Den Bayern fehlen Zuschauer am wenigsten
Leere Stadien zementieren die wirtschaftlichen und sportlichen Unterschiede im Profifußball. Bayern und Dortmund können die Verluste am besten wegstecken, anderen fehlen die Einnahmen schmerzlich.
Leere Stadien zementieren die wirtschaftlichen und sportlichen Unterschiede im Profifußball. Bayern und Dortmund können die Verluste am besten wegstecken, anderen fehlen die Einnahmen schmerzlich.
Das Konzept der Bundesligen für eine Rückkehr der Fans könnte Hoffnung machen – über den Fußball hinaus. Trotz der erstaunlichen Ignoranz mancher Klubvertreter.
Das internationale Zeugnis für die DFL und ihre erste Corona-Spielzeit fällt glänzend aus. Doch nun wachsen die Ansprüche: Fans sollen zurück in die Stadien. Doch das wird kein leichtes Spiel.
Der Politik könnten die Pläne der Bundesliga, bald wieder Zuschauer in die Stadien zu lassen, sehr gelegen kommen. Und den Bürgern auch. Doch warum sollte die Gesellschaft dieses Risiko eingehen?
Der Spielplan der kommenden Saison ist extrem eng getaktet. Zum Auftakt empfängt Eintracht Frankfurt einen Aufsteiger. Der Titelverteidiger trifft auf Schalke – fragt sich nur, wann?
Die Deutsche Fußball Liga veröffentlicht am Freitag den Spielplan für die Saison 2020/21 der Bundesliga. Die Corona-Krise hat dabei die Gestaltung zu einer besonderen Herausforderung gemacht. Nun gibt es einige Besonderheiten.
Die vergangene Saison ging für Mainz 05 mit zu vielen Gegentoren zu Ende. Trainer Achim Beierlorzer will dem nun entgegenwirken und setzt auf eine bessere Laufleistung.
Der Fußball will den Bundesliga-Fans die Stadiontür öffnen, die Politik gibt sich wohlwollend. Doch ein Pharmakologe schlägt Alarm. Auch einige Klubs äußern Kritik – die deutlichste kommt aus Berlin.
Die Klubs der Fußball-Bundesliga einigen sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr der Zuschauer. Auswärtsfans müssen verzichten, Stehplätze sind gesperrt. Zudem gibt es kein Bier mehr.
Die Klubs der ersten und zweiten Bundesliga haben sich laut dem Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) Christian Seifert auf gemeinsame Richtlinien geeinigt. Doch gerade die hartgesottenen Ultragruppierungen dürften nicht begeistert sein.
Die Corona-Krise mit ihren negativen Auswirkungen für die Finanzen der Bundesligaklubs belebt die Diskussion um Gehaltsobergrenzen für Spieler. Nun gibt es dazu zwei Gutachten – und prompt Kritik an den Ergebnissen.
Die Corona-Krise hat die Debatte um die Zukunft des Fußballs verändert. Schon lange echauffiert sich keiner mehr über die Sonderrolle des Profigeschäfts. Immer mehr Fans verschaffen sich Gehör – und verlangen Reformen.
Wo kann man von der kommenden Woche an die Champions League sehen, wo von 2021 an die Bundesliga verfolgen? Und was bedeutet das für uns Zuschauer?
Die Deutsche Fußball Liga erstellt einen Leitfaden für die Rückkehr der Zuschauer in die Stadien in der Corona-Krise. Bald wird abgestimmt. Die Ideen sorgen für einige Diskussionen. Denn manche Punkte sind brisant.
Im Juni wurden die Bundesliga-Medienrechte für vier Spielzeiten vergeben. Nun übt das Beratungsgremium der Bundesregierung deutliche Kritik. Die aktuelle Vergabepraxis schade dem Fan und der Liga.
Die nächste Fußball-Saison in der Corona-Krise rückt näher und die Debatte um die Rückkehr von Zuschauern ins Stadion wird emotional geführt. In Duisburg ist der Frust über die Lage besonders groß.
Die Aufhebung der Europapokalsperre für Manchester City sorgt weiter für Debatten. Bayern Münchens Vorstandschef Rummenigge kritisiert die Uefa. Unzufrieden ist er auch damit, dass es 2020 keinen Weltfußballer geben wird.
Insgesamt 1,2 Milliarden Euro werden aus der TV-Vermarktung von der DFL an die Bundesliga-Vereine ausgeschüttet. Am meisten profitieren die Bayern. Neu ist dagegen der Auszahlungsmodus.
Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden ist mit seiner Forderung nach einer Liga-Aufstockung jäh gescheitert. Der Verein zeigt sich äußerst verwundert über das Verhalten der DFL.
Sportlich verabschiedete sich Dresden als Letzter aus der zweiten Liga. Wegen einer angeblichen Wettbewerbsverzerrung will der Klub sich aber wehren. Ist die Aufstockung der Liga eine Lösung?
Die Liga rüstet sich für die Rückkehr der Zuschauer. Die DFL hat den Klubs einen Leitfaden an die Hand gegeben, nun sind diese am Zug. Es wartet viel Arbeit in der Sommerpause.
Markus Hankammer, Präsident des SV Wehen Wiesbaden, sieht viele der Zugeständnisse an die Profifußballklubs kritisch. Die Situation werde von Vereinen schamlos ausgenutzt, um Misswirtschaft auszugleichen.
Ein jahrelanges Gerangel mündet in einer Konfrontation: Saudi-Arabien entzieht BeIN Sports die Lizenz. Das verschärft die derzeitige Lage und wirft eine zentrale Frage auf.
Wer zeigt die Freitagsspiele der Bundesliga? Für die vier Spielzeiten ab 2021 steht das fest – für die kommende Saison aber nicht. Hintergrund ist ein zäher TV-Streit, der für die Liga zusehends zu einem Problem wird.
Trotz aller Widerstände plant der Bundesligaklub Union Berlin ab der neuen Saison mit einem vollen Stadion. Das passt zu einem Klub, der Rebellion auch als Geschäftsmodell versteht. Was steckt genau dahinter?
50 Zuschauer kommen den FC Heidenheim teuer zu stehen: Weil beim Relegationsspiel gegen Werder Bremen kurzzeitig Spielerfrauen und Mitarbeiter des Klubs gegen die Hygieneregeln verstoßen hatten, verhängt die DFL nun eine Strafe.
In der neuen Saison sollen wieder Zuschauer in die Arenen zurückkehren. Aber wie viele? Und wer? Der Fußball muss seine Pläne auf wissenschaftliche Erkenntnisse statt auf Zahlenspiele stützen. Sonst ist es unverantwortlich. Ein Gastbeitrag.
Der Profifußball hat sich in der Corona-Krise gerettet und seine Saison doch noch beendet. Den höchsten Preis aber zahlen Kinder und Jugendliche. Weil der DFB keine Ideen entwickelt hat, droht ein Exodus.
Nico Hofmann ist Filmproduzent, Christian Seifert Fußballmanager. Im Interview sprechen sie über die energetische Wirkung von Zuschauern, mutiges Vorangehen in der Corona-Krise und die gemeinsame Anstrengung, das Land am Laufen zu halten.
Die kleinen Vereine der Fußball-Bundesliga begehren im Verteilungskampf um die Mediengelder auf, um den Wettbewerb zu retten. Ihre Perspektiven scheinen dramatisch. Was muss sich ändern?
In Leipzig fand das bislang letzte Fußballspiel in Deutschland mit Zuschauern statt. Nun könnte RB auch als erster Klub wieder vor Fans spielen. Das wäre ein Durchbruch für die gesamte Bundesliga.
Nach dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga richtet sich der Blick auf die neue Saison. Die DFL peilt einen Saisonstart Mitte September an. Möglicherweise werden der Meister und andere Europapokalteilnehmer aber nicht dabei sein.
Wegen der Coronakrise und der Verschiebungen der Spielzeiten verändern sich auch die Wechselperioden. Zunächst gilt ein Stichtag, dann eine längere Frist bis in den Oktober hinein.
Nur wenig Auftrieb trotz Corona: Das gestiegene Interesse am animierten Bundesliga-Fußball hat sich als Strohfeuer entpuppt – auch sonst kämpft die Gaming-Branche in diesem Sommer mit Problemen.
Die Liaison der Fans mit der Bundesliga ist abgekühlt, zumal der einzige Weltstar des deutschen Fußballs in England agiert. Neu entfachen könnte die Leidenschaft eine Änderung des Reglements.
Werder braucht Hilfe, um am Samstag nicht direkt aus der Bundesliga abzusteigen. Vor dem Duell mit Köln schaltet Trainer Florian Kohfeldt in den Angriffsmodus. Und Bremens Bürgermeister knöpft sich die DFL vor.