Scholz: Denke nicht über Rücktritt nach
Wegen der eskalierenden Gewalt beim G-20-Gipfel ist der Hamburger Bürgermeister schwer in die Kritik geraten. Hat Olaf Scholz die Situation unterschätzt? Der SPD-Politiker bezieht klar Stellung.
Wegen der eskalierenden Gewalt beim G-20-Gipfel ist der Hamburger Bürgermeister schwer in die Kritik geraten. Hat Olaf Scholz die Situation unterschätzt? Der SPD-Politiker bezieht klar Stellung.
Das Treffen in Hamburg hat trotz des bitteren Beigeschmacks Fortschritte in zentralen Bereichen gebracht. Persönliche Begegnungen der Regierungschefs sind heute wichtiger denn je.
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz muss eine weitere Niederlage wegstecken. Seine versprochene Sicherheitsgarantie für den G-20-Gipfel konnte nicht greifen. Nun steht er allein da.
Ausgerechnet SPD-Bundespolitiker kritisieren Hamburg als G-20-Standort – und damit auch ihren Genossen Olaf Scholz. Doch „friendly fire“ hat bei den Sozialdemokraten Tradition.
Nach Chaos, Gewalt und Zerstörungswut kommt das Aufräumen. Viele Hamburger packen an. „Ihr habt mir wieder den Glauben an die Menschheit zurück gegeben“, kommentiert einer das.
Sokratis Apostolidis betreibt seit 40 Jahren ein Restaurant auf dem Hamburger Schulterblatt. So etwas wie die Ausschreitungen während des G-20-Gipfels hat er noch nie erlebt. Die Solidarität am Sonntag versöhnt ihn wieder ein wenig.
Eine Studie rät Journalisten, sich bei gewaltsamen Protesten stärker mit den Motiven auseinander zu setzen und die Polizei als „Konfliktpartei“ zu sehen. Eine fatale Gleichsetzung mit den Marodeuren.
Nach Chaos, Gewalt und Zerstörungswut kommt das Aufräumen. Viele Hamburger packen an. „Ihr habt mir wieder den Glauben an die Menschheit zurück gegeben“, kommentiert einer das.
Bürgermeister und Polizei rechtfertigen sich ++ Fast 500 verletzte Beamte ++ insgesamt 37 Haftbefehle ++ Bundespräsident „schockiert“ von Ausmaß der Krawalle ++ Verfolgen Sie alle Entwicklungen im FAZ.NET-Liveblog.
Kaum sind die Rauchschwaden verzogen, die Glassplitter weggefegt, werden schon die Schuldigen gejagt. Doch in Hamburg ist nicht die Polizei gescheitert, sondern eine Gesellschaft im Umgang mit politischem Extremismus.
Trotz langer Vorbereitung wurde die Hamburger Polizei von den brutalen Protesten rund um den G-20-Gipfel überrascht. Bürgermeister Olaf Scholz kündigt Konsequenzen an. Trotzdem ziehen die Sicherheitsbehörden kein durchweg negatives Fazit.
Kanzlerin Angela Merkel hat den Opfern der Krawalle in Hamburg schnelle und unbürokratische Entschädigung zugesagt. Jetzt gibt sich auch der Hamburger Verkehrsverbund großzügig.
Sollte der G-20-Gipfel zukünftig immer bei den Vereinten Nationen in New York stattfinden? Oder sogar abgeschafft werden? Gegen solche Ideen wendet sich Bundespräsident Steinmeier: „Das ist mir zu einfach.“
Die Europäer beschimpfen Donald Trump als bösen Protektionisten. Und geben sich dabei gerne als lupenreine Freihändler. Schön wär’s.
Eine kleine Gruppe entwurzelter Straftäter hat Teile Hamburgs terrorisiert. Ihre Taten werden in linken Kreisen gedeckt. Manche Politiker bagatellisieren das Geschehen.
Drei Tage, drei Nächte in Hamburg: Die Polizisten sind freundlich, die G-20-Gegner sanft. Dann läuft alles aus dem Ruder. Ein Annäherungsversuch.
Die Polizei ist in der Nacht auf Sonntag kompromisslos gegen aggressive Demonstranten vorgegangen. Doch einige Randalierer leisten Widerstand – und verwüsten zum Spaß ganze Straßenabschnitte. Ihr Ideal? „China vor 1976“, sagt einer.
Die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Hamburg sind erschreckend. Wie man eine Stadt sicherer machen kann, damit beschäftigt sich die Politologin Christina Schori Liang.
„Jeder Stein hat heute seine Berechtigung!“ Mit solchen Aussagen im Netz beginnt die autonome Zone, und setzt sich über Redaktionen bis zu Politikern fort. Kein Wunder, dass sich die Hamburger Autonomen bei den Medien bedanken.
Die Berlin-Korrespondentin der „New York Times“, Alison Smale, hat Donald Trump in Hamburg beobachtet und findet: Der Gipfel ist für den Präsidenten gut gelaufen. Aber auch Wladimir Putin wirkte sehr zufrieden, sagt sie im FAZ.NET-Gespräch.
Nach der Krawallnacht haben Zigtausende Menschen ihren Protest am Samstag friedlich auf die Straßen der Hansestadt getragen.
Auf der Kundgebung ‘Hamburg zeigt Haltung’ zitiert der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio Bundeskanzler Willy Brandt: “Wir müssen mehr Demokratie wagen.” Zu der Veranstaltung aufgerufen hatten unter Anderem die Bürgerschaftsfraktionen der Grünen und der SPD.
Zum Abschluss des zweitägigen G-20-Gipfels lobt Angela Merkel den Kompromiss in der Handelspolitik, betont aber die Differenzen in der Klimapolitik mit Washington. Über die gewalttätigen Randalierer findet sie klare Worte.
Der Konflikt in der Ostukraine ist ein Streitthema, nicht nur zwischen Russland und der EU, sondern auch zwischen Trump und Putin. Ein Treffen im Normandie-Format soll Fortschritte bringen.
Selbst der größte Polizeieinsatz in der Geschichte Hamburgs kann die Bürger nicht vor Randale schützen. Wie hätte die verhindert werden können?
Ab acht Uhr am Abend herrschte im Schanzenviertel Anarchie, bis die Polizei gegen Mitternacht einrückte. FAZ.NET-Reporter berichten aus der praktisch rechtsfreien Zone, wie Chaoten das Viertel binnen Stunden verwüsteten.
Bis Februar 2018 muss die Landesbank verkauft werden. Doch das ist ungewiss. Die Altlasten sorgen für Schwierigkeiten.
Nach den Krawallnächten von Hamburg richtet die Opposition schwere Vorwürfe an Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Rot-Grün habe die Lage völlig falsch eingeschätzt und Warnungen „weggelächelt“, kritisiert die CDU.
Die führenden Wirtschaftsmächte haben sich auf eine Abschlussformulierung im Handelsstreit geeinigt. Allerdings lässt sie entscheidende Fragen offen.
Als Irie Révoltés vor der Roten Flora auftraten, war von dem Chaos noch nichts zu ahnen, das später ausbrach. Die Band steht für Revolutions-Soundtrack. Für diejenigen, die es in Hamburg auf die Straße getrieben hat, war es das perfekte Aufwärmtraining.
Das Glas ist halbvoll: Während Erdogan in Hamburg bei G 20 verhandelt, findet in Köln eine prominent besetzte Solidaritätsveranstaltung für Deniz Yücel statt. Sie zeigt, wie wichtig es ist, den Humor nicht preiszugeben.
Der Nacht mit Krawall und Plünderungen folgt der letzte Tag des G-20-Gipfels. Zehntausende wollen heute friedlich protestieren. Aber auch weitere Krawalle sind nicht ausgeschlossen.
In seiner Heimat wird Präsident Trump nach dem Treffen mit Putin angegriffen: Den einen war er zu freundlich zu Russland, den anderen hat er die Wahlbeeinflussungs-Vorwürfe an Moskau nicht entschieden genug angesprochen.
Während im Schanzenviertel die Spuren der Verwüstung beseitigt werden, läuft in Hamburg schon wieder eine neue Demonstration. Bilder aus der Hansestadt am Tag danach.
In Hamburg brennen Autos, Supermärkte werden geplündert und es kommt immer wieder zu Körperverletzungen. Trotzdem wertet Finanzminister Schäuble den ersten Tag des Gipfels als Erfolg.
Kriminelle führen in Hamburg Politik und Justiz an der Nase herum. Ein peinliches Schauspiel – denn die Gewalt ist gewollt und geplant.