Rosberg vor Schumacher - Vettel Elfter
Nico Rosberg startet von der Pole Position in den Großen Preis von China. Auf Platz zwei steht sein Mercedes-Teamkollege Michael Schumacher. Miserabel lief das Qualifying hingegen für den Weltmeister.
Nico Rosberg startet von der Pole Position in den Großen Preis von China. Auf Platz zwei steht sein Mercedes-Teamkollege Michael Schumacher. Miserabel lief das Qualifying hingegen für den Weltmeister.
Es bleibt dabei: Mercedes ist die neue Macht in der Formel 1 - im freien Training. Auch in Schanghai setzt Schumacher die Bestzeit am Freitag. Hamilton und Vettel folgen. Glocks Marussia mag die erste Kurve nicht.
Ein WM-Führender, der kaum Grund zur Freude hat, ein Team, das sich mit seinem Weltmeister streitet - in dieser Saison scheint manches Gesetz der Formel 1 nicht zu gelten.
Sergio Perez wurde überraschend Zweiter in Malaysia. Er steht an der Spitze einer neuen und vielversprechenden Fahrergeneration. Doch der Formel 1 geht es wesentlich schlechter, als es nach außen wirkt.
Ferrari hat ein unterlegenes Auto - aber einen überragenden Fahrer: Fernando Alonso siegt unter schwierigen Bedingungen in Sepang. Perez wird Zweiter im Sauber, Hamilton Dritter. Vettel geht leer aus. Der Rennfilm aus Sepang.
Anders als ihre Gegner verstehen die Italiener die Aerodynamik ihres Boliden nicht. Schon stellt der Präsident die Idee der Formel 1 in Frage: „Wir bauen mehr Flugzeuge als Autos.“
Formel-1-Fahrer sind die einflussreichsten Glieder in der Kette. Dennoch wollen viele nicht über die Situation in und die Rückkehr nach Bahrein reden. Es sind allenfalls die Alten, die freien, die sich trauen.
In Melbourne zerdepperten die beiden Williams-Piloten den Coup der Saison. Der Rennstall hat ein Problem im Auto - nicht vorne oder hinten, sondern in der Mitte. Wie es besser geht, zeigte das virtuose Pedalspiel eines Zauberers.
Vor dem Start des Grand Prix in Melbourne hielt mancher den neuen Silberpfeil für ein Wunderauto. 59 Runden später steht fest: Mercedes plagen ähnliche Probleme wie im vergangenen Jahr. Schnelle Abhilfe ist schwierig.
Jenson Button gewinnt den ersten Grand Prix des Jahres überlegen. Aufregend geht es hinter dem Engländer zu. Vettel wird Zweiter vor Hamilton. Schumacher scheidet aus, auch Rosberg verpasst Punkte.
Der Mensch macht auch in der neuen Formel-1-Saison noch immer den Unterschied aus. Die ökonomische Nutzung des Gehirns bestimmt über Sieg und Niederlage - die Piloten müssen funktionieren wie ein Computer.
Italien stöhnt ob der ersten Eindrücke des neuen Ferrari. Die Verantwortlichen verstehen ihr eigenes Auto nicht. Chefpilot Alonso kündigt schon eine Zeit der Leiden an.
Im vergangenen Jahr fuhr Sebastian Vettel in seiner eigenen Welt. Die am Wochenende beginnende neue Formel-1-Saison wird keine One-Man-Show. McLaren und sein Teamkollege Webber setzen dem Weltmeister zu.
Das letzte Jahr war nichts, findet Bernie Ecclestone. Gut möglich, dass diese Saison ein bisschen spannender wird. Nur: Ecclestone wird es schnell wieder vergessen haben. Oder warum soll das Rennen in Bahrein stattfinden?
Gut drei Wochen vor Saisonstart bestimmt Red Bull in der Formel 1 schon wieder das Tempo. Aber die Titelrivalen McLaren und Mercedes sind näher gerückt. Ferrari kämpft dagegen noch mit großen Problemen.
Das fängt gut an für den Weltmeister: Sebastian Vettel fährt bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona deutlich die schnellste Runde. Schumacher und Mercedes verlieren wertvolle Testzeit.
Hinten zu breit, vorne zu schmal - und dann erst diese Nasen. Der Formel-1-Jahrgang 2012 lässt die Fachwelt nicht eben schwärmen. Ein Geheimnis aber bleibt: Wie wird der neue Mercedes aussehen?
Aus dem frustrierten Heimkehrer wird ein Geheimfavorit. Kimi Räikkönen könnte einer der großen Gegner Sebastian Vettels werden. Bei den Formel-1-Tests beeindruckt sein Lotus. Ferrari indes lahmt.
Die Formel 1 fährt wieder aus dem Winterparkhaus. Am Dienstag beginnt die Testphase. Im Mittelpunkt steht ein wichtiges Bauteil: Der Reifenhersteller Pirelli hat neue Pneus entwickelt.
Ferrari fährt vor und gibt sich siegessicher: „Wir wollen wieder Weltmeister werden“, sagt Felipe Massa. Dem neuen Ferrari F2012 liegt ein stark verändertes Konzept zugrunde.
Die Formel 1 hat sich als Volkshochschule etabliert. Sie bietet mehr als heiße Luft, sondern Physik für Schlaue. Doch manchmal muss das Gelernte auch wieder vergessen werden. Crashtest - die Formel-1-Kolumne.
Ein ehemaliger Weltmeister kehrt in die Formel 1 zurück: Kimi Raikkönen beendet sein Abenteuer im Rallyesport und fährt künftig für Renault. Wissen die Franzosen, was sie da tun?
Zwei Jahre Rallye sind genug: Kimi Räikkönen kehrt „glücklich“ zurück in die Formel 1. Somit sind im kommenden Jahr alle Weltmeister seit 2000 am Start.
Mark Webber gewinnt den Großen Preis von Brasilien - den Getriebeproblemen von Sebastian Vettel sei Dank. Der Weltmeister wird Zweiter vor Button.
Die alte Formel-1-Saison ist noch nicht beendet, da kündigt die neue ein erstes Highlight an. Neu ab 2012: Die Ü-40-Wertung. Denn Michael Schumacher bekommt Konkurrenz. Ernsthaft? Nun ja.
Im vorletzten Grand Prix des Jahres fällt der Weltmeister zum ersten Mal aus. Weil Vettels Rennen nach zwei Kurven beendet ist, fährt Hamilton in Abu Dhabi ungefährdet zum Sieg.
Die Vertragsverlängerung von Nico Rosberg hat einen strategischen Hintergrund. Der Formel-1-Pilot will bei Mercedes aufbauen, was Vettel mit Red Bull gelungen ist.
Der Weltmeister muss zuschauen: Sebasian Vettel steht nach einem ungewollten Ausflug am Zaun, derweil die McLarebn-Piloten im freien Training den Ton angeben.
Weltmeister Sebastian Vettel hat noch nicht genug. Auch beim ersten indischen Grand Prix der Formel 1 gewinnt der Deutsche. Damit kann er noch den Rekord von Michael Schumacher von 13 Siegen in einer Saison einstellen.
Sebastian Vettel ist wieder nicht zu schlagen. Er holt schon die 13. Pole Position dieser Saison. Teamkollege Mark Webber profitiert als Zweiter von einer Strafe für Lewis Hamilton.
Der Weltmeister lässt nicht nach. Auch in Südkorea siegt Vettel und sichert seinem Team einen weiteren Titel. Hamilton und Webber folgen. Schumacher scheidet nach einer Kollision aus.
Sebastian Vettel warnt, mahnt, lässt nicht locker. Von wegen vier Rennen Weltmeisterkür. So ist er nicht. Doch wie Privatmann bleiben, wenn man auf dem Weg zum Weltstar ist?
Vettel kam 2011 leichtfüßig daher. Seiner Vorstellung sah man nicht den gewaltigen Kraftaufwand an, den die enorme Disziplin, die unermüdliche Suche nach Verbesserungen im Detail von jedem verlangen.
Der Formel-1-Champion baut sich seine Welt so, wie er sie braucht, um erfolgreich zu sein. Er ist erst 24 Jahre alt - und längst zur Respektsperson im Fahrerlager aufgestiegen.
Der alte und neue Weltmeister feiert den zweiten Titel in Suzuka. Vettel nach dem Rennen zu einem „fantastischen Jahr“, den Leuten, denen er seinen Erfolg verdankt und den dauernden Druck.
Sebastian Vettel ist wieder Weltmeister. Der 24-Jährige ist der jüngste Fahrer in 61 Jahren Formel 1, der zwei Titel gewonnen hat. In Japan wird er Dritter hinter Button und Alonso.