sagte ein Sprecher. „Herr Wulff war kooperativ.“
Die Entscheidung des Bundespräsidialamts, Christian Wulff Ehrensold zu zahlen, stößt bei Vertretern von Koalition und Opposition auf Kritik. Das Bundespräsidialamt weist diese zurück: Die Rechtslage sei „eindeutig“.
Jetzt kann man es wieder lesen: Helmut Kohls Rhetorik bleibt der europäischen Idee verpflichtet. Ist der Altkanzler in dieser großen Sache noch immer ein Berufsoptimist?
Es gebe „keine Erosion“ bei der Unterstützung für den Euro-Kurs der Kanzlerin, verkündet die Union. Für SPD-Fraktionschef Steinmeier belegt die Abstimmung über das zweite Rettungspaket für Griechenland dagegen, dass der „Zerfall der Koalition in vollem Gange“ sei.
Bundeskanzlerin Merkel hat in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag für das zweite Hilfspaket für Griechenland geworben, über das die Abgeordneten am Abend abstimmen. Zugleich warnte sie vor Risiken der Finanzhilfen: „Eine 100-prozentige Erfolgsgarantie kann niemand geben“, sagte sie.
Dreht sich bei den einen gerade alles um den Beginn des Lebens, fürchten andere dessen Ende. Dass das skurrile Formen annehmen kann, zeigt Jennifer Aniston.
Das Kultusministerium muss nicht sagen, wer von einer Panne beim Landesabitur in Mathematik betroffen war. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden und das Wiesbadener Gericht überstimmt.
Die Nominierung von Joachim Gauck als Präsidentschaftskandidat ist in den deutschsprachigen Medien fast einhellig begrüßt worden. FAZ.NET präsentiert eine kleine Presseschau.
Christian Wulff ist zurückgetreten. Jetzt wird ein Schuldiger gesucht: Von einer Hetzjagd der Medien, die keine war und einem Präsidenten, der es sich selbst zuzuschreiben hat.
Seit 2007 setzt die Bundeswehr Schützenpanzer in Afghanistan ein. Die Besatzung ist jung, ihr Alltag im Winter von Routine geprägt. Eine Fahrt zur tadschikischen Grenze.
Von Peter Hintze ist Christian Wulff gut beraten. Bei „Plasberg“ verteidigt er ihn so geschickt wie unverfroren. Die Debatte zeigt, wie Wulff die Medien zur systematischen Irreführung benutzt.
Der deutsche Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan, Michael Steiner, gibt seinen Posten auf. Nachfolger wird Michael Koch, derzeit noch Botschafter in Pakistan. Gründe für Steiners Rückzug wurden nicht genannt.
Angela Merkel steht weiterhin fest zu Bundespräsident Wulff: Die Bundeskanzlerin lobt die „Transparenz“, die Wulff geschaffen habe. Der Bundespräsident werde auch weiterhin das Amt „zum Wohl unseres Landes“ ausfüllen.
Fußball-Bundesligaklub 1899 Hoffenheim trennt sich nach dem Pokal-Aus gegen Greuther Fürth von Trainer Holger Stanislawski. Nun soll es Markus Babbel richten.
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag Kubicki sowie Oskar Lafontaine haben Bundespräsident Wulff scharf kritisiert: Seine Darstellung über die Rückerstattung der Hotelkosten an Filmproduzent Groenewold sei „weltfremd“, sagte Kubicki.
Bundespräsident Wulff hat abermals Vorwürfe zurückweisen lassen, er habe sich im Jahr 2007 einen drei Tage langen Aufenthalt auf der Insel Sylt von dem Filmmanager Groenewold finanzieren lassen. Wulffs Anwalt teilte mit, der Bundespräsident habe Groenewold entsprechende Hotelkosten „bar zurückgezahlt“.
„Der Renten-Check. Welche Altersvorsorge ist noch sicher?“ lautete der Titel der Sendung bei Sandra Maischberger. Auch wenn Norbert Blüm zu Gast war, weiß man danach: Unsere Rente ist alles andere als sicher.
Der Manager eines Energiekonzerns tischt veraltete Klimawandel-Antithesen auf. Der Mann hat klare Interessen. Trotzdem wird er ernst genommen. Lächerlich.
Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erschienen in dieser Woche Prinzessin Caroline von Hannover und der Axel-Springer-Verlag - in zwei unterschiedlichen Fällen. Die Prinzessin verlor, der Verlag gewann. Die Rechte der Medien wurden gestärkt.
Thomas Gottschalk räumt ein, mit seiner neuen Sendung quotenmäßig „in der U-Bahn“ zu sitzen. Gottschalk jedenfalls setzt auf die Zukunft – und eine Bergbahn, die ihn nach oben bringt.
Es wirkt nicht so, als sei die hessische Regierung sonderlich unglücklich über das Verbot der Börsenfusion. Brüssel hat Wiesbaden eine unangenehme Entscheidung abgenommen.
In der Not zeigt sich der wahre Charakter. Als Nebenprodukt der Wahrheitsfindung bei Sutils Strafprozess endete dessen Freundschaft zu Lewis Hamilton. Ein echter Crashtest. Nicht bestanden.
In seiner Autobiographie spricht der ehemalige Fußballfunktionär Rudi Assauer zum ersten Mal offiziell über seine Alzheimer-Erkrankung. Sein Verlag bestätigte Medienberichte, nach denen er seit 2010 an der Krankheit leidet.
Rund 100 Polizeibeamte haben einen Erpresser gejagt, der drohte, das Kind eines Unternehmers aus Brandenburg zu töten. Jetzt wurde er auf einer Autobahn verhaftet.
Ermittler haben das Dienstzimmer des ehemaligen Sprechers von Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, im Bundespräsidialamt durchsucht. Die SPD spricht Wulff Stolz und Würde ab.
Berlin fordert vor dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel einen Sparkommissar für Griechenland. Aus Athen kommt heftiger Widerspruch. Unterdessen wird über eine Ausweitung des geplanten zweiten Hilfspakets diskutiert.
Gegen Christian Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker und den „Nord-Süd-Dialog“-Veranstalter Manfred Schmidt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es geht um Bestechung.
Die italienische Polizei hat bei den Bergungsarbeiten an der „Costa Concordia“ ein deutsches Opfer identifiziert. Die Rettungskräfte haben ihre Arbeit mittlerweile wieder aufgenommen.
Ungarns Ministerpräsident Victor Orban hat sich im Vertragsverletzungsverfahren zu Zugeständnissen gegenüber der EU-Kommission bereit erklärt. „Wir sind offen und bereit, über alle Probleme zu verhandeln“, sagte er der „Bild“-Zeitung.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wird keine Ermittlungen gegen die BW-Bank wegen des Verdachts auf Untreue und Vorteilsverdacht aufnehmen. Derweil macht die Unions-Fraktion im Bundestag deutlich, dass sie die Debatte über Wulff beendet wisen will.
Christian Wulff ist durch neue Berichte über Zahlungen zu seinen Gunsten belastet worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel drängte den Bundespräsidenten abermals zu vollständiger Aufklärung.
Die Berichterstattung zur Präsidentenkrise ist selbst in die Krise geraten. Journalisten warnen einander vor der „öffentlichen Meinung“. Was das ist, weiß leider keiner so genau.