Ich poste, also bin ich
Ist es ein Zeichen von Narzissmus, sich im Internet aller Welt zu präsentieren?
Ist es ein Zeichen von Narzissmus, sich im Internet aller Welt zu präsentieren?
Ein klimaskeptischer Forscher hat Probleme bekommen. Wie viele seiner Art gibt es überhaupt?
. . . schwimmt bei Schubert die Forelle. Aber welche? Tatsächlich bevölkern die Raubfische die Gewässer der Nordhalbkugel in zoologisch kaum zu bändigender Vielfalt.
Die deutschen Herzchirurgen setzen viel Hoffnung auf neue künstliche Kreislaufpumpen – auch, weil sich die Zahl der Transplantationen von Spenderherzen auf einem Rekordtief befindet.
Was sagen uns Grabungsfunde über die Verteilung der Geschlechterrollen in Zeiten, aus denen es keine schriftlichen Zeugnisse gibt? Herzlich wenig.
Ein Knochenbruch im Alter kann ins Pflegeheim führen, weil die Patienten nach der Operation in schwere Verwirrtheitszustände geraten. Einige Zentren entwickeln nun Konzepte, die betagten Patienten Orientierung bieten - und sie so vor der Pflegebedürftigkeit bewahren können.
Im Berliner Zoo wird das neugeborene Orang-Utan-Mädchen Rieke von seiner Mutter verstoßen. Wie kam es dazu und was kann man da machen?
Das Wisent lebte einst in offenen Landschaften. Erst nach der großen Eiszeit bevölkerten die Tiere die europäischen Wälder. Müssen Schutzkonzepte überdacht werden?
So manchem Gesellschaftswissenschaftler war die Weltraumfahrt nicht recht geheuer
Wenn die Fortpfllanzungsfähigkeit beginnt, sind Jungen im Nachteil: Die Mutationsrate der Spermien ist siebenfach erhöht. Sind die Kinder junger Eltern deshalb gefährdeter?
Eine Studie zur Prüfung von Operationsverfahren wird abgebrochen. Grund: Die Patienten bestehen darauf, operiert zu werden, statt Pillen zu nehmen. Und das, obwohl der Sinn der OP nicht hinreichend getestet ist.
Über eine abgebrochene OP-Studie, den Sieg des Umweltdogmas und der Gesundheitswert des „Umami“-Geschmacks berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Mit seltsamen Bitten konfrontiert zu werden, ist nicht alltäglich. Wie reagieren Sie, wenn jemand Sie aus dem Aufzug bittet und alleine fahren will? Solche „Krisenexperimente“ zeigen: Wir sind leicht auszurechnen.
Großbritannien genehmigt eine Methode, die Kindern das Erbgut von drei Eltern verschafft.
Der Grenzwert für Bisphenol A wurde von Europas Lebensmittelschützer korrigiert. Vorläufig. Ein politisches Minenfeld. Geht der Streit ums Vorsorgeprinzip in die nächste Runde?
Vernachlässigung, psychisch kranke oder alkoholsüchtige Eltern: Wer als Kind besonders belastende Situationen erlebt, spürt die gesundheitlichen Folgen oft noch im Erwachsenenalter.
Ein Masern-Ausbruch und politische Versäumnisse: Wie eine Dahlemer Initiative in Flüchtlingsnotunterkünften Lücken schließen will, die von der Politik sträflich übersehen werden.
Manche Gartenpflanzen leben nach ihren eigenen Gesetzen, was in totalitären Systemen nicht gerne gesehen wird. Die Nachtkerze ist ein solcher Abweichler.
Eine Birke wächst dem Gärtner schnell über den Kopf. Doch bevor man sich von ihr trennt, sollte man ihren Saft gekostet haben.
Die Strategie, bösartige Tumoren mit Hilfe des eigenen Immunsystems zu bekämpfen, erweist sich als erfolgversprechend. Doch nicht immer ist klar, was bei der „Krebsimpfung“ im Immunsystem wirklich vor sich geht.
Medikamentenstudien sind teuer. Deshalb werden sie immer häufiger in Ländern durchgeführt, wo die Arbeit billig ist und die Kontrolle eher lax. Das verlockt dazu, Daten zu manipulieren. Hunderte von Fällen kamen jetzt ans Licht.
Ein Gespräch über Big Data in der Krebsmedizin mit dem Bioinformatiker Roland Eils und dem Onkologen Christof von Kalle
Manche Erfindungen warten nur auf den richtigen Moment und den richtigen Menschen, um das Licht der Welt zu erblicken. So war es beim Laser. Charly Townes hatte den zündenden Einfall auf einer Parkbank. In der vergangenen Woche ist er im Alter von 99 Jahren gestorben.
Emotionen bestimmen alles, auch unser Denken. Doch wenn es um die Kontrolle unserer Ängste geht, steht die Wissenschaft noch am Anfang. Die Hirnforschung entwickelt jetzt neue Ansätze, die Antriebe unser Seelen zu ergründen.
Die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel erhöht offenbar das Risiko, an einem seltenen Hirntumor zu erkranken. Diese Daten liefert zumindest eine Studie, für die dänische Gesundheitsregister durchforstet wurden.
Der neue Ebola-Impfstoff weckt große Hoffnungen. Doch Seuchenexperten arbeiten auch an anderen Projekten. Ob eine Versicherung, wie es die Weltbank vorschlägt, künftig gegen Pandemien schützen wird, ist umstritten. "Geld heilt Ebola nicht", heißt es bei "Ärzte ohne Grenzen".
Die Lebenserwartung von Patienten mit „jugendlichem Diabetes“ hat sich verbessert. Offenbar profitieren Typ 1-Diabetiker von intensiver Insulintherapie.
Gerührt und gerettet: Für alles gibt es ein Rezept. Wer geglaubt hat, ein gekochtes Ei sei unwiderbringlich „denaturiert“, muss jetzt lernen: Selbst komplizierte Proteine lassen sich mit dem richtigen Apparat regenerieren.
Mittel gegen Schizophrenie haben offenbar schwerere Nebenwirkungen als lange angenommen. In einem Fachartikel äußern Psychiater nun ihre Besorgnis. Wann tragen die Leitlinien den Risiken Rechnung?
Braune Zwerge sind als Sterne gescheitert. Ihr ulkiger Name bekommt heute, zwanzig Jahre nachdem die ersten von ihnen gesichtet wurden, einen tieferen Sinn.
Nach Bohrungen in der Tiefsee entdecken Forscher unbekannte Bakterien, die dank Sulfatatmung in Reservoiren in der Erdkruste gedeihen. Spielen sie eine Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf?
Ist Krebs einfach bloß Pech? Das legten viele Medien nach einer prominenten Fachveröffentlichung nahe. Der Fall zeigt, wie die Menschen aufs falsche Gleis geführt werden können.
Frankreichs Präsident, ein Muslim? Wer dabei an den „Untergang des Abendlandes“ denkt, sollte wissen, was Oswald Spengler wirklich gemeint hat.
Essen wie die Jäger und Sammler - das liegt im Trend. Aber ist diese Ernährungsform auch wirklich sinnvoll?
Screeningverfahren, mit denen Krebs, Diabetes oder Herzkreislaufleiden früh erkannt werden können, scheinen die Sterberaten der Teilnehmer nicht zu beeinflussen, zeigt eine Studie. Die Ergebnisse befeuern auch die deutsche Debatte über die teuren Programme.
Ein körpereigenes Eiweiß lässt Blutgefäße sprossen, wenn das Herzgewebe nach dem Infarkt beschädigt ist. Im Versuch mit Mäusen hilft das Protein auch, wenn es aus der Infusionsflasche kommt - ein neuer Therapieansatz?