Ausstellung widmet sich dem Vergessen und Erinnern
Warum vergessen Menschen viele Dinge so leicht oder so schnell? Eine Ausstellung in Frankfurt will sich nun dem individuellen und kollektiven Phänomen widmen.
Warum vergessen Menschen viele Dinge so leicht oder so schnell? Eine Ausstellung in Frankfurt will sich nun dem individuellen und kollektiven Phänomen widmen.
Australien ist ein wirtschaftliches Phänomen: Seit 28 Jahren erlebte das Land keine Rezession mehr. Doch nun beginnt auch der Wachstumsweltmeister zu schwächeln.
Immer häufiger sollen sozialpolitische Forderungen die Legitimationsverluste politischer Parteien kompensieren. Auch bei Anne Will. Es ist ein fast närrisches Treiben.
Kultur wird nicht besessen, sie wird immer neu erspielt: Zum achtzigsten Geburtstag der Regisseurin Ariane Mnouchkine, der Prinzipalin des Théâtre du Soleil.
Erst durch die Entkoppelung vom romantischen Ideal der Individualität wurde ein Begriff vom Schöpfer eines Textes möglich. Die Theoriefähigkeit des Autors lässt sich datieren – und einem Autor zuschreiben.
In Europas Fließgewässern soll es wieder natürlich zugehen. Doch mit dem Rückbau von Begradigungen ist es allein nicht getan. Beobachtungen an der Dreisam.
In der Hinrunde glänzte Gladbachs Thorgan Hazard noch mit neun Treffern, doch seit dem Jahreswechsel wartet der Belgier vergeblich auf ein Tor – und Hazard ist nicht der einzige Borusse im Formtief.
Bei Youtube wird zum Angriff auf die Novelle des Urheberrechts der EU geblasen. Die Auseinandersetzung ist hysterisch. Sie erfasst vor allem die Jungen, die sich vornehmlich über die Plattform informieren. Ist das eine Blaupause für politische Debatten der Zukunft? Ein Gastbeitrag.
Kann die Populärkultur, können Filme und Lieder Beziehungen kitten? In vielen Songs ist das ein Leitmotiv. In dem einzigen Hit der Band Deep Blue Something bleibt es eine männliche Wunschvorstellung.
Ausgerechnet zwei exzentrische „Etonians“ verzücken die Brexit-Wähler. Dabei bedienen sich Jacob Rees-Mogg und Boris Johnson ihrer Redekunst und eines eindimensionalen Geschichtsbilds.
Helmut Seifen, Landesvorsitzender der AfD in Nordrhein-Westfalen, kritisiert die Radikalen in seiner Partei heftig. Im F.A.Z.-Interview bezeichnet er den Flügel um Björn Höcke als „gefährlich“.
In Schleswig-Holstein gibt es viele Spuren der Germanen. Doch was die Nachwelt am meisten interessiert, verschweigen sie oft. Was folgt daraus für Denkmäler und Museen? Gespräch mit dem Archäologen Ulf Ickerodt.
Der andere hat ein gehaltvolleres Referat gehalten oder kann die beeindruckendere Bilanz vorzeigen? Persönlich mag das schmerzen, daran zu rütteln gibt es nichts. Bloß warum fällt es uns so schwer, das zuzugeben?
Ob im Online-Shop oder auf der Skipiste: Überall ändern sich plötzlich die Preise. Verbraucher können das ausnutzen.
Mohnbauern müssen ihre Pflanzen vor einem ungewöhnlichen Schädling schützen. Abhängige Papageien erfreuen sich an der Wirkung des Mohns.
Innerhalb weniger Tage hat sich bereits das zweite gewaltsame Beziehungsdrama in Frankfurt ereignet. Ein Psychologe fordert nun bessere Prävention. Er meint: „Es gibt häufig Warnzeichen.“
Mit autonomem Fahren wird die Reise zum Geschäftstermin noch komfortabler. Doch bis es so weit ist, gibt es noch einige Hürden zu überwinden.
Jüngste Zahlen warnen vor steigendem Antisemitismus in Europa. Haben wir es mit einer neuen Qualität zu tun? Ein Einwurf zweier israelischer Deutschland-Kenner.
Wer Elektroauto fährt, braucht Gelassenheit, einen Plan und Humor bis auf den Abschleppwagen. Im Model 3 verdichten sich Freud und Leid der neuen Zeit.
Die französische Gesellschaft ist tief gespalten. Laut einer neuen Studie empfinden fast 80 Prozent die gesellschaftliche Ordnung als ungerecht.
Der Aufstieg der Grünen zur hippen Volkspartei ist bisher weitgehend ein westliches Phänomen. Aber das reichte schon, um der SPD den Rang abzulaufen – und den Unterschied zur CDU nahezu unsichtbar zu machen.
Aus wissenschaftlicher Perspektive steht das Framing-Gutachten der ARD auf dürftigem Fundament. Das popularisierte Konzept mag gerade in Mode sein. Doch es beruht auf einer sehr schlichten Vorstellung vom Wesen politischer Debatten.
Placebos helfen nicht allen Patienten. Und auch nur bei manchen Symptomen.
In Amerika ist die zunehmende Konzentration in vielen Branchen ein unter Ökonomen viel diskutiertes Thema. Eine neue Arbeit postuliert, dass der niedrige Zins die Konzentration befördert.
Ist die Rhetorik nur die Dienstmagd der Philosophie? Donald Trumps öffentliches Wirken wirft neue Fragen an die Redekunst auf. Kann man sie mit Platon beantworten?
Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzen sollte, stände nicht nur die Schulmedizin vor einem Scherbenhaufen. Sondern auch die alternative Heilkunde. Beide sind in einem fundamentalen Irrtum gefangen.
Die Bildungsmesse Didacta ist das El Dorado der Didaktik. Herrscht nach dem Digitalpakt Goldgräberstimmung bei den Anbietern neuer Lehrmittel? In den Schulen jedenfalls herrscht noch Skepsis.
Die ganze Saison kämpft der Kombinierer mit Problemen, aber wenn es darauf ankommt, schlägt der Sachse zu: Der sechste WM-Titel ist der wohl überraschendste in seiner erfolgreichen Karriere.
Was können Vereine und Betroffene gegen Judenhass im Sport tun? Die Konferenz „Antisemitismus im Sport“ will Antworten liefern und zeigen, dass Rassismus auf dem Fußballplatz kein seltenes Phänomen ist.
Frankfurt gewährt soziale Leistungen für immer mehr Einkommensschichten, darunter freie Eintritte in den Zoo und Museen. Doch die Frage bleibt offen, ab welcher Grenze man eigentlich als armutsgefährdet gilt.
In der katholischen Kirche kommen immer mehr Fälle von sexuellen Übergriffen ans Licht. Dass mit Verbrechen dieser Art überall auf der Welt zu rechnen ist, war schon in den neunziger Jahren bekannt. Allen, die es wissen wollten.
Zur Mitte einer Legislaturperiode erzielen die Grünen in Umfragen oft glänzende Ergebnisse. Nur in Wahlerfolge kann die Partei dies selten ummünzen. Das liegt auch an der Berichterstattung über sie.
Das Argument der „identitären Kunst“ taugt nicht als Begründung für Restitution. Denn mit dieser Denkfigur kehrt Unseliges aus der Frühzeit der Kunstgeschichte wieder.
Karl Lagerfeld ist gestorben. Für die F.A.S. hat er 2007 seine Welt buchstabiert – von A wie „Armani“ bis Z wie „Zukunft“. Über „Ruhestand“ sagte er: „Das ist für viele Menschen eine Obsession.“
Auf der bei Touristen beliebten Insel Kreta sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Grund für die heftigen Unwetter ist das Hoch über Mitteleuropa.
Ökonomen schauen zu viel auf materielle Interessen, wenn sie das Verhalten der Menschen analysieren. Entscheidend ist indes auch etwas anderes.