Wie Saudi-Arabien den Sport an sich reißt
Fußball, Formel 1, Golf, Boxen: Saudi-Arabien investiert Milliarden in den Sport. Das verändert das System – und hat längst nicht nur mit Sportwashing zu tun.
Fußball, Formel 1, Golf, Boxen: Saudi-Arabien investiert Milliarden in den Sport. Das verändert das System – und hat längst nicht nur mit Sportwashing zu tun.
Er ist der Held, den dieses Spiel verdient: Der FIFA-Präsident setzt seinen Geschichte in Zusammenhang mit der Geschichte Ruandas nach dem Völkermord. Und wird per Applaus „wiedergewählt“.
FIFA-Präsident Gianni Infantino beherrscht das alte Spiel mit Macht und Geld – und es funktioniert bestens. Die Deutschen klatschen nicht, bilden aber auch keine Opposition. Denn sie wollen profitieren.
Ohne Gegenkandidat wird der FIFA-Präsident in Ruanda per Akklamation in seinem Amt bestätigt. Die wenigen Kritiker aus Deutschland und Skandinavien hatten nichts zu melden.
Ist das noch Infantino oder schon Ionesco? Der alte und neue FIFA-Chef gefällt sich als Sinnstifter. Sein Programm: Mehr Fußball, mehr Geld, mehr von ihm selbst.
Infantinos Wiederwahl galt wegen des großen Rückhalts unter den FIFA-Mitgliedsverbänden als Formsache - es gab keinen Gegenkandidaten. Der Weltverband hat seit seiner Amtsübernahme 2016 große wirtschaftliche Erfolge erzielt.
Tausende in Berlin demonstrieren gegen Netanjahus Justizreform. Die Ministerpräsidenten treffen sich, um über die Verteilung von Flüchtlingen zu reden. Und die neue Version eines Chatbots bringt die Netzwelt in Aufruhr. Der F.A.Z. Newsletter.
FIFA-Präsident Gianni Infantino soll per Akklamation wiedergewählt werden. Der Deutsche Fußball-Bund unterstützt ihn nicht. Derweil gibt es Kritik an der Lage der Arbeitsmigranten nach der WM in Qatar.
Die Fußball-WM wird ab 2026 mit 104 statt bislang 64 Spielen ausgetragen. Neben der erhöhten Anzahl an Spielen bedeutet das neben mehr Spieltage auch mehr Geld für die FIFA. Doch auch den Spielern wird mehr abverlangt.
Vor dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Wo der Generalanwalt irrt, welche entscheidenden Fragen an die UEFA nicht beantwortet werden und wie dreifache Verneinungen Verwirrung stiften. Ein Gastbeitrag.
Die bereits gigantische Fußball-WM 2026 wird noch einmal größer. Jedes Team muss so nun ein Spiel mehr bestreiten.
Der Weg zum WM-Pokal wird in Zukunft noch länger. Der Fußball-Weltverband beschließt für das nächste Turnier einen neuen Modus, der deutlich mehr Spiele und Tage vorsieht. Und das ist nicht alles.
Mehr Geld und mehr Spiele – die Rechnung von FIFA-Präsident Gianni Infantino ist simpel. Seine Pläne drückt er auf dem Rücken überspielter Millionäre, Ausgebeuteter und Vergessener durch.
Der DFB verzeichnet im Finanzbericht ein Minus von 33,5 Millionen Euro, auch für dieses Jahr sieht es nicht viel besser aus. Die Abhängigkeit von der Nationalelf ist enorm. Nun muss gespart werden.
2017 flog Gianni Infantino per Privatflugzeug von Suriname in die Schweiz. Nun teilen Schweizer Bundesanwälte mit: Alles geschah im Einklang mit geltenden FIFA-Regelungen.
Im Juli beginnt in Australien und Neuseeland die Fifa-WM der Frauen. Vorher will die Bundestrainerin noch möglichst viele Spielerinnen testen, gegen Gegner, die eine große sportliche Herausforderung darstellen.
Der VAR sorgt immer wieder für Aufregung. Nun sollen die Entscheidungen dem Publikum besser erklärt werden. Die Regelhüter des Fußballs sprechen auch über die Nachspielzeit und Bodycams.
Über den Umgang mit Fußballspielern nach Schlägen gegen den Schädel ist ein heftiger Streit entbrannt. Müssen die „Gladiatoren“ vor sich selbst geschützt werden – oder übertreiben die Mahner?
Wer könnte uns helfen, damit wir den Fußball endlich für uns entdecken? Klar: Die FIFA hat eine Idee.
Der Präsident des französischen Fußballverbands tritt nach Ermittlungen wegen sexueller Belästigung zurück. Er wird künftig eine neue Führungsaufgabe bei der FIFA erhalten.
Bei der FIFA-Gala mit der Wahl der besten Spieler, Spielerinnen und Trainer stehen nicht nur die Stars im Mittelpunkt. Ausgezeichnet wird auch Marcin Oleksy, der ein ganz besonderes Tor erzielte.
Im WM-Finale schoss der argentinische Fußballer Lionel Messi sein Team mit zwei Toren zum Sieg. Nun wird er Weltfußballer. Welcher Titel für ihn welchen Stellenwert hat, daran lässt er keinen Zweifel.
Darijo Srna, Sportdirektor von Schachtar Donezk, muss schon den dritten Krieg miterleben. Er findet, dass die Verbände seinen Verein im Stich lassen. Ein Sprichwort hilft ihm in der schweren Zeit.
Bereits zum siebten Mal nimmt der 35 Jahre alte Argentinier die Auszeichnung entgegen. Einige Superstars von Real Madrid hingegen blieben der Verleihung fern – aus Protest.
2006 erlebte er als Bundestrainer mit der deutschen Nationalmannschaft eine packende Heim-WM, später verantwortete er das Team der Vereinigten Staaten. Nun hat Jürgen Klinsmann einen neuen Job.
Heute jährt sich die „Zeitenwende“-Rede von Olaf Scholz, Verdi setzt auf weitere Streiks, und von der Leyen reist überraschend nach London.
Russland wollte gegen den Ausschluss seiner Fußball-Klubs durch FIFA und UEFA bei einem Schweizer Bundesgericht Beschwerde einlegen. Doch eine Frist wurde verpasst. Nun ist die Suspendierung rechtskräftig.
Ist Fußball für alle da? Nein, denn es gibt Spieler, die sich weiter verstecken müssen. Oder nicht aus ihrem Land ausreisen dürfen. Oder von russischen Waffen getötet werden.
Das Produkt „Fußball-Weltmeisterschaft“ ist so begehrt, dass die FIFA aus dem Vollen schöpfen kann. Der nächste Umsatzschub ist garantiert.
Das Internationale Sportschiedsgericht CAS hat die lebenslange Sperre des früheren haitianischen Fußball-Verbandspräsidenten Yves Jean-Bart aufgehoben. Mehr als 30 Frauen hatten berichtet, von ihm missbraucht und belästigt worden zu sein.
Saudi-Arabien will nach der Klub-WM auch die Weltmeisterschaft 2030 ausrichten: Der Kronprinz hat seinen Untertanen Fußball verordnet. Und die stören sich am eklatanten Mangel an Freiheitsrechten selten.
Nach den Rekordeinnahmen aus der WM in Qatar verfügt die FIFA über milliardenschwere Barreserven. Einen Teil davon verleiht sie sogar an Schweizer Gemeinden.
Wieder ein großes Fußball-Event am Persischen Golf: Saudi-Arabien richtet im Dezember die FIFA-Klub-WM aus. Sofort gibt es Kritik. Derweil verzeichnet der Weltverband Rekordeinnahmen.
Der Tscheche Jakub Jankto ist der erste Fußball-Nationalspieler, der sich als homosexuell outet. Dafür bekommt er auch aus Deutschland Lob und Unterstützung. Die Reaktion der FIFA sorgt für Kritik.
Frauen haben in Saudi-Arabien nur stark eingeschränkte Rechte und sind einem strengen Vormundschaftssystem unterworfen. Nun soll offenbar ausgerechnet das Königreich die Fußball-WM der Frauen sponsern.
Frauen haben in Saudi-Arabien nur stark eingeschränkte Rechte und sind einem strengen Vormundschaftssystem unterworfen. Nun soll offenbar ausgerechnet das Königreich die Fußball-WM der Frauen sponsern.