Flegeljahre im Netz
Die Diskussionskultur im Internet steckt in den Flegeljahren. Das muss sich ändern. Ohne regulierende Eingriffe wird es nicht gehen.
Die Diskussionskultur im Internet steckt in den Flegeljahren. Das muss sich ändern. Ohne regulierende Eingriffe wird es nicht gehen.
Der Dollar ist die wichtigste Währung der Welt. Das Anlageverhalten der Amerikaner macht sie zu Versicherern für andere Volkswirtschaften. Was bedeutet das?
In vielen Ländern geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz hat aus dem Trend ein Buch gemacht. Lesen und diskutieren Sie mit.
In unserem Multimediaprojekt „WissensARTen“ geht es diesmal um Menschenkenntnis - wie Menschen sich gegenseitig verstehen und interagieren. Es begegnen sich: eine berühmte Fotokünstlerin und ein Hirnforscher.
Aktueller geht es nicht: Eine Pariser Ausstellung widmet sich den Folgen der Sicherung von Staatsgebieten. Lange vor der aktuellen Flüchtlingskrise konzipiert, zeigt die Schau trotzdem deren Ursachen.
Protestieren, marschieren, besetzen: Politischer Widerstand ist inzwischen eine ritualisierte Angelegenheit, und alle Seiten spielen brav ihre Rollen. Aber so lässt sich die Welt nicht retten.
In der kälteren und dunkleren Jahreshälfte wird immer mehr Fahrrad gefahren. Das hat eine ganze Reihe von technischen Begleiterscheinungen, die zum Teil sehr kurios sind.
Das magische Wort heißt „Verschränkung“: Der Parapsychologe Walter von Lucadou im Gespräch über Rituale im Sport, Macht des Teamgeistes und psychokinetische Ablenkung von Bällen.
Warum darf ein gewählter Bürgermeister sein Amt nicht antreten? Immer mehr Sachsen beschleicht das Gefühl, abgehobene Politiker und Bürokraten nötigten ihnen politische Entscheidungen auf.
Der eine sagt, eigentlich müssten wir das ganze Jahr über Weihnachten feiern, weil es immer um die Menschwerdung Gottes gehe. Der andere sagt, man dürfe nicht blind glauben. Ein konfessionelles Streitgespräch zwischen Martin Mosebach und Friedrich Wilhelm Graf.
Die Situation syrischer Flüchtlinge in Europa und Amerika mit der Judenverfolgung durch die Nazis zu vergleichen, ist in keiner Weise angemessen. Es gibt ganz legitime, nicht rassistische Gründe, über den Zustrom der Flüchtlinge besorgt zu sein. Ein Gastbeitrag.
Auch die Liberalen müssen über Grenzen nachdenken. Sonst tun es nur die Autokraten. Plädoyer für eine begrenzte Einwanderung.
Dutzende Syrer sollen mit falschen Reisepässen aus der Hand des IS nach Deutschland eingereist sein. Das hat Spekulationen befeuert, dass sich Terroristen unter Flüchtlinge gemischt haben. Wahrscheinlicher ist aber etwas anderes.
Die amerikanische Notenbank macht nach sieben langen Jahren Schluss mit ihrer Nullzinspolitik. Damit kann der Zins endlich wieder seine Wirkung entfalten. Gut für Sparer, unbequem für Unternehmen und Staaten.
Ein Schachspieler, bei dem sich die Bauern in Damen verwandeln: Bayern-Trainer Pep Guardiola ist ungreifbar und unangreifbar. Man wird ihn vermissen, wenn er im Sommer geht. Aber auch ein wenig erleichtert sein.
Bei den deutschen Speed-Skirennläufern ziehen sich Pannen und Aussetzer wie ein roter Faden durch die Winter. Nun soll eine besondere Maßnahme Abhilfe schaffen.
Der katalanische Nationalismus ist ein schillerndes Phänomen: Er gibt sich weltoffen, progressiv und links - und strebt die Herauslösung aus dem vermeintlich imperialistischen spanischen Staatsverband an und damit auch aus der EU. Geschichte und Geschichtsklitterung spielen dabei eine überragende Rolle.
Mohammed zog eine klare Trennlinie zwischen dem, was er als Gottes Gesandter verkündete, und dem, was er als seine Meinung vortrug. Heute ist es dringender denn je, im Islam zwischen Glauben und Meinen zu unterscheiden. Nur so kann er sich reformieren.
Alle vierzig Jahre passiert in Spanien etwas Wichtiges, Historisches. Jetzt ist es wieder so weit: Zur Wahl am Sonntag tritt eine neue Generation an, die Politik wird komplizierter, vielleicht auch besser.
Wer im Ruhestand ist, muss nicht mehr in der Nähe der Arbeit wohnen. Wie sind die Erfahrungen?
Warum fasziniert „Star Wars“ Alte wie Junge auf der ganzen Welt? Die Filmsaga schafft etwas, das heute wohl nur noch der Science Fiction gelingen kann.
Uhren sind jetzt groß – so groß, dass sie oft kaum an die Handgelenke passen. Das könnte sich bald ändern.
Weil sie sich und ihre Partei mit der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verglichen sah, stellte die Front-National-Vorsitzende Marine Le Pen Fotos prominenter IS-Opfer auf ihre Twitterseite – und trat eine Welle der Entrüstung los.
Deutsche Eltern achten auf Sport, dafür wissen Migranten, wie gefährlich Infektionen für Kinder sind. Und es gibt noch weitere Zusammenhänge zwischen Kultur und Gesundheit.
Christoph Möllers, gerade mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet, stellt in seinem neuen Buch eine Grundfrage: Was ist eine Norm? Möllers’ Pointe: Die Norm dient nicht der Steuerung, sondern der Bezeichnung eines alternativen Weltzustands.
Neue Datenschutzregeln schön und gut. Es geht aber um mehr. Der Krieg um Daten ist der Krieg ums Leben. Er wird zur Abwehrschlacht gegen unmenschliche Intelligenz, warnt das „Digital-Manifest“. Dabei scheint die Lösung so einfach.
Klingt das Wort „Flüchtling“ für sprachsensible Ohren abschätzig? Eine weibliche Form jedenfalls kann mit ihm nicht gebildet werden. Doch was gäbe es für Alternativen?
Gwendoline Christie kann es selbst nicht fassen: Sie ist Teil der neuen „Star Wars“-Episode „Das Erwachen der Macht“. Im Interview erzählt sie, wie sie an die Rolle kam – und wie es ist, 1,91 Meter groß zu sein.
Eine Mehrheit der Deutschen ist der Ansicht, dass die Medien kein zutreffendes Bild der Flüchtlinge zeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Wer sich bewegt, kann im Internet mit „Bitwalking“ echtes Geld verdienen. Für ein paar Dollar laufen Menschen los, in Entwicklungsländern können sie so mehr einnehmen als durch einen Job. Doch was denken sich die Entwickler der Walking-App dabei?
Flüchtlingsstrom und Terror: Laut einer Umfrage machen sich die Deutschen mehr Sorgen um die Zukunft als bisher. Besonders groß ist die Angst unter Älteren. Davon könnten vor allem rechte Parteien profitieren.
Nach Abschluss des Klimaabkommens will auch Hessen zum Klimaschutz beitragen: Die Frankfurter Grünen wollen einen Klimafond einrichten. Was mit dem Geld gefördert werden soll, ist klar - wie hoch die Fördermittel ausfallen werden dagegen nicht.
Wir geben uns gerne vielseitig interessiert und tun, als wollten wir Menschen kennen lernen, die unseren Horizont erweitern. Aber umgeben wir uns in Wahrheit nicht mit Leuten, die uns lediglich in dem bestätigen, was wir ohnehin sind?
Die Zahl unbegleiteter Minderjähriger, die nach Deutschland kommen und Asyl beantragen, steigt seit Jahren. Das heizt den politischen Streit um den Familiennachzug weiter an. Es gibt aber auch praktische Hilfe.
Auch in der neuen Star-Wars-Episode geht es um „die Macht“. Anmerkungen zu einem heimlichen Kernbegriff der Gegenmoderne.
Donald Trump verteidigt weiter seine Spitzenposition im weiten Feld der republikanischen Präsidentschaftswerber. Der Grand Old Party Amerikas droht bei ihrem Nominierungstreffen im Juli eine Zerreißprobe. Ein Strategiepapier der Parteispitze offenbart das Dilemma.