Italien ist Sprengstoff für die Euroreformen
Trotz der Turbulenzen in Rom treibt der deutsche Finanzminister Scholz die Bankenunion voran. Die Bundesbank warnt, die EZB spricht schon von Rettungsaktionen.
Trotz der Turbulenzen in Rom treibt der deutsche Finanzminister Scholz die Bankenunion voran. Die Bundesbank warnt, die EZB spricht schon von Rettungsaktionen.
Italiens Europaminister will einen ganz anderen Euro. Der Währungsunion stand er schon immer skeptisch gegenüber. Nach Jahren als Zuschauer wäre es ein später Triumph, nun den Euro umzukrempeln.
Die Differenz zwischen hoch rentierenden Staatsanleihen aus Amerika und Bundesanleihen fällt stattlich aus. Das hat Gründe. Doch auf den zweiten Blick ist alles etwas komplizierter.
Präsident Donald Trump hat angesichts des Kurssturzes an amerikanischen Börsen scharfe Kritik an der Zinspolitik der Notenbank Fed geübt: Die unabhängige Zentralbank mache „einen Fehler.“
Mit Populismus, Elitenkritik und Nationalismus lassen sich wirtschaftliche Zusammenhänge nicht einfach außer Kraft setzen. Das scheint die italienische Regierung nicht zu verstehen.
Der Euro ist sowieso schon schwach. Jetzt wird er noch billiger. Versteh einer den Wechselkurs!
Kaum ein Stadtteil hat sich in den vergangenen Jahren so stark verändert wie das Ostend. Wo früher Schrottplätze gammelten, sind heute Wohnungen kaum noch zu bezahlen. Was die einen stört, begeistert andere.
Im Streit um das umstrittene EZB-Kaufprogramm deutet sich an, dass Luxemburg der Zentralbank grünes Licht geben wird. Die EZB-Kritiker reagieren wütend.
Die umstrittenen Anleihenkäufe der EZB verstoßen nicht gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung. Das zumindest ist die Einschätzung des Generalanwalts des EuGH.
Eine Aussage gegen den Euro aus Italien - und schon zittern die Märkte. Die Regierung beschwichtigt, die Situation des hoch verschuldeten Landes ist aber fragil. Der Wert des Euro sank auf den tiefsten Stand seit gut sechs Wochen.
Die Bundesregierung macht in der Währungsunion ständig Zugeständnisse. Diese Schwäche will Italien jetzt ausnutzen.
Nicht nur in Deutschland, auch in der Eurozone ziehen die Preise an – jedoch nicht ganz so kräftig. Wieder war vor allem die Energie der Preistreiber.
Der Präsident der EZB, Mario Draghi, überrascht vor dem EU-Parlament mit einer Aussage zur Kerninflation – und Chefvolkswirt Peter Praet versucht in New York die Wogen zu glätten. Die Gerüchte kursieren trotzdem weiter.
Die Fed hat am Mittwoch ihren Leitzins über die Inflationsrate angehoben. Auch anderswo bewegen sich die Zinsen nur langsam – wie im 19. Jahrhundert.
Wann und wie straffen die Währungshüter um Mario Draghi die Geldpolitik? Das dauert noch lange, prognostizieren deutsche Spitzenforscher.
Rund 1,8 Milliarden Euro erbeuteten Betrüger im Jahr 2016 mit Zahlkarten im Sepa-Raum. Immer häufiger ist dabei Datendiebstahl die Ursache.
Die EZB sorgt sich um den Zugang der Händler zum europäischen Finanzmarkt. Dabei ist Frankfurt eine immer beliebtere Alternative zu London, wie eine neue Studie zeigt.
Europäische Banken vernachlässigen den Kampf gegen Geldwäsche. Der Skandal um das größte Institut Dänemarks verdeutlicht den Handlungsbedarf. Fast immer stammen die Hinweise aus Amerika.
Japans Zentralbank setzt ihre extrem lockere Geldpolitik unverändert fort.
Die Europäische Währungsunion soll stabiler werden. Mehrere Instrumente sind dafür vorgesehen – gerade eines ist durchaus strittig.
Sie entwickelte sich vom Hoffnungsträger in der friedlichen Revolution zum Prügelknaben der Vereinigungskrise: die Treuhandanstalt. Eine „Wahrheitskommission“ soll nun ihre Arbeit untersuchen. Doch die eine Wahrheit gibt es nicht.
Die neuen 100- und 200-Euro-Banknoten sollen noch sicherer sein und noch leichter zu überprüfen. So sollen Terrorfinanzierung und Geldwäsche besser bekämpft werden können. Ab dem 28. Mai 2019 sollen die neuen Scheine in Umlauf gebracht werden.
Die Europäische Zentralbank ist 20 Jahre alt geworden. Ein neue Übersicht gibt Anlass zu einer wichtigen Frage.
Immer mehr Banken geben die Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) an Kunden weiter. Betroffen sind vor allem größere Einlagen von Firmen, so die Bundesbank.
Die Deutsche Bank erwägt einem Medienericht zufolge wegen des Brexit eine umfangreiche Verlagerung von Vermögenswerten von London nach Frankfurt.
An diesem Montag präsentiert die Europäische Zentralbank (EZB) die neuen 100- und 200-Euro-Scheine der Öffentlichkeit. FAZ.NET gibt vorab einen Überlick zu den neuen Geldscheinen.
Hält die jüngste Dax -Erholung in der neuen Börsenwoche an? Die weitere Börsenrichtung wird in diesen Tagen zum Streitthema der Experten.
Der größte Pfandbriefmarkt der Welt ist das Nachbarland im Norden. Hierzulande sinkt der Bestand seit dem Jahr 2000. Der größte deutsche Lebensversicherer zieht sich nun sogar ganz aus Pfandbriefen zurück.
Digitalanlagen wie der Bitcoin breiten sich aus. Sollen auch Notenbanker die dahinterstehende Techniken nutzen für eigene Instrumente?
Es ist gut, wenn die Reform der Referenzzinsen für Europas Großbanken vorankommt. Es geht hierbei nicht nur um variable Zinsen für Anleihen oder Kredite.
In ihrer Ratssitzung hat die Europäische Zentralbank den Leitzins nicht angehoben. Doch das Ende der umstrittenen Anleihekäufe bekräftigen die Währungshüter – und drücken dabei aufs Tempo.
Nach dem Sommergewitter ziehen erneut dunkle Wolken über den Börsen auf. Auch in der neuen Woche stehen die Risikothemen Handelsstreit und Schwellenländer im Fokus. Am Montag kämpft der Dax bisher gegen weiteren Verkaufsdruck an.
In der EU sind zahlreiche Spitzenämter neu zu vergeben. Warum eigentlich macht man nicht Angela Merkel zur Kommissionspräsidentin?
Der Vizekanzler kritisiert die Union für das Geschacher um die Chefposten bei der EU-Kommission und der EZB. Über den Vorgang sei er „sehr irritiert“.
Ist das Geld der Sparer zehn Jahre nach der Finanzkrise sicher? Der gesetzliche Anspruch auf die Kontoeinlagen ist jedenfalls begrenzt.
Auch am Freitag verliert der Dax und verbleibt unter der wichtigen Marke von 12.000 Punkten. In der kommenden Woche droht der deutsche Leitindex sogar unter sein bisheriges Jahrestief zu fallen.