„Die Marke Miss Germany darf nicht scheitern“
Miss-Wahlen waren einst eine große Sache. Aber Schönheitswettbewerbe dieser Art passen nicht mehr in die Zeit, davon ist Max Klemmer überzeugt. Der Chef des Wettbewerbs zieht ganz andere Saiten auf.
Unternehmerinnen, eine Wissenschaftlerin und eine Bundeswehroffizierin wollten „Miss Germany“ werden. Am Ende setzt sich eine Kandidatin durch, die eine ganz andere Domäne erobert hat.
Miss-Wahlen waren einst eine große Sache. Aber Schönheitswettbewerbe dieser Art passen nicht mehr in die Zeit, davon ist Max Klemmer überzeugt. Der Chef des Wettbewerbs zieht ganz andere Saiten auf.
Stefanie Pieniadz ist Mrs Hessen und läuft auf der Pariser Fashion Week. Beruflich ist sie dagegen in einer Männerwelt unterwegs. Ein Gespräch über Vierzigtonner, Auftritte im Bikini und die Stolperfalle Kimono.
Miss Germany gilt mittlerweile als Plattform für Frauen, die etwas bewegen wollen. Valentina Busik hat davon zufällig erfahren, sich mit einem KI-Projekt beworben und gewonnen. Noch 2025 will sie ein Start-up gründen.
Bei der Wahl zur „Miss Germany“ hatte erstmals das Publikum das letzte Wort – und entschied sich für die 27 Jahre alte Ärztin aus Gießen. Busik will mit Hilfe von KI die Kommunikation mit ihren Patienten verbessern.
Die neue Miss Germany heißt Apameh Schönauer. Julia Schneider verpasst den Titel der Miss Germany knapp. Die Lehrerin und Sportfunktionärin aus Seligenstadt engagiert sich aber auch ohne Schärpe weiter für eine Bildungsreform.
Seit einigen Jahren kürt Miss Germany Frauen, die Verantwortung übernehmen und sich für ihre Mission engagieren. Apameh Schönauer hat sich nun unter insgesamt 15.000 Bewerberinnen durchgesetzt. Sie kämpft für unterdrückte und benachteiligte Frauen.
Früher war für eine Miss-Wahl vor allem das Aussehen entscheidend. Diese Zeiten sind vorbei. Gesucht werden nun junge Frauen, die gesellschaftlich etwas voranbringen wollen. So wie Julia Schneider.
Die Stuttgarterin trat im Finale gegen neun weitere Frauen an. Ihren Sieg will sie nutzen, um Jugendarbeit in Deutschland zu fördern. Sie wolle eine Jugendplattform gründen.
Saskia von Bargen ist eine von zehn Finalistinnen im Finale der „Miss Germany“-Wahlen. Sie empfindet das Format als „perfekte Plattform“ für sich – um aufzuklären, „was es bedeutet, eine Transfrau zu sein“.
Die gebürtige Brasilianerin wuchs in einem Slum auf und lebt heute in Berlin. „Miss Germany“ hatte vor einigen Jahren das Konzept geändert: Statt um Bikini-Auftritte vor männlich dominierten Jurys geht es jetzt um die „Missionen“ der Bewerberinnen.
Champagner, rote Rosen und ein bisschen Entspannungspolitik. Ein Wochenende unter deutschen Honorarkonsuln.
Im Jahr 1989 gewann Christiane Stöcker den Schönheitswettbewerb. Seit langem befreundet ist sie mit unserer Redakteurin Eva Schläfer, die nicht versteht, wie man sich für einen Beauty-Contest hergeben kann. Ein Gespräch – und Bilder – über damals und heute.
Thomas Gottschalk nimmt den Platz von Chef-Juror Dieter Bohlen beim „DSDS“-Finale ein, Attila Hildmann kann nicht verhaftet werden, und Britney Spears will über sich selbst bestimmen – der Smalltalk.
Der Sänger sagt, er habe ein ganz normales Leben, Elton John muss mit Lungenentzündung sein Konzert unterbrechen, und zum ersten Mal wurde eine Mutter Miss Germany – der Smalltalk.
Nicht nach Maßen, sondern nach Persönlichkeit sollten die Frauen bei der Miss-Germany-Wahl in diesem Jahr bewertet werden. Bei der Veranstaltung wird trotzdem deutlich: Nicht jeder kann sich an selbstbestimmte Frauen gewöhnen.
Hessens Schönste hat mehr im Sinn als Beauty Contests. Silke Kopp aus Frankfurt ist Gesundheitsökonomin und hat eine Firma gegründet. Dabei dreht sich vieles um die Pflege.
Die neue „Miss Germany“ heißt Nadine Berneis. Die Polizeibeamtin aus Baden-Württemberg setzt sich gegen 15 Konkurrentinnen aus der ganzen Republik durch. Das hat Folgen für ihre Karriere.
Traditionell dominieren bei der Wahl zur Miss Germany Puppengesichter mit langen wallenden Haaren. In diesem Jahr überrascht Ioanna Palamarcuk mit einem ganz anderen Look: Sie hat raspelkurze Haare.
„Miss Germany“ Lena Bröder kehrt nach dem Ende der Amtszeit in ihren Beruf zurück: Lehrerin im Münsterland. Ein Interview über den Klassenraum als Bühne, den Besuch beim Papst und die Schattenseiten des Geschäftes.
Miss Germany, Juristin, Politikerin, Unternehmerin – Dagmar Wöhrl scheint für die Aufgabe prädestiniert: Sie wird „Investorin“ bei „Die Höhle der Löwen“. Dabei gibt es rund um das Modehaus ihrer Familie durchaus unternehmerische Misserfolge.
Premiere im Vatikan: Zum ersten Mal hat ein Papst eine „Miss Germany“ im Vatikan empfangen. Vielleicht lag es auch am beruflichen Hintergrund der 26 Jahre alten Lena Bröder.
Bisher hat sie Hauswirtschaft und katholische Religion unterrichtet. Jetzt ist die 26 Jahre alte Lena Bröder aus Nordrhein-Westfalen Schönheitskönigin.
Die medizinische Fachangestellte Olga Hoffmann ist die schönste Frau Deutschlands, Schauspielerin Jasmin Gerat isst wieder Fleisch, und Catwoman ist künftig bisexuell – der Smalltalk.
Es ist ein erstaunlicher Titel: 1990 wird Leticia Koffke erste und letzte „Miss DDR“. Kaum mehr als eine Woche - und die DDR wird es nicht mehr geben. Sie ist eine Schönheitskönigin, der ihr Staat abhandenkommt.