Der verdrehte Typ vom Alexanderplatz
Frank Gehry liefert den Siegerentwurf für ein Hochhaus in Berlin - das zukünftig höchste Wohnhochhaus Deutschlands. Europas höchsten Wohntürmen macht es allerdings keine Konkurrenz.
Frank Gehry liefert den Siegerentwurf für ein Hochhaus in Berlin - das zukünftig höchste Wohnhochhaus Deutschlands. Europas höchsten Wohntürmen macht es allerdings keine Konkurrenz.
Sie ist die europäische Stadt mit der geringsten Verdichtung und der größten Dehnung: Dieter Hoffmann-Axthelm erklärt, was in Politik und Planung der Hauptstadt alles schiefläuft.
Die Liberalen fühlen Wut auf die Union. „Wie sehr sie uns hassen“, wundert sich einer. Nach Manier eines U-Bahn-Schlägers, so empfinden es verbitterte FDP-Vorleute, tritt Merkel die am Boden liegende FDP noch einmal.
Fast ein Fünftel aller Immobilien im Berliner Stadtkern waren Anfang des 20. Jahrhunderts jüdisches Eigentum. In Berlin entlarvt nun die Ausstellung „Geraubte Mitte“ die völlige Geschichtsvergessenheit aktueller Baupläne.
Das Landgericht Berlin hat sechs junge Männer wegen des Todes von Jonny K. zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie hatten den Zwanzigjährigen im vergangenen Jahr zu Tode geprügelt. Ein Verteidiger kündigte an, Revision einzulegen.
Im Oktober 2012 wurde Jonny K. am Alexanderplatz in Berlin zu Tode geprügelt. Die Staatsanwaltschaft fordert nun bis zu fünfeinhalb Jahre Haft für die Angeklagten. Die Verteidigung sagt, eine Schuld am Tod des Opfers sei nicht nachzuweisen.
Was tut sich da im Schatten von Mount Castorf? In „Siegfried“, dem dritten Teil des „Rings“, wird gesungen, wo es sich nicht gehört, und gewitzelt, was das Zeug hält. Wir müssen es aushalten.
Ein Augenzeuge erinnert sich im Prozess um Jonny K an die brutale Szene. Einer sah, wie ein Jugendlicher „mit ausgeholten Tritten“ zwei- bis dreimal gegen Kopf und Körper des am Boden Liegenden trat.
Erinnerungslücken, Zweifel an Gutachtern, gelangweilte Angeklagte - der Prozess um die tödliche Gewaltattacke gegen Jonny K. kommt nur schleppend voran.
Der Prozess um die tödliche Prügelattacke auf den Berliner Jonny K. ist zum zweiten Mal gestartet worden. Die Angeklagten bestreiten die Tat. Das erste Verfahren war wegen Befangenheit eines Schöffen geplatzt.
Wie allen Deutschen ist auch den Hauptstädtern bei großen Bauprojekten schwer klarzumachen, worum es eigentlich geht - „Türme weg“ kommt immer gut an in Berlin.
Ein Schöffe spricht mit einer Boulevardzeitung, und plötzlich sind vier vollgepackte Verhandlungstage am Berliner Landgericht Makulatur.
Von Julia SchaafDer Weg zur Wahrheit ist mitunter unbefriedigend und zäh. Da gibt es tatsächlich einen Zeugen, der in der Nacht zum 14.
Im Oktober 2012 wurde Jonny K. in Berlin zu Tode geprügelt. Sechs junge Männer müssen sich nun vor Gericht verantworten. Zum Beginn des Prozesses beschuldigen sie sich gegenseitig.
Mit Tunnelbohrern von Herrenknecht wird die halbe Welt durchlöchert. Nur mit Stuttgart 21 hapert es noch. Da setzt die Bahn auf Sprengtechnik statt auf Tunnelbohrer.
Im Oktober 2012 wurde Jonny K. in Berlin zu Tode geprügelt. Sechs junge Männer müssen sich nun vor Gericht verantworten. Der Angeklagte Onur U. teilt zu Prozessbeginn mit, er habe mit dem Tod des Zwanzigjährigen nichts zu tun.
Am Berliner Alexanderplatz öffnet bald ein überlebensgroßes Barbie-Haus seine Pforten. Wer will, kann komplett in die pinke Welt eintauchen. Doch es gibt auch Protest.
Brian De Palmas neuer Film erzählt vom Kampf zweier Karrierefrauen um die Macht, um einen Mann und um die Blickherrschaft. Leider bleibt der Meisterregisseur diesmal unter seinen Möglichkeiten.
Am Berliner Alexanderplatz will man Hochhäuser mit Luxuswohnungen bauen. Dagegen wird protestiert - dabei könnte hier Luxus einmal die soziale Stadt retten.
Palina Rojinskis steckt an mit ihrer Fröhlichkeit. Das ist in Deutschland eher selten. Der Ausstrahlung der Schauspielerin und Moderatorin erliegt man im Gespräch gleich.
Ein halbes Jahr nach der tödlichen Gewalttat am Berliner Alexanderplatz hat sich der Hauptverdächtige den deutschen Behörden gestellt. In der Türkei hätte ihm bei einer Verurteilung eine härtere Strafe gedroht.
Rund 5000 Computerexperten, Hacker und Bürgerrechtler treffen sich derzeit auf der Jahreskonferenz des Chaos Computer Clubs. Sie trinken Mate-Limo, diskutieren über Datenreihen und probieren Dinge aus, die sie am heimischen Rechner lieber nicht tun würden.
Sind bald alle Schläger vom Alexanderplatz gefasst? Ein vierter Tatverdächtiger hat sich gestellt. Nun fehlen noch zwei – die sitzen aber für deutsche Behörden außer Reichweite im Ausland.
Städte machen krank. Aber warum? Ist es der Stress, der Lärm, die Menschendichte oder die Einsamkeit? Oder kommt es eher darauf an, was in den Städten mit den Menschen passiert?
Ob ihr Opfer tot ist oder noch am Leben, interessiert die Schläger nicht. Wenn der Gewaltrausch vorüber ist, hauen sie einfach ab. „Ich schlag Dich tot!“ – unter diesem Titel diskutierte Maybrit Illner gestern Abend mit ihren Gästen über Gewalt um der Gewalt willen.
Erst Teletrauer, dann Gesellschaftsanalyse: Anne Will sucht den richtigen Zugang zum Thema Jugendgewalt am Beispiel des Prügelopfers Jonny K.
Falls der Hauptverdächtige des Mordes am Alexanderplatz nicht freiwillig nach Deutschland zurückkehrt, könnte die Türkei ihn auch ausliefern. Probleme könnte es allerdings geben, wenn er sich einen türkischen Pass besorgen sollte.
Der mutmaßliche Haupttäter des Mordes an Jonny K. will nach einem Medien-Bericht nach Deutschland zurückkehren. Einer seiner Komplizen wurden derweil wieder in Untersuchungshaft genommen.
Nach der Festnahme von drei Männern im Fall des in Berlin getöteten Jonny K. sind zwei Verdächtige wieder auf freiem Fuß. Drei gesuchte Personen sind noch auf der Flucht, der Haupttäter hat sich offenbar in die Türkei abgesetzt.
Nach der Festnahme eines 19 Jahre alten Mannes in Zusammenhang mit der tödlichen Prügelattacke am Berliner Alexanderplatz haben sich zwei weitere mutmaßliche Täter bei der Polizei gestellt.
Tödlichen Überfällen wie dem auf dem Berliner Alexanderplatz folgt meist der Appell zu mehr Zivilcourage. Das ist ein anderes Wort für politisches Schulterzucken.
Nach der tödlichen Prügelattacke am Berliner Alexanderplatz ist der Polizei ein erster Fahndungserfolg gelungen: Ein 19 Jahre alter Mann wurde als Verdächtiger festgenommen.
BERLIN, 21. Oktober (dpa). Nach der tödlichen Prügelattacke am Berliner Alexanderplatz will Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) die Videoüberwachung ...
Nach dem brutalen Übergriff auf einen 20 Jahre alten Mann am Berliner Alexanderplatz ist das Opfer im Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat 15 000 Euro Belohnung ausgesetzt, um die Täter zu finden.
Bretter, die die Welt bedeuten: In „This Ain’t California“ zeichnet Marten Persiel ein nostalgisch verklärtes Bild der Rollbrettfahrer in der DDR.
In den Niederlanden wird die Erinnerung an Krieg und Besatzung lebendig gehalten. Doch lastet ein Schweigen auf vielen Familien. Mit Gauck darf zum ersten Mal ein Deutscher die Rede am Befreiungstag halten.