Tagebücher zeigen neue Beweise im Doping-Skandal
Bald entscheidet das IOC, welche Folgen der russische Doping-Skandal für die Winterspiele 2018 hat. Nun liefern zwei handgeschriebene Notizbücher tiefe Einblicke in das Netzwerk des Betrugs.
Bald entscheidet das IOC, welche Folgen der russische Doping-Skandal für die Winterspiele 2018 hat. Nun liefern zwei handgeschriebene Notizbücher tiefe Einblicke in das Netzwerk des Betrugs.
Weitere fünf Russen sind vom IOC lebenslang für Olympia gesperrt worden. Mit harscher Kritik reagiert der russische Bobverband. Zudem gibt es eine erste ausführliche Urteilsbegründung.
Sieg in der WM-Qualifikation +++ 1:1 im Finale um den Davis Cup +++ IOC kündigt Begründung an +++ Langläufer überzeugen +++ Hockey-Damen Sechste +++ Russische Skeleton-Piloten gesperrt +++ Sport kompakt am Freitag.
Ausschluss, Kompromiss oder Freikauf: Wie entscheidet Thomas Bachs IOC im Fall Russland mit Blick auf Olympia 2018? Das Klima ist vergiftet. Und eines steht schon jetzt fest. Ein Kommentar.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das IOC dazu aufgefordert, seine Korruptionsaffären aufzuklären. Auch zu einem effektiven Doping-Kontrollsystem findet er deutliche Worte.
Die vom IOC lebenslang gesperrten sechs russischen Skilangläufer dürfen beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo starten. Der Ski-Weltverband liefert auch eine kuriose Begründung.
Dürfen russische Sportler etwa ohne Tests zur Fußball-WM und zu Olympia? Die nationale Doping-Agentur stellt eine Liste mit erstaunlichen Lücken ins Internet. Daraus ergeben sich einige Fragen.
Russland leugnet weiter die Existenz eines staatlichen Dopingsystems. Die Wada bleibt hart und hebt die Sperre der Anti-Doping-Agentur Rusada nicht auf. Der Druck auf das IOC wächst.
Die Wada will Einfluss auf das IOC und dessen Präsidenten Thomas Bach nehmen. Denn wer Konkurrenten und Gäste betrügt, muss mit Konsequenzen rechnen. Ein Kommentar.
Zwischen kalter und heißer Wut: Neue Beweise für das Doping-System treiben den russischen Sport immer mehr in die Enge und könnten die russischen Olympia-Pläne für Pyeongchang endgültig zunichtemachen.
Nach den Vorwürfen der Vergewaltigung und sexueller Übergriffe ist IOC-Mitglied Alex Gilady als Präsident der israelischen Mediengruppe Keshet zurükgetreten. Auch das IOC untersucht die Vorwürfe.
Das IOC hat vier weitere russische Skilangläufer lebenslang für Olympische Spiele gesperrt. Der russische Verband bereitet jedoch einen Einspruch vor.
Sind eine Milliarde Dollar Strafe statt eines Ausschlusses angemessen? Deutsche Professoren fordern zehnstelligen Schadenersatz für Russland. Die Russen wiederum drohen mit Boykott der Winterspiele von Pyeongchang.
Die russischen Skilangläufer Legkow und Below wehren sich mit Hilfe eines deutschen Anwalts gegen ihre lebenslange Doping-Sperre. Die Aufarbeitung des Skandals von Sotschi durch das IOC wird ein Fall für die Gerichte.
Der frühere Weltklassesprinter Frank Fredericks ist vom Internationalen Olympischen Komitee als Mitglied suspendiert worden. Er steht unter Korruptionsverdacht.
Das IOC erwägt offenbar russische Athleten von der Eröffnungsfeier auszuschließen. Nun fordern nicht nur russische Sportfunktionäre einen Boykott der Olympischen Winterspiele in Südkorea.
Die lebenslangen Sperren der gedopten Skilangläufer zielen darauf ab, einzelne schwarze Schafe zu identifizieren. Das IOC will nicht den Schäfer bestrafen, sondern Sündenböcke opfern. Ein Kommentar.
Der russische Ski-Langlauf-Olympiasieger Alexander Legkow ist wegen Dopings lebenslang gesperrt worden. Auch sein Teamkollege wurde gesperrt. Was das für Russlands Teilnahme an den olympischen Winterspielen bedeutet bleibt offen.
53 Prozent der Tiroler stimmten gegen eine Rückkehr von Olympia 2026. Das IOC zieht daraus die falschen Schlüsse – und zeigt sich erstaunlich beschränkt. Ein Kommentar.
Tirol will sich für die Olympischen Winterspiele 2026 mit Innsbruck als Zentrum bewerben. Zuvor gibt es allerdings eine Volksbefragung. Doch schon die Fragestellung sorgt für einigen Unmut.
Vor 15 Monaten wurde durch den McLaren-Report das Staatsdoping in Russland aufgedeckt. Folgen hatte das kaum. Nun gibt es deutliche Worte für das Verhalten des IOC.
Gelebter Interessenkonflikt: Mit den fünf Ringen im Briefkopf hat der abgesetzte Präsident des Box-Weltverbandes für seine Interessen geworben. Das IOC hält sich für neutral.
2016 sahen Milliarden seine emotionale Ansprache bei der Eröffnung der Olympischen Spiele – doch Carlos Nuzman soll bei der Vergabe an Rio nachgeholfen haben. Brasiliens bekanntester Sportfunktionär zieht nun Konsequenzen.
Ein Sportfunktionär muss erst einmal verhaftet werden, bevor das IOC sich merklich rührt. Ohne Druck scheint nichts Ernsthaftes zu laufen. Aber das war nicht immer so. Thomas Bach wird sich daran erinnern.
„Überrumpelt, ausgeschmiert und ignoriert“: So fühlen sich Sportler. Die deutschen Athletenvertreter streben nun mehr Autonomie an – mit Rückendeckung aus dem Bundestag.
Das Erbe Olympias ist in Rio ohnehin nicht positiv. Nun erhärtet sich der Verdacht, dass die Spiele gekauft waren. Die Polizei greift durch – ohne Rücksicht auf Namen.
Bei der Nebelhorn-Trophy qualifiziert sich das Eislaufpaar Tae-ok/Ju-sik für die Winterspiele im Süden des geteilten Landes. Ein Start bei Olympia ist aber längst nicht sicher.
Bisher konnten wir Surfer alles sein, was wir sein wollten: rebellisch oder konform, betrunken oder durchtrainiert. Jetzt werden wir olympisch. Und nun?
Beim Ansehen des Films „Ikarus“ braucht es keine Worte mehr. Vielleicht ist das der Grund, warum IOC-Präsident Thomas Bach sich den Film nicht angesehen hat.
Da kann der Sport noch so lautstark reklamieren. Sportpolitik macht nicht er, sondern die Politik. Und bei aller Liebe: Das ist gut so.
Skiläufer Neureuther kritisiert, die aktuelle Koreakrise werde von IOC-Chef Bach und DOSB-Präsident Hörmann „ziemlich runtergespielt, als ob nix sei“. Er selbst erwägt einen Startverzicht.
Österreich und Frankreich schließen es nicht mehr aus, auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Pyeongchang zu verzichten. Andere Nationen umgehen die Frage lieber.
Der unter Korruptionsverdacht stehende Scheich Ahmad al Sabah lässt sich für unschuldig erklären. IOC-Präsident Thomas Bach offenbart einen fragwürdigen Zeitplan. Ein Kommentar.
Ob Pjöngjang Sportler nach Pyeongchang sendet, ist nicht nur eine politische Frage. Die meisten Wintersportler Nordkoreas sind schlicht zu schlecht, um sich für Olympia zu qualifizieren.
Die Doppel-Vergabe an Paris (2024) und Los Angeles (2028) wird einstimmig ratifiziert. Aber über allem schweben düster die greifbar abwesenden IOC-Mitglieder.
Nun ist es ratifiziert: Die Sommerspiele sind für 2024 an Paris und für 2028 an Los Angeles vergeben worden. Es ist eine historische Entscheidung für die olympische Bewegung.