Aber bitte schön glänzend
Der gebürtige Kölner Karl Kemp verkauft seit vielen Jahren Antiquitäten in New York. Amerikaner haben andere Vorlieben als Deutsche. Und sie hängen weniger an ihren Stücken.
Der gebürtige Kölner Karl Kemp verkauft seit vielen Jahren Antiquitäten in New York. Amerikaner haben andere Vorlieben als Deutsche. Und sie hängen weniger an ihren Stücken.
Seit der französische Luxuskonzern LVMH mit fast 33 Millionen Euro in die Pasticceria von Mario Faccioli eingestiegen ist, stellt sich vielen die Frage: Wie lange gibt es hier noch Kaffee?
Dass Frauen für Schuhe gern etwas mehr ausgeben, hat nun auch das Statistische Bundesamt bestätigt. In privaten Haushalten übertrafen Frauen bei den Ausgaben für ihr Schuhwerk die Männer um mehr als das Doppelte.
Sommerzeit ist Barfußzeit: Beim Spaziergang am Strand ziehen wir die Schuhe aus. Doch auch im Alltag könnte mehr Freiheit unseren Füßen gut tun.
Kein Grund zur Sorge: Die Schweizer kleiden sich schlimmer als Deutsche, sagt Herrenschuh-Fabrikant Giuseppe Santoni – und braune Schuhe seien heute auch kein Problem mehr.
In der Krise entdecken die Italiener zum Einkaufen ihre Schuhdörfer. Hier shoppen sie direkt bei den Schuhmachern der Marken-Region – zu erheblich günstigeren Preisen.
In den Sechzigern galten die Ungarn als die besten Schneider Londons. Heute droht die Kunst selbst in ihrer Heimat auszusterben. Zu Besuch bei einigen der Letzten ihrer Zunft.
Christopher Bailey hat es geschafft, der leicht angestaubten Marke Burberry zu einem Rockstar-Image zu verhelfen, ohne die traditionelle Herkunft zu leugnen.
„Shoemaker of Dreams“, nannte man Salvatore Ferragamo, den italienischen Schuhmacher, der sich seinen amerikanischen Traum verwirklichte. Die großen Hollywood-Stars der Fünfziger liebten seine Entwürfe, für Audrey Hepburn erfand er die Ballerinas.
Ein Junge aus Texas prägte die Neunziger als ein Jahrzehnt der Coolness und des Glamours: Tom Ford drückte Gucci und Yves Saint Laurent seinen Stempel auf; bei seiner Finissage liefen im Publikum die Tränen. Als nächstes will er mit Estée Lauder Kosmetik entwerfen.
Was Tom Ford für Gucci, ist Marc Jacobs für Louis Vuitton: Der Amerikaner verwandelte das Taschen-Traditionshaus in ein Laufsteg-Label, sein eigenwilliger Stil wird als „Luxus-Hip“ bezeichnet.
Die Mailänder Modewoche blitzt und glänzt. Mit comicartigen Autodrucken präsentierte Prada eine süße Kollektion während Frida Giannini mit Gucci eher auf der Rock'n'Roll-Schiene fuhr. Unterdessen trennten sich Dolce & Gabbana von einem ihrer Schätze.
Die italienische Designerin Frida Giannini ist seit 2005 Creative Director bei Gucci. Mittlerweile hat sie sich als würdige Nachfolgerin von Tom Ford gezeigt. Nicht einmal die die Milliarden-Umsätze der Modemarke bringen sie um den Schlaf.
Retro ist immer noch der wichtigste Trend bei Sonnenbrillen. Zitiert wird alles - Hauptsache, man sieht das Individuelle: Von Blütenornamenten über Cat-Eye-Optik aus den Fünfzigern bis hin zu Perlmuttrahmen.