Möbelhaus Ikea wird erpresst
Seit der Serie von Anschlägen beim Möbelhaus Ikea vor drei Monaten wird das schwedische Unternehmen erpresst. Das bestätigte Unternehmens-Vizesprecherin Camilla Meiby.
Seit der Serie von Anschlägen beim Möbelhaus Ikea vor drei Monaten wird das schwedische Unternehmen erpresst. Das bestätigte Unternehmens-Vizesprecherin Camilla Meiby.
Die Offenbacher Ausstellung „Uncanny Valley“ zeigt in einem leerstehenden Laden „Wohnwelten in der Kunst“.
Eine Frau hantiert in einem Badezimmer. Schaut in den Spiegel, spült den Mund aus, bis ihr ein großes, am Becher befestigtes Preisschild ins Gesicht fällt. Im Pyjama geht sie weiter ins Bett, aber auch das ist mit Preisschildern versehen.
B.K. DÜSSELDORF, 19. August. Deutschlands Einzelhändler gehen in die Offensive: Im September wird die Branche unter Federführung ihres Hauptverbandes HDE eine Image- und Informationskampagne starten. Ziel ist, die Bedeutung des drittgrößten ...
Sichtlich entspannt lehnt Karen Heumann sich zurück in die Kissen des eierschalenfarbenen Sofas. "Das hier ist ein sehr privater Ort. Er wirkt auf mich immer irgendwie beruhigend", sagt die Strategiechefin der Werbeagentur Jung von Matt.
Das Frühstücksangebot von Ikea ist unschlagbar: Für 1,95 Euro bekommt man zwei frische Brötchen, je eine Scheibe Lachs, Salami und Käse, zwei Stückchen Butter, ein Päckchen Erdbeermarmelade und Kaffee in jeder Form, so viel man möchte.
Wer glaubt, auf einen viereckigen Block gehörten keine Kreise, der akzeptiert Form als Diktat. Dieses Blog tut das nicht, er formt stetig neu. Genauso wie die malende Anna - Sie werden sie gleich kennenlernen - die vor ihrer Leinwand gegen einen painter's block kämpft. Wozu der Aufwand? Weil auch Ziele in träumerischer Ferne einmal in Angriff genommen werden müssen.
Früher haben Supermärkte unentschlossenen Kunden den Rückweg durch rote Verbotsschilder, Drehkreuze und Schleusentore versperrt. Heute sollen offene Eingangsbereiche Vertrauen vermitteln. Ausgerechnet jetzt denkt der Möbelriese Ikea darüber nach, die Kunden wieder einzumauern – an den neuen Selbstbedienungskassen.
Wer zum Fernsehen geht, um Reportagen zu drehen, träumt meist davon, in die entlegensten Winkel der Welt zu reisen. Meistens reicht das Budget der Sender dann aber doch nur für einen Besuch im Möbelhaus um die Ecke. Deshalb gehört es zum Geschäft, die mauen Bilder mit einem flotten Text aufzupeppen. Wir zeigen wie's funktioniert.
Auch in einem Orientierung gebenden Reiseführer wie dem Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt" gibt es fremdartig-kompliziert Verspiegeltes. Man nehme ein Schlafzimmer, ein Radio, ein Bett, mehrere Personalmanager und einen Spiegel. Frage: Was ergibt das? Antwort: Einen neuen Blick auf das Personalmanagement im Jahre 2010. Und noch? Einen irritierenden Blick auf die Arbeitswelt im Jahre 2011.
Andreas Kilb schrieb in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, „Eat, Pray, Love“ sei der „wieder aufgewärmte Schaum“, der bei „Pretty Woman“ in der Badewanne zurückgeblieben war. Was den Film angeht, so bleibt Kilb nichts hinzuzufügen. Aber das Problem mit schlechten Filmen ist, dass die seriöse Kritik sich an ihnen nicht beschmutzen will, so dass die Botschaft des Werks keiner näheren Betrachtung unterzogen wird. Es sei denn, es handelt sich um einen Gewaltfilm und gerade hat wieder ein Amoklauf stattgefunden. Nun handelt es sich aber bei „Eat, Pray, Love“ tatsächlich um einen Egoshooter. Und wenn dieses Werk seine Wirkung nicht verfehlt, wird das erste Opfer des Amoklaufs die Liebe sein.
„Herr Schaffner, Herr Schaffner, hier is ene herrenlose Täsch!", erklärte neulich im ICE eine Dame in schönstem Kölsch. "Janz bestimmt" habe der junge Mann eine vollgestopfte, blaue Ikeatasche im Gepäckfach des Waggons verstaut und sei dann ausgestiegen. "Janz bestimmt."
Wie man diversen Briefkästen und Werbeschaltungen entnehmen kann, belästigt uns ein gewisses Möbelhaus aus Schweden auch dieses Jahr wieder mit seinem umfassenden Angebot an Einrichtungswaren für das Volk. Das ist nicht neu, das ist in gewisser Weise auch eine Tradition, wenngleich angesichts der Angebote auch keine gute Tradition, und zudem eine, die sich echte Stützen der Gesellschaft allein schon wegen des Sozialprestiges nicht leisten können. Aber auch alle anderen, finde ich, sollten mal überlegen, ob es nicht kostengünstiger und nachhaltiger geht - schliesslich finden sich völkische Einkaufsgüter auch noch anderswo. Und erheblich günstiger.
Obama ist der Kandidat des Wandels: "Change has come to America", verkündete er am Abend seines Wahlsieges in Chicago. Der Wunsch nach Richtungsumkehr und Neubeginn geht weit übers Politische hinaus. Das wissen auch Ikea und Pepsi.