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Dostojewski und AC/DC unplugged
In der Backpacker-Herberge „The Villa" gibt es warmen Apfelstrudel und Vanilleeis. Angus schnappt sich die verstimmte Gitarre und gibt ein paar scheppernde Akkorde zum Besten, die ein wenig nach „AC/DC unplugged" klingen. Dann holt er ein Fläschchen Rotwein aus dem Rucksack. Nach drei Gläsern sagt auch der Russe was. Er wohne nun schon seit Jahren in Neuseeland, sagt er, aber so richtig habe er sich noch nicht an die Lebensart gewohnt. Dieses freundliche Gequatsche immer. In Sibirien sei das anders.
Lenz Koppelstätter
15.06.2009 22:56 Uhr