Radio-Moderator während Live-Sendung festgenommen
Ein Moderator des privaten Radiosenders „Ostseewelle“ soll ein 12 Jahre altes Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Polizei nahm den Mann in seiner Live-Sendung fest.
Ein Moderator des privaten Radiosenders „Ostseewelle“ soll ein 12 Jahre altes Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Polizei nahm den Mann in seiner Live-Sendung fest.
Nach der Ankündigung von Bundesverkehrsminister Ramsauer, sein Konzept für eine Maut vorzulegen, regt sich Widerstand bei der FDP. Ramsauer kündigte außerdem an, die Flensburger „Punkte“-Kartei um Straftaten wie unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Fahren im Vollrausch zu erweitern.
Unionsfraktionschef Volker Kauder warnt den entlassenen Bundesumweltminister und NRW-Wahlverlierer Norbert Röttgen (beide CDU) vor einer Abrechnung mit der eigenen Partei. Er verstehe die Entscheidung der Kanzlerin: „Die Energiewende braucht einen starken Minister.“
Unionsfraktionschef Kauder hat Verständnis für den Wutausbruch des CSU-Vorsitzenden Seehofer. Mit Blick auf den CDU-Spitzenkandidaten in NRW, Norbert Röttgen, sagt Kauder in der F.A.Z., dieser müsse als Bundesumweltminister jetzt „vollen Einsatz“ bei der Energiewende zeigen.
Gepeinigt von der Angst in einen Abwärtssog zu geraten, sucht Horst Seehofer einen Sicherheitsabstand zur Schwesterpartei - zumal nach Niederlagen für die CDU wie in Nordrhein-Westfalen. Der CSU-Vorsitzende versetzt dem gestrauchelten Norbert Röttgen noch einen kräftigen Tritt.
Trotz des Wahldebakels für die CDU in Nordrhein-Westfalen und scharfer Kritik aus der Union will Bundeskanzlerin Merkel an Norbert Röttgen als Umweltminister festhalten Dieser habe noch „wichtige Aufgaben zu erfüllen“, sagt Regierungssprecher Seibert.
Bei der Verleihung des Henri-Nannen-Preises ist es zu einem Eklat gekommen: Autoren der „Süddeutschen Zeitung“ lehnten die Auszeichnung ab. Sie wollten nicht zusammen mit der „Bild“-Zeitung geehrt werden.
Bis Ende Juni braucht Griechenland 30 Milliarden Euro der internationalen Geldgeber. Angesichts der Wahlerfolge radikaler Parteien könnte Athen den vereinbarten Sparkurs aber verlassen oder sogar unregierbar werden. Deutsche Politiker drohen nun offen damit, dem Land den Geldhahn zuzudrehen.
Die Zinsen für eine Kontoüberziehung sind in Deutschland mit über zehn Prozent am teuersten. Während Verbraucherschützer schimpfen, leitet Ministerin Ilse Aigner eine Untersuchung ein.
Eineinhalb Jahre ist der frühere Frankfurter Ehrenbürger Bruno H. Schubert tot. Der Streit um das Erbe hält an, nun müssen Staatsanwälte klären, ob der Millionär eines nicht natürlichen Todes gestorben sein könnte. Dafür wurde seine Leiche exhumiert.
Um zu klären, ob der einstige Frankfurter „Bierkönig“ Bruno H. Schubert wirklich an Altersschwäche starb, ist seine Leiche exhumiert worden.
Das pikanteste Saisonfinale seit langem: Markus Babbel spielt an diesem Samstag (15:30 Uhr) mit Hoffenheim eine entscheidende Rolle für seinen alten Verein Hertha BSC Berlin.
Macht lässt sich auch als angenehmes Schauspiel inszenieren. So war der Festakt für Axel Springer eine gelungene Aufführung - von einem einzigen heiklen Augenblick abgesehen.
Die Forderungen nach einem Boykott der Fußball-EM in der Ukraine wegen der Inhaftierung der Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko werden in Deutschland immer lauter. Politiker mehrerer Parteien plädieren nun sogar für eine Verlegung der Spiele.
Ermittler und Gerichtsmediziner versuchen weiter, Licht in den grausigen Fall rund um die drei Babyleichen zu bringen. Die Staatsanwaltschaft hält es unterdessen für möglich, dass der Mutter kein Tötungsdelikt nachgewiesen werden kann.
Das Sparprogramm der in Bedrängnis geratenen Lufthansa wird konkreter. 3000 Stellen in der Verwaltung könnten wegfallen, in Frankfurt soll offenbar jede zweite Stelle abgebaut werden.
Die Staatsanwaltschaft Hannover weitet die Ermittlungen gegen David Groenewold aus. Er steht unter dem Verdacht, über eine Hotel-Übernachtung des früheren Bundespräsidenten Wulff eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben zu haben.
Die Piratenpartei schafft es nicht, die Debatte über ihren Umgang mit Rechtsextremismus zu beenden. Der Berliner Abgeordnete Martin Delius sagte dem „Spiegel“: „Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933“. Am Sonntag zog er seine Kandidatur für den Bundesvorstand zurück.
Man kennt den Privatbankier Michael Hauck als freundlichen Mann. Aber er kann auch energisch werden. Heute wird er 85. Und blickt auf ein interessantes Leben.
Eintracht-Trainer Armin Veh wartet beim Blick in die nähere Zukunft auf Antworten, die über sein Bleiben in Frankfurt bestimmen werden.
Alexander Geiser wird von Topmanagern engagiert, damit er ihnen Geschichten erfindet. Ob Continental oder Deutsche Bank - die Realwirtschaft ist schon lange fiktional. Es gewinnt die beste Story.
Die ARD macht sich Gedanken über Deutschlands große Boulevardzeitung: „Bild. Macht. Politik“. Leider wird dabei vieles nur angetippt.
Im Streit über das Betreuungsgeld kochen die Emotionen hoch und höher. Nachdem 23 Unionsabgeordnete ihre Zustimmung zum noch nicht vorliegenden Gesetzentwurf verweigert haben, spricht die CSU von „Rebellion gegen den Koalitionsvertrag“.
Die Piratenpartei ist nach ihrem Wahlerfolg im Saarland auch bundesweit im Aufwind. Grünen-Fraktionschef Trittin warf den Piraten derweil einen Mangel an politischen Inhalten vor. Die Grünen stellen sich auf eine lange Auseinandersetzung mit den Piraten ein.
Die in der Schweiz ausgestellten Haftbefehle gegen drei Steuerfahnder aus NRW schlagen hohe Wellen: SPD und Grüne sehen darin einen „bodenlosen Skandal“. Fast noch mehr regt sich die Opposition über Finanzminister Schäuble auf – der das Vorgehen der Eidgenossen als nachvollziehbar wertet.
Der Kauf einer CD mit Daten von deutschen Steuerhinterziehern hat für drei Finanzbeamte aus NRW ein juristisches Nachspiel. Die Schweizer Staatsanwaltschaft sucht sie mit Haftbefehlen. Der Vorwurf: Wirtschaftsspionage und Verstoß gegen das Bankgeheimnis.
Er ist mehr als nur der dritte Mann: Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier sollte in der K-Frage nicht unterschätzt werden.
Klare Worte von EZB-Präsident Mario Draghi: Es dürfe nicht sein, dass im Euroraum „ein, zwei Länder zahlen, der Rest ausgibt und das Ganze durch gemeinsame Eurobonds finanziert wird“. Die jüngsten Notmaßnahmen der EZB verteidigte er.
Vor drei Wochen pumpte die Europäische Zentralbank noch 500 Milliarden Euro in das Finanzsystem. Nun aber zeigt sich EZB-Präsident Draghi zuversichtlich: Der Scheitelpunkt der Schuldenkrise sei überwunden.
Seit sechs Jahren nimmt das Land nun Unterricht bei der Kanzlerin. Noch sieht es nicht so aus, als habe es etwas gelernt. Dabei ist ihre Botschaft doch klar und deutlich.
Die Wahl des Bundespräsidenten ist auf vielen Fernsehkanälen zu sehen. Es zeigt sich: Auch eine Wahl, deren Ergebnis scheinbar feststeht, birgt Spannungspotential.
Markus Lanz sieht sich als Daniel Craig des „Wetten dass...?“. Ob der bessere Vergleich nicht George Lanzenby gewesen wäre, wird sich zeigen. Zumindest muss er noch nicht mit Verwechslungen kämpfen, wie andere Promi-Kollegen.
„Ob Billigsex oder Edelpuff: Schafft Prostitution ab!“ Ein heikles Thema in der Talkshow „Maischberger“. Das hätte ein gewisses Abstraktionsvermögen gebraucht. Aber das ist wohl zu viel verlangt.
Vom 1. Juli an steigen die Renten in Deutschland. Im vergangenen Jahr gab es 0,99 Prozent mehr, nun sind höhere Zuwächse vorgesehen - allerdings in Ost und West in unterschiedlicher Größenordnung.
In der Abwicklungsanstalt der maroden Hypo Real Estate türmen sich die Risiken. Die verstaatlichte Immobilienbank könnte die deutschen Steuerzahler noch mal bis zu 10 Milliarden Euro kosten. Ihr früherer Chef beharrt indes auf einer Millionenabfindung.
Georg Funke gilt als eine zentrale Figur der ersten Finanzkrise: Im Herbst 2008 mussten die deutschen Steuerzahler die von ihm geführte Hype Real Estate (HRE) mit mehr als 100 Milliarden Euro retten. Nach langem Schweigen gab Funke nun sein erstes Interview.