Sportlotto für die Elitenförderung
Diskuswerfer Robert Harting hat eine Idee: Glücksspiel soll zur Sportförderung beitragen. Pro Euro sollen 30 Cent an die Athleten gehen.
Diskuswerfer Robert Harting hat eine Idee: Glücksspiel soll zur Sportförderung beitragen. Pro Euro sollen 30 Cent an die Athleten gehen.
Blutwerte im biologischen Pass der spanischen Läuferin Marta Domínguez deuten auf Doping hin. Der Verband lehnt aber Ermittlungen ab, weil der Fall „zu kompliziert“ sei. Domínguez ist Abgeordnete der konservativen Regierungspartei.
NEW YORK. Nur wenige Tage nach dem Mea Culpa von Lance Armstrong im Fernsehen reichten Leser seiner beiden Bücher vor einem Gericht in Sacramento eine ...
Erstmals gibt es Belege für einen systematischen Dopingplan im westdeutschen Sport der siebziger Jahre. Bislang ging man stets von nur systemischen Manipulationen aus. Die F.A.Z. berichtet in ihrer Freitagsausgabe von planvollem Doping im deutschen Radsport.
Was die vielbeachtete Studie zum Doping in der Bundesrepublik nicht aufdecken konnte, ist nun belegt: Der Plan eines systematischen Dopings im Bund Deutscher Radfahrer. Im Zentrum: Armin Klümper.
Am Rande der Radsport-Weltmeisterschaft zeichnet sich ein Machtkampf um den Posten des UCI-Präsidenten ab. Herausforderer Cookson erhält dabei breite Unterstützung aus Europa.
Vor 25 Jahren in Seoul war es Richard Pound, der den gedopten Sprint- Olympiasieger Ben Johnson als Jurist verteidigte. Inzwischen greift das Schwergewicht der olympischen Bewegung all die an, die für die Doping-Bekämpfung zu wenig Engagement und zu wenig Geld aufbringen.
Richard Pound wirft Deutschland in einem Interview in der Sonntagszeitung vor, dass es nicht ernsthaft an der Bekämpfung von Doping interessiert sei. Hintergrund ist die Reduzierung des Budgets der Nada.
Es ist nicht so - wie viele Börsenbeobachter es jetzt darstellen -, dass die Aktienmärkte völlig am Tropf der amerikanischen Notenbank hängen oder dass sie
Nach F.A.Z.-Informationen steht der Nada zwanzig Prozent weniger Jahresetat zur Verfügung als 2014. Im Kampf gegen Doping müsste sie ein Sparprogramm fahren. Eine Reduzierung der Mitarbeiter wäre nicht ausgeschlossen.
Giselher Spitzer, einer der Autoren der Studie über Doping in Westdeutschland, wehrt sich gegen Angriffe auf seine Forschungsresultate. Er spricht von einseitiger Begutachtung seiner Arbeit und fordert die Namensnennung von Dopern, die historisch relevant sind.
Das deutsche Davis-Cup-Team wird seiner Favoritenrolle gerecht und führt gegen Brasilien mit 2:0. Philipp Kohlschreiber siegt pflichtgemäß. Florian Mayer zieht mit einer phänomenalen Vorstellung nach.
Die Anti-Doping-Initiative „Wir gegen Doping“ fordert Thomas Bach eindringlich dazu auf, ihre Vorschläge im Kampf gegen Doping zu berücksichtigen. Mit einem Brief erreicht den neuen IOC-Präsidenten eine umfangreiche Aufgabenliste.
Eigentlich wollte der Sportausschuss am Montag über die Ergebnisse der Studie zum Doping in Westdeutschland diskutieren.
chwb. Frankfurt. Fast jeder dritte Sportler, der im Rahmen einer Studie der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) bei der Leichathletik-WM 2011 gefragt wurde, ob er ...
Bei einer anonymen Umfrage unter mehr als 2000 Leichtathleten hat ein knappes Drittel der bei der WM in Daegu gestarteten Sportler zugegeben, im Jahr vorher gedopt zu haben.
Die positiven Proben in der Sprintszene und die Studie zum Doping in Westdeutschland treffen den Nerv der Politiker. Doping wird zum Wahlkampfthema: Das F.A.Z.-Dossier.
Der Kampf gegen das Doping ist zur gesellschaftspolitischen Aufgabe geworden. Deutschland braucht ein Anti-Doping-Gesetz, das diesen Namen verdient. Aber das Geld des Steuerzahlers muss auch entsprechend eingesetzt werden.
Der ehemalige Torjäger Dieter Schatzschneider hat erstaunlich offenherzig über Doping zu seiner Zeit gesprochen. Captagon sei allen bekannt gewesen.Er selbst habe sich indes verweigert.
Schon Sprinter Carl Lewis soll die Einnahme des Schilddrüsenhormons Thyroxin auf die Sprünge geholfen haben. Das Medikament ist nicht verboten, aber gefährlich.
Der frühere NOK-Präsident hat seine Meinung geändert. Tröger fordert nun Hilfe durch den Staat im Anti-Doping-Kampf: „Wir brauchen ein Gesetz, das Doping zu einem Vergehen und einem Straftatbestand macht.“
Seit die Ergebnisse der Doping-Studie West für einen allgemeinen Aufschrei sorgten, wird nun breit über ein Anti-Doping-Gesetz diskutiert. Für diese Entwicklung muss man dankbar sein.
Seit Jahren verdirbt uns das Doping-Phänomen die Freude am Hochleistungssport. Was also tun? Weiter dagegen ankämpfen wie gegen eine unheilbare Krankheit? Oder einfach freigeben?
Nach Darstellung der Nada reicht das Geld von DFB und DFL - 170.000 Euro - nicht für mehr als 100 Blutkontrollen pro Saison. Der deutsche Profifußball reagiert gegenüber der F.A.Z. auf die Kritik.
Tanzen in der City, Faxen für die Fans, Schweigen in der Presse: Die Usain-Bolt-Show eröffnet die Leichtathletik-WM in Moskau. Zutritt zum Planeten Bolt hat längst nicht jeder - die Kritik wird lauter.
Kommt nun mehr Klarheit in die Debatte? Der Arbeitsbericht zur Studie zu Doping von 1950 bis heute soll nun vollständig veröffentlicht werden. Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat keine Bedenken bezüglich Namensnennungen.
Die Doping-Aufarbeitung muss fortgesetzt werden. Das allein wird aber nicht ausreichen, um den Spitzensport in eine bessere Zukunft zu führen. Es sind radikale Schnitte nötig. Etwa eine Debatte um die „Endkampfchance“ als Kriterium für eine Olympia-Nominierung.
Hans-Georg Aschenbach war eine DDR-Skisprunglegende. Seit 1993 praktiziert Aschenbach als Arzt in Freiburg. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Doping-Opfer im Westen und ihre Verantwortung Kindern und Jugendlichen gegenüber.
DFB und DFL laden vorab zum 50. Geburtstag der Bundesliga nach Berlin. Unangenehme Themen wie Doping und Überkommerzialisierung werden ausgespart. Und Bischof Huber vergibt einen Elfmeter.
Kaum wird öffentlich, wie verlogen der deutsche Sport über Jahrzehnte operierte, versuchen seine Institutionen den Schaden mit den bewährten Reflexen zu begrenzen. Die betroffenen Sportler schweigen.
pca. BERLIN, 6. August. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) abermals wegen der bloß teilweisen Veröffentlichung ...
FRANKFURT (dpa). Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die abermals erhobenen Vorwürfe des Ephedrinmissbrauchs durch Nationalspieler bei der WM 1966 ...
Beim Schumacher-Prozess in Stuttgart werden Gerolsteiner-Arzt Jakob Fragen zu Doping jetzt und einst lästig. Er will zu seiner Zeit bei Gerolsteiner „nie“ Dopingmittel verabreicht haben.
Der Deutsche Fußball-Bund weist die Vorwürfe eines Ephedrin-Missbrauchs von Nationalspielern bei der WM 1966 zurück. Drei deutschen Fußballern sollen dort „feine Spuren“ Ephedrin nachgewiesen worden sein.
Das Innenministerium und der Deutsche Olympische Sportbund sehen sich wegen der Doping-Praktiken in der Bundesrepublik Vorwürfen der Verschleppungstaktik ausgesetzt. DOSB-Präsident Bach setzte eine unabhängige Kommission ein.
Weil Doping durch Netzwerke zwischen Sportlern, Medizinern, Funktionären und bewusst desinteressierten Politikern möglich gemacht wird, braucht Deutschland endlich einen Tatbestand Sportbetrug.