Der endliche Reiz des Tabus
Eine kleine Fernsehepoche geht zu Ende: Nach zwanzig Jahren beendet die ARD seine Seifenoper „Verbotene Liebe“, das ewige Liebesdrama in Adelskreisen. Zuletzt wollten es nur noch wenige sehen.
Eine kleine Fernsehepoche geht zu Ende: Nach zwanzig Jahren beendet die ARD seine Seifenoper „Verbotene Liebe“, das ewige Liebesdrama in Adelskreisen. Zuletzt wollten es nur noch wenige sehen.
Eine Fernseh-Reportage hat gezeigt, wie gesunde Ferkel erschlagen werden. Hessens Bauern sind entsetzt. Auch wenn die Bilder nicht aus Hessen stammen, fordert die hessische Tierschutzbeauftragte mehr Aufklärung.
Die Siegesfeier am Brandenburger Tor wird zum gigantischen Eigentor. Mit einer üblen Persiflage auf ihren Finalgegner verspielen die deutschen Weltmeister das Image der weltoffenen, toleranten Nation.
Der Betrug bei der Show „Deutschlands Beste“ sorgt für Aufruhr im ZDF. Nun kündigt die Aufsicht des Senders eine kritische Prüfung an. Der Fragenkatalog des Fernsehrats nimmt gar kein Ende mehr.
So viele Menschen sahen in Deutschland noch nie eine TV-Sendung: 34,65 Millionen verfolgten das WM-Finale gegen Argentinien in der ARD. Auch Twitter und Facebook melden Rekordzahlen.
Das siebte WM-Spiel der Nationalelf ist das große Finale. Argentinien ist ein alter Bekannter – und zugleich der große Unbekannte des Turniers. Doch es gibt gute Argumente für einen deutschen Sieg.
Seit den neunziger Jahren ermittelt Horst Krause unter gleichem Rollennamen in der Krimiserie „Polizeiruf 110“. Jetzt hört er auf - offenbar nicht ganz freiwillig.
Sie sind kein Fußballfan? Sie haben die WM bis jetzt kaum verfolgt? Kein Problem. FAZ.NET gibt Tipps, mit welchem Wissen Sie beim WM-Finale am Sonntag trotzdem beeindrucken können.
DFB-Elf trainiert nicht im Maracanã ++ Trikots wie im Finale 1990 ++ Finalball bekommt neue Farben ++ Rousseff überreicht Pokal ++ ARD zieht ins Stadion ++ Neuauflage schon im September ++ WM-Finale kompakt am Samstag.
ARD und ZDF suchen bis zum letzten Spieltag nach ihrer WM-Form: Woher es kommt, dass uns der Auftritt des Fernsehens in Brasilien selten so viel Spaß macht wie der Fußball, der dort gespielt wird.
Die geringste Internetlücke genügt, um Fahrzeuge, Herzschrittmacher oder Bio-Gewebe neu zu formatieren. Eine ARD-Reportage zeigt die Anfälligkeit der vernetzten Welt.
Personell hat sich seit der Weltmeisterschaft 2010 nur wenig geändert. Talent war schon lange genug vorhanden. Was also macht die deutsche Nationalmannschaft ausgerechnet jetzt vor dem Finale gegen Argentinien (Sonntag, 21 Uhr) reif für den Titel?
Der Einzug ins WM-Finale verdrängt in Argentinien Alltagsprobleme. Bei aller Schadenfreude über die Niederlage von Erzfeind Brasilien schlägt die Begeisterung nun in Besorgnis um.
Gibt es kein drängenderes Thema für Maybrit Illner als die WM? Ein quotenträchtigeres zumindest nicht: Felix Magath kokettiert, Nia Künzer schwärmt, und Hajo Schumacher entwickelt eine „situative Ethik“.
Deutschland trifft im WM-Finale auf Argentinien: Nach drögen 120 Minuten siegen die Südamerikaner im Elfmeterschießen gegen Holland. Held des Abends ist Torwart Romero, der zweimal hält.
Deutschland gegen Frankreich? Klare Sache! Löws Personal-Roulette, die gereizte Stimmung und urlaubsreife Franzosen werden die DFB-Elf ins Halbfinale führen. FAZ.NET nennt fünf Gründe für einen deutschen Sieg.
Wolfgang Rademann hat die beliebteste Fernsehserie der Deutschen erfunden. Ein Gespräch über das Fernweh der Zuschauer, die Not der frühen Jahre, die Konkurrenz durch Krimis und die Harmlosigkeit von Urlaubsbildern.
Nicht nur Bundeskanzlerin Merkel, sondern auch ein Student aus Erlangen soll von der NSA ausgespäht worden sein. Er betreibt einen Server für das Verschlüsselungsnetzwerk Tor. Auch Nutzer des Servers wurden demnach ausgespäht.
Der DFB-Trainerstab diskutiert vor dem Viertelfinale heftig über das WM-Konzept von Joachim Löw. Lahms Rückversetzung auf die rechte Abwehrseite ist die Option gegen Frankreich. Sieben Spieler sind erkältet.
Vor lauter Checkerei schwindelt einem in der ARD inzwischen der Kopf. Die guten, alten Ratgeber-Sendungen werden abgeschafft. Die Nachfolge-Formate sind einfach nur noch schal.
Das „heute-journal“ ist zu einer Express-Halbzeit-Sendung zwischen den WM-Spielen degradiert worden - auch wenn das ZDF selbst gar nicht aus Brasilien überträgt. Der Sender macht sich so zum Sklaven des Fußballs.
Die Jury des Grimme Online-Awards hat nur Augen für solide Arbeit. Darauf, dass es einen Medienwandel gibt, legt letztlich erst das Publikum wert.
Die Moderatoren von „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ stehen seit kurzem mitten im Weltgeschehen - besonders gerne mitten in der Wüste. Das neue ARD-Nachrichtenstudio lässt sie dabei aber wie Statisten im falschen Film erscheinen.
Joachim Fuchsberger ist 87. Kein Alter, in dem man normalerweise noch vor die Kamera tritt. Doch er plant Großes. Ein Film, der von ihm handelt und auch wieder nicht. Besuch bei einem Unbeugsamen.
ARD und ZDF präsentieren sich bei der Fußball-WM als PR-Truppe des Deutschen Fußball-Bundes. Ein Kommentar zu einem Festival der Anbiederung und Schleimerei vor 24 Millionen Zuschauern.
Nach einer Herz-OP und zwei Schlaganfällen wollte Joachim Fuchsberger nicht noch einmal vor die Kamera. Im Gespräch mit FAZ.NET verrät der 87 Jahre alte Schauspieler, warum er es doch noch einmal wagt.
In Italien setzt das Fernsehen beim Fußball spezielle Akzente. Für die ist vor allem die Moderatorin Ilaria D’Amico zuständig. In ihrer „Mondiale Show“ macht sie den Herren Fußballverstehern Beine.
Ins Aufwärmprogramm zu den Mittwochsspielen aus Brasilien versteckt: Die ARD widmet sich der Fußball-WM 1974 und den damaligen Weltmeistern. Ganz nett anzuschauen, aber völlig unauratisch. Immerhin: Wir haben stets - einen Müller.
Auch bei dieser WM gibt es wieder dieses Phänomen. Der Nachbar jubelt schon, obwohl der Angriff noch läuft. Welche Übertragungstechnik der Fernsehbilder ist die schnellste?
99 Spiele, 99 Geschichten. Das Nationalteam ist zum festen Bestandteil und Verstärker eines positiven deutschen Selbstgefühls geworden. Was erzählt nun die 100. WM-Partie an diesem Montag gegen Portugal?
Für das DFB-Team beginnt die Weltmeisterschaft an diesem Montag (18 Uhr) mit dem Spiel gegen Portugal. Wir sagen, wie weit die deutsche Mannschaft in Brasilien kommen kann - ein Form-Check.
Die deutsche Mannschaft hat im Spielort Salvador Quartier bezogen. Die gute Nachricht übermittelt Nationaltorhüter Manuel Neuer: Er fühlt sich fit für den WM-Start gegen Portugal am Montag.
Gutes Fernsehspiel ist möglich: Das Erste zeigt mit dem Spielfilmdebüt „Am Himmel der Tag“ das Porträt einer Generation und eine echte Alternative für alle, die keine Lust auf die Fußball-WM haben.
Kim Jong-un hat den Wetterdienst seines Landes scharf kritisiert. Bald fordert Kim womöglich, das Wetter von Grund auf besser zu machen – zumindest besser als im Süden. Klingt nach einer Aufgabe für Jörg Kachelmann.
Die ARD hat eine neue Wohlfühlserie, etwas komplexer als die anderen im Vorabendprogramm: Für „Paul Kemp“, den säkularen Seelsorger, ist trotzdem „alles kein Problem“.
ARD und ZDF wollen sich schon einmal die TV-Rechte an der WM 2022 sichern. Wie viel das die Sender - und damit die Zahler des Rundfunkbeitrags - genau kostet, weiß keiner so genau.