Japaner wetten auf Europas Wärmewende
Panasonic gibt 320 Millionen Euro für eine Wärmepumpenfabrik in Tschechien. Pilsen wird Großmacht im Klimatechnikgeschäft – mit Deutschland vor der Tür.
Globale Konkurrenz, Klimawandel, politische Vorgaben: Die Zeiten sind unsicherer denn je. Das stellt sogar bisherige Champions aus dem Mittelstand vor existenzielle Probleme.
Panasonic gibt 320 Millionen Euro für eine Wärmepumpenfabrik in Tschechien. Pilsen wird Großmacht im Klimatechnikgeschäft – mit Deutschland vor der Tür.
Wird es draußen heißer, wird das Kühlen von Räumen wichtiger. Zuletzt gab es wieder Rekordverkäufe von mobilen Klimageräten und Ventilatoren. Doch langfristig bieten sich andere Möglichkeiten.
Die Nachfrage nach Wärmepumpen war lange verhalten, nun aber zieht sie an. Von einer Entwarnung für gebeutelte Heizungshersteller wie Viessmann oder Vaillant kann aber noch keine Rede sein.
Der Wärmetechnikspezialist will früher Start-ups mit Marktpotential erkennen. Die Venture-Capital-Gesellschaft 2150 setzt auf den Megatrend Nachhaltigkeit.
Der Verkauf des Heizungsbauers Viessmann erregte die Gemüter. Jetzt zieht der Chef des amerikanischen Investors Carrier, David Gitlin, ein Fazit. Und er erläutert, wie sein Klimatechnikkonzern von heißen KI-Chips profitieren will.
Thermondo-Chef Felix Plog über den Heizungsmarkt in Deutschland, Robert Habecks Bilanz, die Offensive aus China – und Handwerker in der Klemme.
Als das Traditionsunternehmen Viessmann sein größtes Geschäftsfeld verkaufte, war der Aufschrei groß. Max Viessmann erklärt seine Motive und wohin die Reise nach seinen Milliardeninvestitionen nun gehen soll.
Nach dem Verkauf an den US-Konzern Carrier baut Max Viessmann mit seinen Milliarden eine Energiewende-Gruppe auf. Sein Tempo ist enorm.
Der Absatz von Wärmepumpen in Deutschland ist eingebrochen. Für Viessmann-Chef Thomas Heim hat das politische Gründe. Trotzdem schaut er nach vorne und sieht das Potential der Branche.
Im Elektroautowerk von VW müssen 1000 Leute gehen, Hersteller von Wärmepumpen melden Kurzarbeit an: Die Transformation läuft nicht so wie politisch erwünscht.
Der Finanzinvestor KKR und die Familie Viessmann haben die Haupthürde zur Übernahme des Energieunternehmens Encavis genommen.
Nach dem Verkauf seiner Wäremepumpen-Sparte investiert Viessmann wieder in andere Unternehmen. Es geht immer um Nachhaltigkeit.
Thomas Heim, Geschäftsführer des nach Amerika verkauften Viessmann-Heizungsgeschäfts, über das Tief der Wärmepumpe und das Hoch von Gas- und Ölheizung.
Im Schlepptau des US-Investors KKR kauft das Familienunternehmen, das seit dem Verkauf seiner Klimasparte auf vielen Milliarden Euro sitzt, den MDax-Konzern Encavis. Dies soll einen Beitrag für die grüne Energiewende leisten.
Die EU verbietet schrittweise den Einsatz von klimaschädlichen Kältemitteln in Wärmepumpen. Noch gibt es aber kaum Geräte, die Alternativen nutzen – auch aus Sicherheitsgründen. Verbraucher müssen sich auf steigende Preise einstellen.
Mitten im Wärmepumpen-Boom hat der amerikanische Carrier-Konzern die entsprechende Viessmann-Sparte gekauft. Im Interview spricht sein Chef über die Lage in Deutschland, Konkurrenz aus Asien – und den Charme von Allendorf.
In der Wärmepumpen-Branche herrscht Ungewissheit, viele Fragen sind offen. Zum Beispiel: Wer wird als Nächstes übernommen?
Deutschland wird seine Einbauziele für Wärmepumpen auch 2024 verfehlen – da sind sich alle einig. Die Rivalen von Viessmann, Vaillant und Co. formieren sich. Was nun jeder wissen muss.
Wer drückt dem neuen Jahr seinen Stempel auf? Die F.A.S. porträtiert drei Frauen, vier Männer und einen Bären, die 2024 wichtig werden.
Robert Lacher will die ungleichen Welten der Familienunternehmer und Start-up-Gründer miteinander verbinden. Dafür hat er prominente Unterstützer.
Nicola Leibinger-Kammüller ist eine der bekanntesten Unternehmerinnen des Landes. Ihr Maschinenbauer Trumpf wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Sie sagt, warum der Wohlstand gefährdet ist – und sie mehr Steuern zahlen könnte.
Norbert Schiedeck leitet den Heizungskonzern Vaillant. Er soll ein Familienunternehmen mit rund 17.000 Beschäftigten in eine Zukunft zu führen, die vom Wohl und Wehe der Wärmepumpe abhängt.
Der frühere Chef und heutige Aufsichtsrat des Heizungsbauers hat aufwühlende Wochen hinter sich.
Norbert Schiedeck, der Chef des Heizungsunternehmens Vaillant, kann nicht nachvollziehen, dass der Ruf der Wärmepumpe derzeit angeschlagen ist: Ohne die Technik werde es schwer, umweltfreundlich zu heizen.
Der Markt für Wärmepumpen ist umkämpfter denn je, aber der Pionier Stiebel Eltron lebt Gelassenheit vor. Der Chef hat schon alles erlebt.
Finanzinvestoren haben Anlagedruck. Unternehmen expandieren mit Zukäufen regional. Zieht der Fusionsmarkt also an?
Das Bundeswirtschaftsministerium hat keine Einwände gegen die geplante Übernahme der Wärmepumpen-Sparte des hessischen Unternehmens Viessmann. Eine wichtige Bedingung muss aber eingehalten werden.
Madeleine Jahr kommt aus einer Unternehmerfamilie und berät als Bankerin mittelständische Gesellschaften. Im Interview spricht sie über Streit zwischen Erben, uneinsichtige Chefs – und ihren persönlichen Umgang mit Geld.
Mit dem Wärmepumpen-Hype wird Heizungsbauer zu einem der gefragtesten Berufe. Vom Klempner zum Klimaheld – ein seltener Imagewandel in der Karrierewelt.
Rheinmetall baut Wärmepumpen? Nein, zum Heizungshersteller wird der Rüstungskonzern bei Weitem nicht. Er will einsteigen in ein boomendes Geschäft, doch die Konkurrenz ist groß.
Rheinmetall baut Wärmepumpen? Nein, zum Heizungshersteller wird der Rüstungskonzern bei weitem nicht. Er will einsteigen in ein boomendes Geschäft, doch die Konkurrenz ist groß.
Stabilitäts- und Wachstumspakt vor dem Aus +++ Ausbau der Windkraft +++ Wärmepumpenherstellung +++ Verkauf der Firma Viessmann +++ „Die Liebenden im brennenden Wald“
Die Politik ist nervös. Selbst schuld. Richtiger als ständig neue Verbote wäre, Anreize für unternehmerischen Elan und Innovationen zu setzen. Es gibt ein gutes Beispiel.
Der Stuttgarter Stiftungskonzern steigt in den Ring mit Amerikanern und Asiaten um das Milliardengeschäft mit Wärmepumpen. Der nächste Umbruch steht schon vor der Tür.
Der Stiftungskonzern sieht sich anders als das Familienunternehmen Viessmann in der Lage, den Wärmepumpenboom zu stemmen. Auch das China-Geschäft lockt.
Wer beklagt, dass Viessmann sein Wärmepumpengeschäft nach Amerika verkauft, muss sich an die eigene Nase fassen. Deutsche Anleger sind zu selten bereit, unternehmerische Risiken zu finanzieren.