Brücke zwischen den Blöcken
Dass die Olympischen Spiele 1968 an Mexiko vergeben wurden, hatte vor allem geopolitische Gründe: Wirtschaftlich wäre den Mexikanern fast die Puste ausgegangen.
Dass die Olympischen Spiele 1968 an Mexiko vergeben wurden, hatte vor allem geopolitische Gründe: Wirtschaftlich wäre den Mexikanern fast die Puste ausgegangen.
Südafrika wollte 1968 mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen seine Apartheidspolitik legitimieren. Die afrikanischen Staaten nahmen aber IOC-Chef Brundage und Südafrika aus dem Rennen um Olympia 1968.
Die Olympischen Spiele von Mexiko brachten auch die Entdeckung der afrikanischen Laufwunder. Kip Keino und Co. schüttelten die Unterdrücker ab.
Olympia 1968: Die DDR bereitete auf politischer Ebene den Aufstieg zur Sportgröße vor. Und die Mannschaft setzte den „Erziehungsauftrag“ bei den Spielen in Mexiko um.
Erstmals in der IOC-Geschichte gab es bei Olympia 1968 Doping-Kontrollen. Damals wurde aber nur ein Fünfkämpfer erwischt. Die „anabolischen Zeitbombe“ hat Auswirkungen bis heute.
IOC-Präsident Thomas Bach, hat neue Mitglieder in den olympischen Orden berufen. Dabei fehlte ein bestimmter Kandidat, wohl wegen der Aufarbeitung eines Dopingskandals. Dieser ist jedoch auch Bachs größter Konkurrent.
Das Internationale Olympische Komitee hat eine „Erklärung der Rechte und Pflichten von Athleten“ verabschiedet. Die Imperative darin zementieren die bestehenden Verhältnisse und hinterlassen gleich mehrere Fragen.
Nach den Winterspielen 2018 stehen nun nutzlose und teure Sportanlagen in Südkorea herum. Die Kostenrechnung nach Olympia in Pyeongchang könnte aber doch noch aufgehen.
Das IOC verabschiedet die umstrittene Erklärung für Athleten einstimmig. Lenka Dienstbach-Wech spricht im Interview über die von ihr mitgestalteten Inhalte, die Kritik daran und das Problem, allen Sportlern gerecht zu werden.
Intransparent und unvollständig: Sportler protestieren in einem offenen Brief an das IOC gegen die Verabschiedung einer Erklärung, die ihre Rechte betrifft. Bei der Session am Rande der Jugendspiele in Buenos Aires soll das Thema werden.
Das Internationale Olympische Komitee droht dem Box-Weltverband mit dem Ausschluss, sollte der Usbeke Rachimov zu dessen Präsidenten gewählt werden. Doch die Ursache des Problems liegt tiefer.
Das Bewerberfeld für die Olympischen Spiele 2026 lichtet sich. Erzurum ist aus dem Rennen. Nach der Niederlage um die Austragung Fußball-EM 2024 ein weiterer Rückschlag für die Türkei.
Am 2. Oktober 1968 sterben auf der Plaza de las Tres Culturas in Mexiko-Stadt junge Menschen im MG-Feuer des „Olympischen Bataillons“. Weil bei Olympia Frieden sein soll. Was ist damals genau geschehen?
Ben Johnson war der größte Knall in der Geschichte des Dopings im olympischen Sport: Auch dreißig Jahre nach dem „dreckigen“ 100-Meter-Lauf während der Sommerspiele in Seoul hat sich die Reaktionsmethode des Sports nicht geändert.
Nach dem Treffen mit dem IOC-Präsidenten Bach wird deutlich, wie groß die Distanz zwischen Athletenvertretern und Funktionären noch immer ist. Bestärkt sind die Sportler wohl dennoch.
Nord- und Südkorea überlegen, gemeinsam die Olympischen Spiele 2032 auszurichten. Ein solches Ereignis im totalitär regierten Nordkorea erscheint aus heutiger Sicht grotesk.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat eine Kehrtwende im Umgang mit Russland eingeleitet. Das stört die Vertreter der Sportler in aller Welt. Ein Gastbeitrag der Fechtpräsidentin und ehemaligen Vorsitzenden der IOC-Athletenkommission.
Eine Olympiabewerbung als Zeichen für ein langfristiges Bemühen um Annäherung zwischen Nord- und Südkorea? Präsident Moon Jae-in und Machthaber Kim Jong-un bekundeten das beiderseitige Interesse an einem historischen Plan.
Nach dem Rückzug von Turin aus der innovativen Olympia-Bewerbung Italiens wird nur noch Mailand mit Cortina um die Ausrichtung der Winterspiele 2026 kämpfen.
Die russische Anti-Doping-Behörde scheint der Wada die Bedingungen für ihre Wiederaufnahme zu diktieren. Für diese geht es deshalb nun um ihre Glaubwürdigkeit als Zentralinstitution des Anti-Doping-Kampfes.
Das Friedensangebot an die Rusada, die russische Anti-Doping-Behörde, zeigt: Die Welt Anti-Doping Agentur ist eingeknickt. Aber ist das eine Überraschung? Natürlich nicht.
Ein Gerichtsurteil aus Belgien könnte die komplette Sport-Rechtsprechung ins Wanken bringen. Das würde wohl Eisschnellläuferin Claudia Pechstein entgegen kommen. Sie klagt derzeit vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der olympische Trend geht weiter ostwärts. Kurz vor Abschluss der Asienspiele verkündet Indonesiens Staatspräsident Widodo, das Land sei bereit für die Ausrichtung noch größerer Sportveranstaltungen.
Im Interview mit der F.A.Z. hat Christian Schenk erstmals Doping bei seinem Olympiasieg im Zehnkampf eingestanden. Das IOC bestätigte nun, dass der Vorfall von 1988 verjährt ist.
Die Bedrohung der Winterspiele in Pyeongchang im Februar war offenbar weit dramatischer, als vom IOC bisher kommuniziert. Nun spricht Präsaident Thomas Bach über die schwere Situation.
Sportler drängen auf mehr Vermarktungsrechte gegenüber den mächtigen Verbänden. Das Bundeskartellamt hakt nun bei den Verbänden nach und positioniert sich gegen DOSB und IOC. Sogar Schadensersatzansprüche sind denkbar.
Dagmar Freitag im Interview über die Vertrauenskrise der Sportler in die Verbände, eine Initiative gegen Doping und die Unfähigkeit des IOC, damit umzugehen.
Die Vereinigten Staaten wollen ein Anti-Doping-Gesetz schaffen, das ihnen auch Zugriff auf internationale Wettkämpfe im Ausland ermöglichen würde. Nun kontert das IOC in ungewöhnlich bissiger Form.
Das IOC benannt neun Kandidaten für die Aufnahme in die IOC-Exekutive: Sebastian Coe und auch Gianni Infantino sind nicht dabei. Das IOC will sich offiziell nicht in die Wahlkämpfe in Fifa und IAAF einmischen.
Als das IOC die Entscheidung in der Russlandfrage gefällt hat, schwieg Claudia Bokel. Zwei Jahre später schildert die ehemalige Chefin der Athletenkommission, wie das IOC sie in der Russen-Frage unter Druck gesetzt hat.
Die Debatte im Deutschen Bundestag über Sport und Menschenrechte beinhaltete Kritik an den Verbänden und eine Anregung für ein besseres Miteinander mit Russland. Ein spezieller Begriff fiel dabei immer wieder.
Die Hoffnung auf ein Umdenken beim IOC wird mit jeder Abstimmungspleite kleiner. Aber der olympische Traum ist zu wertvoll, um ihn den Funktionären zu opfern.
Minky Worden ist Direktorin bei Human Rights Watch. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über das WM-Quartier in Tschetschenien und Gianni Infantinos Stadionbesuch unter Männern in Teheran.
Wie lassen sich jungen Leute noch für den Motorsport oder Olympia begeistern? Beim IOC und in der Formel 1 sucht man händeringend nach Antworten. Nun könnten sie fündig geworden sein. Zumindest wenn es nach den Verantwortlichen geht.
Der südkoreanische Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 ist von schweren Unwettern getroffen worden. Mehr als 150 Menschen haben ihr Zuhause verloren.
Russland gibt gegenüber der Wada kaum mehr zu als das, was Putin schon lange eingeräumt hat: dass es einen Manipulations-Plan in seinem Anti-Doping-System gegeben hat.