Was Tokio besser als Rio machen will
In vier Jahren finden die nächsten Olympischen Spiele in Tokio statt. Die japanischen Organisatoren möchten von Brasilien lernen – und vieles anders machen.
In vier Jahren finden die nächsten Olympischen Spiele in Tokio statt. Die japanischen Organisatoren möchten von Brasilien lernen – und vieles anders machen.
Das Budget für die Paralympischen Spiele 2016 in Rio wird nochmal erheblich zusammengestrichen, um die Veranstaltung zu retten. Und die Zeit wird immer knapper für die Organisatoren.
Der Behindertensport entscheidet im Kampf gegen Doping anders als das IOC: Die Paralympics in Rio de Janeiro finden ohne russische Athleten statt. IPC-Chef Craven hat dafür eine eindeutige Begründung.
Der McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur hat offenbart, dass in Sotschi auch Doping-Proben von russischen Paralympics-Startern manipuliert wurden.
Die Olympischen Spiele sind auch logistisch eine Herausforderung: Ruderboote, Pferde und Leichtathletik-Stäbe müssen nach Rio gekarrt werden. Doch es werden längst nicht nur Sportgeräte auf die Reise geschickt.
Jahrelang hat Russland Hunderte Athleten in praktisch allen Sportarten gedopt. Das legt der McLaren-Bericht offen. Mit Hilfe des Geheimdienstes wurden auch die Doping-Kontrollen bei Olympia in Sotschi manipuliert.
Wird Weitspringer Markus Rehm dank seiner Prothesen bevorteilt? Die Wissenschaft hat sich dieses speziellen Falles angenommen – und stößt an ihre Grenzen. Die Hoffnung auf eine Teilnahme bei Olympia lebt.
Erleichterung bei Vanessa Low: Die Prothesen-Sprinterin bekommt ihre gestohlenen „Renn-Beine“ wieder. Ihr Traum von den Paralympics in Rio ist nicht mehr in Gefahr.
Für Heiko Kröger steht fest: In Rios Guanabara-Bucht sollte niemand ins Wasser gehen. Olympische und paralympische Segler aber müssen.
Markus Rehm will gegen alle Widerstände zu Olympia. Auf dem Weg dahin fühlt er sich vom Weltverband inzwischen so alleingelassen, dass er auch den Gang bis zur letzten Instanz nicht mehr ausschließt.
Die Tickets für die Paralympics in Rio sind bislang ein absoluter Ladenhüter. Sorgen macht das Philip Craven noch nicht. Er sagt aber auch: „Es muss jetzt gehandelt werden.“
Die Sportlotterie nimmt mit dem neuen Hauptgesellschafter Lotto Hessen einen neuen Anlauf. Von Februar an werden zehn Athleten mit 500 Euro monatlich gefördert. Darunter auch ein Paralympics-Sieger.
Geld für Gold: Die Bundesrepublik fördert Athleten, weil sie mit ihren Erfolgen als Sieger aus einer Sportschlacht der Nationen hervorgehen will. In der Weltgesellschaft ergibt diese offizielle Rechtfertigung aus dem Kalten Krieg keinen positiven Sinn.
Der behinderte Weitspringer Markus Rehm will zu Olympia in Rio. Doch, weil er nicht beweisen kann, dass seine Prothese keinen Vorteil bringt, darf er nicht. Jetzt soll Leichtathletik-Chef Coe helfen.
Der Deutsche Behindertensportverband kürt seine Besten 2015. Doch die prominentesten Figuren sind nicht einmal anwesend. Das Problem ist hausgemacht.
Die Hamburger Bürger sprechen sich in einem Referendum mit knapper Mehrheit gegen eine Olympia-Bewerbung aus. Politik und Sport reagieren geknickt. Überraschend ist, wie breit die Ablehnung ist.
An diesem Sonntag endet das Referendum in der Hansestadt: Die Bürger sollen entscheiden, ob es eine Bewerbung um die Sommerspiele und die Paralympics 2024 geben soll. Es wird ein knappes Rennen.
Beraubt das IOC den Zuschauer seines Sports? Der Verkauf der Fernsehrechte für Olympia an Discovery erhitzt die Gemüter. Kurt Beck spricht von „Raub“.
Im Zuge des Doping-Skandals suspendiert der Weltverband Russlands Leichtathleten vorläufig von allen internationalen Veranstaltungen. Den Russen droht damit auch ein Olympia-Ausschluss für Rio 2016.
Die rund tausend Opfer des staatlichen Dopings in der DDR sollen jeweils fünf Millionen Euro im nächsten Jahr und 2017 erhalten. Dafür gibt es Lob – aber auch Kritik.
Das Referendum um Hamburgs Bewerbung hat begonnen. 259.883 Hamburger müssen mit „Ja“ stimmen, sonst ist der olympische Traum beendet. Bürgermeister Scholz will die Spiele – und wird nur bei einem Thema schmallippig.
Die Hamburger Bewerbung um Olympische Spiele 2024 nimmt immer konkretere Formen an. Im Finanzplan wird nun deutlich, wie hoch die Kosten sind.
Der Zeitraum für die Bewerbung ist abgelaufen: Fünf Städte wollen die Olympischen Spiele 2024 ausrichten, darunter Hamburg. Zwei Kandidaten verzichten indes doch noch auf ihre Bewerbung.
Die Hamburger Elb-Insel Kleiner Grasbrook soll mit Hilfe von Olympia 2024 von einer Warenumschlagfläche zum Schmuckstück werden. Die Ziele sind ambitioniert – doch es fehlt noch etwas. Ein Besuch.
Leichtathleten mit Prothesen dürfen nur noch außerhalb der Wertung starten – oder sie beweisen selbst, dass sie keinen Vorteil haben. Diese neue Regel ist eine Breitseite gegen Inklusion.
Sir Philip Craven, der Präsident des Internationalen Behindertensportverbandes, will paralympische Superstars – ob sie gegen Nichtbehinderte antreten sollen, ist eine andere Frage.
Die Linke ist als einzige Partei der Hamburger Bürgerschaft gegen Olympia 2024. Der Abgeordnete Mehmet Yildiz spricht im F.A.Z.-Interview über die NOlympia-Bewegung, IOC-Reformen und Risiken der Bewerbung.
Im Rennen um die Olympischen Spiele 2024 bleibt Boston vorzeitig auf der Strecke. Die amerikanische Stadt verzichtet auf eine Bewerbung. Nun läuft die Suche nach einer Alternative in den Vereinigten Staaten.
Rennfahrer Alessandro Zanardi hat beide Beine verloren und fährt doch allen mit dem Handbike davon. Auf seinem Weg zum Sieger reicht dem gläubigen Italiener das „gute Gefühl“, eine Maschine zu sein. Am Wochenende nutzt er beim 24-Stunden-Rennen in Spa ein Rennauto.
Beim Weitsprung-Spektakel auf dem Nürnberger Hauptmarkt war Markus Rehm der Sieger, aber nicht der Meister. Wie vor Jahresfrist stahl der Paralympics-Sieger allen Assen die Show. Doch der Beifall der Konkurrenz schien irgendwie verkrampft.
Die Vergabe der Übertragungsrechte für die Olympischen Spiele an den Discovery-Konzern wühlt auch den Behindertensport auf. Ist etwa die TV-Präsenz der Paralympics in Gefahr?
Bei Olympia sorgt der Sport für eine Erzählung, die 17 Tage lang anhält. Doch wer wird das in Zukunft noch wie verfolgen können? Schon bald wird auch das Fernsehen für die attraktivsten Entscheidungen ein Eintrittsgeld verlangen.
Hamburg stellt seine ersten Pläne für die Olympischen Spiele 2024 vor. Nachnutzung ist das Leitmotiv. Der „Sprung über die Elbe“ findet sogar Respekt bei Olympia-Gegnern. Doch es gibt auch kritische Stimmen.
Am Berliner Hauptbahnhof und dem Olympiagelände 2012 in London war Klaus Grewe bereits als Projektmanager beteiligt. Im FAZ.NET-Interview spricht er über die Hamburger Pläne für 2024 oder 2028.
Eine Abstimmung mit formalem Charakter: Der Deutsche Olympische Sportbund einigt sich darauf, die Hansestadt in den internationalen Wettbewerb um die Olympischen Spiele zu schicken.
Alexander Otto ist erfolgreich als Betreiber von Einkaufszentren. Im F.A.Z.-Interview spricht der Milliardär und Hamburg-Unterstützer über den Reiz von Olympia, das Interesse von privaten Investoren und die Macht der Bürger.