Olympische Friedensengel
Das Internationale Olympische Komitee versteht sich seit vielen Jahren als Friedensengel der Weltpolitik. Dabei überschätzt es sich. Olympia wird benutzt. Das wird auch in der Korea-Krise der Fall sein.
Das Internationale Olympische Komitee versteht sich seit vielen Jahren als Friedensengel der Weltpolitik. Dabei überschätzt es sich. Olympia wird benutzt. Das wird auch in der Korea-Krise der Fall sein.
Andrew Parsons ist Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees. Im F.A.Z.-Interview spricht er über russischer Sportler bei den Winterspielen, Nordkorea und die Zukunft des Para-Sports.
Im Gespräch mit Schulkindern erklärt Felix Neureuther seine Sicht auf olympische Werte, Fairness und Athleten. Der Arbeit des deutschen IOC-Chefs Bach stellt er ein schlechtes Zeugnis aus.
Der ehemalige Leiter des Anti-Doping Labors in Moskau wird nach Informationen der F.A.Z. bei der Verhandlung über die Einsprüche der 42 russischen Athleten gegen ihre lebenslangen Olympia-Sperren aussagen.
Nordkorea will Sportler zu den Winterspielen schicken. Ob sie in wirklich kommen, bleibt abzuwarten. Der olympische Geist ist nur Beifahrer. Am Steuer sitzen die Politiker. Ein Kommentar.
Vier Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele müssen sich auch die Medaillen-Abonnenten auf Kufen hinterfragen. Herstellerwechsel und schwankende Leistungen sorgen für Gesprächsstoff.
Der Internationale Rodel-Verband zweifelt an der Beweislage von zwei Sperren des IOC gegen Russland – und lässt eine Athletin und einen Trainer zum Weltcup am Königssee zu. Der Verband hat gute Argumente.
Jim Walden ist der Anwalt des russischen Doping-Kronzeugen Gregorij Rodtschenkow. Nun wirft er dem IOC einen „Kotau vor dem mächtigen Russland“ vor und fordert einen Wechsel in der Führung des IOC.
IOC-Präsident Thomas Bach gibt sich im Streit um die russische Olympiateilnahme als Vorkämpfer der Gerechtigkeit gegenüber dem einzelnen Sportler. Dabei übersieht er aber allzu gefühllos die Doping-Opfer der Vergangenheit.
Nur zwei Nordkoreaner qualifizierten sich für Olympia beim Nachbarn im Süden. Doch die Anmeldefrist verstrich ohne Meldung des Paares. Nun überrascht Diktator Kim Jong-un mit der Ankündigung, eine Delegation nach Pyeongchang schicken zu wollen. Wie geht es weiter?
Rückzug in Etappen: Witali Mutko hat sein Amt als Chef des Organisationskomitees der WM im kommenden Sommer aufgegeben. Am Montag hatte er erst sein Amt als Verbandschef vorübergehend niedergelegt.
Im russischen Sport soll Witali Mutko unter anderem für den Doping-Skandal in seinem Land verantwortlich sein. Nun zieht der Sportfunktionär aus den Vorwürfen eine überschaubare Konsequenz. Ein anderes Fußball-Amt behält Mutko – zunächst.
Der schwedische Biathlon-Trainer Pichler darf nicht nach Pyeongchang, weil in er in Sotschi noch die Russen betreute. Doch die Olympia-Sperren des IOC stehen auf unsicherem Grund.
Vor Olympia geht es richtig zur Sache im Doping-Fall Russland. Statt die kleinen Individuen als Details des Ganzen zu jagen, hätte das IOC das System sperren sollen. Es ist zweifelsfrei überführt.
Dürfen russische Sportler an den Paralympics teilnehmen? Zunächst bleiben sie gesperrt. Und der Weltverband erhöht demonstrativ den Druck. Im Januar gibt es die „wirklich die letzte Chance“.
Schindler scheidet bei WM aus +++ Shiffrin siegt im Parallel-Slalom +++ VC Wiesbaden erreicht Pokalfinale +++ IOC legt Aussehen für Olympia in Korea fest +++ Zwanzig Deutsche bei Tour de Ski +++ Sport kompakt am Mittwoch.
Mit der Auswertung der Datensätze der russischen Doping-Proben soll verhindert werden, dass belastete Wintersportler unter neutraler Flagge nach Pyeongchang kommen.
Mit der „Universellen Erklärung der Spielerrechte“ sollen Sportler sich besser gegen Verbände durchsetzen. Zuvor spricht Johannes Herber im F.A.Z.-Interview über die Forderungen an IOC, Fifa und Co.
Was bedeutet das russische Staats-Doping für die Fußball-WM? Der Fußball-Weltverband schweigt beharrlich. Nun aber könnte ein brisanter Datensatz das Bollwerk der Fifa sprengen.
Die Nominierung verläuft intransparent. Aber das Team „Olympischer Athleten aus Russland“ wird bei den Winterspielen etwa so groß sein wie das deutsche. Die Verantwortung dafür trägt das IOC und sein Präsident. Ein Kommentar.
Russische Sportler wollen trotz Sanktionen bei den nächsten Olympischen Winterspielen in Südkorea antreten. Doch das IOC ist noch nicht mit den Strafen für Betrug bei den Spielen in Sotschi durch.
Alle russischen Olympia-Sportler wollen an den Winterspielen teilnehmen, auch wenn sie unter neutraler Flagge antreten müssen. „Bislang hat kein Sportler abgesagt“, sagt die Athletenvertreterin.
Der russische Biathlon-Verband verliert wegen der Doping-Verstöße seinen Status als ordentliches Mitglied der internationalen Biathlonfamilie und wird zum „provisorischen Mitglied“ herabgestuft.
Alexander Subkow ist Präsident des Russischen Bob-Verbandes und nun wegen Dopings lebenslang von Olympia ausgeschlossen. Subkow weist die Anschuldigungen zurück und klagt vor dem Sportgerichtshof.
Strich drunter, nach vorn schauen, alles andere ist schlecht für das Geschäft, da sind sich IOC und Fifa einig. Ein Betrüger im großen Stil lädt die Welt zum Spiel ein. Der Fußball bleibt sich treu. Ganz entspannt.
Doping-Bekämpfung? Wer soll daran überhaupt ein Interesse haben? Der Stolz der reichen Olympier auf ihre phantastische Idee ist nicht groß genug, um sie am Leben zu erhalten.
Russlands Staatschef Wladimir Putin hat sich gegen einen Boykott der Spiele im südkoreanischen Pyeongchang entschieden. Russische Athleten sollen nicht daran gehindert werden, unter neutraler Flagge teilzunehmen.
Enthüllungen schadeten seiner Karriere nicht. Nun steht Witalij Mutko aber im Fokus der Doping-Vorwürfe gegen Russland. Das IOC sperrt ihn lebenslang für Olympia. Jetzt stellt sich eine wichtige Frage.
Das IOC schließt Russland wegen des Doping-Skandals von Olympia aus. Wie reagiert Wladimir Putin auf die Entscheidung? Ein wichtiges Datum für die Russen wird der 12. Dezember.
IOC-Präsident Thomas Bach begründet den Olympia-Ausschluss von Russland. Die deutschen Reaktionen auf die Entscheidung fallen weitgehend positiv aus. Es gibt aber auch kritische Stimmen.
Es sieht so aus, als stecke hinter der Strafe ein Deal, mit dem Russland gut leben kann und das IOC sein Gesicht wahren lässt. Dem Kampf gegen Doping, den sauberen Athleten, hilft das nicht. Im Gegenteil. Ein Kommentar.
Das IOC schließt das russische Nationale Olympische Komitee wegen des Staats-Dopings von den Winterspielen in Südkorea aus. Russische Athleten dürfen aber unter strengen Auflagen unter der olympischen Flagge antreten.
Die Vorstellung, dass Russland Olympia boykottiert, ist Thomas Bach ein Greuel. Wenn das IOC aber nur Athleten sperrt, dann beerdigt es den Restglauben an seine Integrität – und damit sich selbst.
An diesem Dienstag entscheidet das IOC über einen Ausschluss des Landes von den Olympischen Spielen 2018. Wie lautet eigentlich der Vorwurf? Was sind die Beweise? Und wer ist der Kronzeuge?
Woods mit gutem Comeback +++ IOC sperrt weitere Russen +++ Stepanek in Djokovics-Trainerteam +++ Schröder unterliegt mit Atlanta +++ Sport kompakt am Freitag.
Das IOC zieht immer mehr russische Sportler aus dem Verkehr. Ihnen bleibt kaum Zeit, sich angemessen verteidigen zu können vor Olympia. Das mag gedeckt sein von den Statuten. Fair ist es nicht.