Offenbar ist auch die Olympia-Medaille weg
In der Nacht zum Donnerstag (3 Uhr) wird die vermeintliche Dopingbeichte von Lance Armstrong ausgestrahlt. Schon vorher fordert das IOC seine Bronzemedaille der Spiele im Jahr 2000 zurück.
In der Nacht zum Donnerstag (3 Uhr) wird die vermeintliche Dopingbeichte von Lance Armstrong ausgestrahlt. Schon vorher fordert das IOC seine Bronzemedaille der Spiele im Jahr 2000 zurück.
klw/dpa. New York. Nur wenige Tage, nachdem er die letzte Chance auf einen sportgerichtlichen Einspruch gegen die vom internationalen Radsportverband verhängte ...
Kurz vor Weihnachten bittet die Nationale Anti-Doping-Agentur die Sportler in einem Schreiben, im Kampf gegen Doping zu helfen - auch anonym. In Betracht kommt auch eine Kronzeugenregelung.
Bundesinnenminister Friedrich möchte nicht mehr Geld für Spitzensportler ausgeben. Im F.A.Z.-Interview erklärt er, dass neben staatlicher Förderung andere Wege denkbar seien - zum Beispiel eine privatisierte Nachwuchsförderung.
Es reicht nicht mehr, Nulltoleranz gegen Doping nur zu predigen. Der Sport muss Risiken eingehen, wenn er vorankommen will. Den Mut, Eigendoping staatlich verfolgen zu lassen, hatte er nicht.
Die Enttarnung von Dopingsündern im Spitzensport lässt zu wünschen übrig. Dennoch werden Doper weiterhin nicht vom Staat verfolgt. Der DOSB hat eine Verschärfung auf seinem Bundestag abgelehnt.
Acht Jahre nach den Olympischen Spielen von Athen wird vier Medaillengewinnern ihr Edelmetall aberkannt. Kurz vor Ablauf der Frist hatte das IOC 105 Kontrollen einer abermaligen Untersuchung unterzogen.
Der Kriminologe Professor Dieter Rössner sieht die Werte des Sports nicht genügend geschützt. Im F.A.Z.-Interview fordert er im Kampf gegen Doper eine Gesetzesänderung. Die Sportführung will davon aber nichts wissen.
Der Tischtennis-Star Timo Boll hat sich für eine Verschärfung des staatlichen Kampfes gegen Doping ausgesprochen: „Doping ist Kriminalität, und deswegen kann
In der vergangenen Woche hat Helmut Digel der F.A.Z. geschildert, dass es auch im westdeutschen Sport in einigen Sportarten ein nahezu flächendeckendes Doping gab. Die frühere Leichtathletin Claudia Lepping antwortet auf seine Aussagen.
Frankfurt. Doping ist Betrug an Athleten und Zuschauern durch Sportler, die sich zur Leistungssteigerung verbotener Substanzen bedienen, die zudem gefährlich ...
Erst Anfang des Monats hatte das Deutsche Sportschiedsgericht entschieden, dass die UV-Behandlung von Blut vor dem 1. Januar 2011 nicht als Doping-Verstoß zu werten sei. Das will die Nationale Anti Doping Agentur jetzt überprüfen lassen.
Nach dem F.A.Z.-Interview mit Helmut Digel übt der DOSB Kritik am Tübinger Sportsoziologen und dessen Aussagen. Als falsch wiedergegeben bezeichnet Generaldirektor Vesper ein angebliches Zitat von DOSB-Präsident Bach.
Der Sportsoziologe Helmut Digel spricht im F.A.Z.-Interview über Doping in der BRD, die Doppelmoral der Funktionäre und den angepassten Sportführer Daume.
Ein deutscher Arzt soll nach Informationen der F.A.Z. an Blutransfusionen während der Tour de France 2004 beteiligt gewesen sein. Dies bestätigte der geständige Doper und frühere Radprofi Tyler Hamilton der F.A.Z..
Höher, schneller, weiter: Die Überbietungslogik im Sport droht, nicht einmal vor den Grenzen des Menschenmöglichen haltzumachen. Warum wir über Doping der Vergangenheit sprechen müssen, um den Sport der Zukunft zu retten.
Das Forschungsprojekt Doping in der Bundesrepublik Deutschland ist gescheitert. Die Ergebnisse der Historiker drohten an die Substanz des Sports von heute zu gehen.
Das Forschungsprojekt zur Aufarbeitung von „Doping in Deutschland“ ist gescheitert. Jetzt geht es darum, wer die Schuld dafür trägt. Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft tritt dem Verdacht entgegen, es habe die brisante Forschung wegen pikanter Details beendet.
re. FRANKFURT. Die Behandlung von Blut mit UV-Strahlen bei einem deutschen Spitzensportler vor dem 1. Januar 2011 ist nicht als Doping zu werten.
Das Deutsche Sportschiedsgericht entscheidet, dass die UV-Behandlung von Blut vor 2011 kein Verstoß gewesen sei. Jetzt wartet die Nationale Anti Doping Agentur darauf, ob die Welt-Agentur Wada gegen dieses neue Urteil in der Causa Erfurt vorgeht.
Die sieben gestrichenen Tour-Siege von Lance Armstrong werden nicht neu vergeben. Der Rad-Weltverband macht somit weder Jan Ullrich noch Andreas Klöden im Nachhinein zu Tour-Champions.
Lance Armstrong gibt sich nach seiner Demontage zurückhaltend. Dafür treten frühere Förderer auf den Plan und fordern Rückzahlungen in Millionenhöhe. Und die Mauer des Schweigens bröckelt.
Es war eine beispiellose Karriere, es ist ein beispielloser Absturz: Der Radsport-Weltverband erkennt Lance Armstrong wegen Dopings alle sieben Tour-Titel ab. UCI-Boss McQuaid will nicht zurücktreten - und stellt eine Forderung.
Vom Tour-Helden zum Doping-Sünder: Nach einer UCI-Entscheidung verliert Lance Armstrong alle Titel der Frankreich-Rundfahrt und wird lebenslang gesperrt. FAZ.NET zeichnet die Ereignisse nach.
Die Strategen des britischen Profi-Radteams Sky wollen sich als Anti-Doping-Kämpfer profilieren. In Wirklichkeit stiehlt sich der Rennstall aus der Verantwortung.
Die Szene wächst rasant: Freizeitradler sind mittlerweile ausgerüstet wie Profis. Sie hauchen einem maladen Sport neues Leben ein - der Boom zieht aber auch Probleme nach sich.
Der Radsport-Weltverband UCI gerät im Dopingskandal um Lance Armstrong immer stärker unter Druck. Der Anwalt des Amerikaners macht nun einen neuen Vorschlag, um die Unschuld seines Mandanten zu beweisen.
Ein weiterer früherer Kollege von Lance Armstrong gesteht die Einnahme verbotener Mittel. Matt White spricht von Doping als Teamstrategie. Am Zug ist nun der Radsport-Weltverband mit seinem Präsidenten Pat McQuaid.
NEW YORK. Die amerikanische Anti-Doping-Agentur (Usada) hat in ihrem umfassenden Urteil im Sportgerichtsverfahren gegen Lance Armstrong eine Summe genannt, die ...
E-Mails, Zeugenaussagen, Schuldeingeständnisse der Teamkollegen - der Bericht im Dopingfall Lance Armstrong birgt reichlich Zündstoff. Die Beweise sind erdrückend. Der ehemalige amerikanische Radstar bleibt aber unbeeindruckt.
Jetzt ist der Radsport-Weltverband UCI am Zug: Die Usada hat ihre Urteilsbegründung im Fall Armstrong geschickt. Sie enthält heftige Vorwürfe an den ehemaligen Radstar.
Ziganschina/Gazsi führen. Holtwick/Semmler bleiben zusammen. Kerber gewinnt kampflos. Kenia räumt Dopingproblem ein. Und der DOSB kämpft gegen die „Weinolympiade“. Sport kompakt am Donnerstag.
Das Bundesinnenministerium hat der Nationalen Anti-Doping-Agentur 1,35 Millionen Euro an Fördermitteln gestrichen. Nun drohen Einschnitte im Doping-Kontrollsystem. Die Nada-Vorstandsvorsitzende fürchtet um den Ruf der Agentur.
Die Verfahren gegen zwei Ärzte des früheren Radprofi-Teams Team Telekom/T-Mobile endeten nur mit einem Strafbefehl - trotz erwiesenen Dopings. Bayerns Justizministerin Beate Merk fordert nun eine Verbesserung der Instrumente zur Bekämpfung des Doping.
Oscar Pistorius erhält die Ehrendoktorwürde. Die gedopte Kugelstoßerin Nadeschda Ostaptschuk findet ein Bauernopfer. Und Profi-Boxer Manuel Charr legt Protest ein. Sport kompakt am Dienstag.
Heftiger Vorwurf vor dem 100-Meter-Finale: Woytek Czyz wirft seinem Staffelkollegen Heinrich Popow vor, eine illegale Prothese zu nutzen. Der Hersteller spricht von „Psychoterror“.