Der Mann ohne Bauch
Norbert Röttgen ist abgestürzt wie nur wenige. Er wähnte sich auf den Weg in den politischen Olymp. Doch dann verließ ihn seine Urteilskraft.
Norbert Röttgen ist abgestürzt wie nur wenige. Er wähnte sich auf den Weg in den politischen Olymp. Doch dann verließ ihn seine Urteilskraft.
Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche muss nach Auffassung der Landesregierung stärker geächtet, verfolgt und bestraft werden.
In Oestrich-Winkel empfingen die Brentanos Gäste. Das Brentano-Haus erinnert noch immer an die hessischen Romantiker.
Von der Quelle bis an die Mündung wollte der Schweizer Extremsportler Ernst Bromeis den Rhein durchschwimmen. Schon auf den ersten Etappen musste er aber zeitweise in ein Kajak steigen - nun hat er ganz aufgegeben.
Hannelore Kraft ist es in Nordrhein-Westfalen gelungen, Wähler für die SPD zu gewinnen, ohne die Grünen zu schwächen. Eine Analyse der Wähler und ihrer Wanderungen.
Was bedeutet die Wahl in NRW? Das Schicksal der CDU liegt mehr denn je in den Händen der Kanzlerin. Für die SPD hingegen gilt: Wenn drei sich streiten, freut sich die Partei auf die Vierte.
Es war einmal im schönen Frankfurt ein roter Frosch. Aus ihm wurde zwar kein Prinz, aber doch eine SPD, die jetzt den Rathauschef stellt und gute Aussichten hat, an der Macht beteiligt zu sein.
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich eine geringe Wahlbeteiligung ab - große Folgen wird der Urnengang trotzdem haben. Denn Nordrhein-Westfalen ist die Bundesrepublik im Kleinen. Schon oft haben Wahlen in Düsseldorf kommende Machtverschiebungen in Berlin vorweggenommen.
In der CDU ist die Debatte über die Zukunft ihres Spitzenmannes in Nordrhein-Westfalen längst entbrannt. Die 30-Prozent-Marke gilt als entscheidend. Es sieht schlecht aus für den Umweltminister.
Der Bundestag debattiert über Europa. Die griechische Tragödie steht als Déjà vu kurz vor der Wahl im Westen auf der Agenda. Außenminister Westerwelle nutzt seine Regierungserklärung für Spitzen gegen Kanzlerin Merkel und Innenminister Friedrich.
Boris Rhein kassiert im Landtag Kritik und setzt sich mannhaft zur Wehr.
Norbert Röttgen gilt in Berlin als großes Talent: „Muttis Klügster“. Sein Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen aber ist durch und durch verkorkst. Das hat der Umweltminister sich auch selbst zuzuschreiben. Dabei geht es doch für ihn um alles.
Die „Goldhand“-Kellerei ist die einzige in Mainz, die eine Lohnversektung anbietet. Am Samstag lädt sie zu Führungen zum Deutschen Sekt-Tag ein.
Während die Linke das von der Stadt Frankfurt verhängte Verbot von „Blockupy“-Demonstrationen am Himmelfahrts-Wochenende rügt, verteidigt Minister Rhein diesen Schritt: „Die Klientel kommt wieder, die am 31. März da war.“
Die Französische Revolution hat die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gefördert. Der Sonntagsökonom von Gerald Braunberger
Dieser Philosoph hat die Welt noch im Griff. Michel Serres bedankt sich in Köln für den Meister-Eckhart-Preis. Von einer treffenden Rede mit utopischem Kern.
Ernst Bromeis ist Extremsportler und Wasserfanatiker. Deshalb will der 43 Jahre alte Schweizer den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. Über eine 1.233 Kilometer lange Wasserreise.
Ob sie ihres Amtes gerecht werden kann und in ihrer Persönlichkeitsstruktur gefestigt ist, ist umstritten: Auf jeden Fall hat das Innenministerium Sabine Thurau wieder ins Beamtenverhältnis aufgenommen - auf Probe.
Nach Wiesbaden plant jetzt auch Mainz schärfere Vorgaben für den Autoverkehr. Die Regelungen könnten Anfang 2013 eingeführt werden.
Die CDU im Landtag hat Gerüchten über einen bevorstehenden Rücktritt von Innenminister Boris Rhein am Montag ein Ende bereitet.
Scheitert die FDP bei den Landtagswahlen, könnte sie auch auch aus dem Bundestag verschwinden - vielleicht für immer. Darum lebt Parteichef Rösler im Moment gefährlich: viele hoffen in ihrer wachsenden Verzweiflung eher auf eine Bundestagswahl mit dem alten Hasen Brüderle an der Spitze. Eine Analyse.
Schon vor einem Jahr wurde über den vorzeitigen Abschied von Dieter Posch (FDP) aus der hessischen Landesregierung spekuliert.
Für seine "Comedy-Woche" zwingt RTL vier Alleinunterhalter in eine Ensemble-Show; "Serengeti" hat seine Kino-Erzählweise ins Fernsehen rübergemogelt; der WDR erzählt, wie der Döner an den Rhein kam; "Rachs Restaurantschule" macht unnötig Show; und ZDFneo legt sich noch eine überflüssige Vorabendshow zu. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Sogar Berliner Galeristen können hier zufrieden sein, doch die aktuelle Ausgabe der Art Cologne ist weit mehr: Von einer Messe, an der keiner vorbei kann.
Seehofer und die Seeräuber: Die flüssige Demokratie gibt es, jedenfalls in Bayern, schon sehr lange.
Wer einen Gourmettempel aufsuchen oder Weltklassekunst sehen will, ist in Basel genau richtig. Wer endlich einmal in den Rhein hüpfen möchte, natürlich auch.
Unglück auf dem Rhein: Ein Kreuzfahrtschiff hat bei Karlsruhe eine Buhne des Flusses gerammt und ist leckgeschlagen. Die 157 Menschen an Bord konnten gerettet werden. Ursache war offenbar ein Fahrfehler.
Hessen wird nach Einschätzung von Innenminister Rhein (CDU) immer mehr zum bundesweiten Zentrum der Salafisten. Die Gefahr durch die radikal-islamische Organisation habe „eine neue Dimension“ erreicht.
„Ich bin Liberaler. Punkt“: Der nordrhein-westfälische FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner spricht im Interview mit der F.A.S. über neue politische Konkurrenz, Ideen zum Abbau der Schulden und Sympathien für die SPD.
Löchrige Straßen, marode Fassaden: Sieht es wirklich so schlimm aus im Ruhrgebiet? Dank eines umfassenden Strukturwandels wurde viel erreicht, aber für die Zukunft nur wenig gewonnen.
Knapp zwei Wochen vor der Präsidentenwahl in Frankreich wird dort heftig über die Wirtschaftspolitik gestritten. Grund ist zum einen die steigende Arbeitslosigkeit, aber noch mehr der Verlust der Top-Bonitätsnote. Frankreichs Wettbewerbsfähigkeit ist bedroht.
Warum der Krieg noch zwölf schreckliche Jahre länger dauern musste: Eine Ausstellung in Brandenburg zeigt die brutale Wirklichkeit des Dreißigjährigen Krieges.
Die FDP-Spitzenkandidaten in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein kämpfen um das Wahlvolk mit einer heiklen Strategie: Geht Christian Lindner noch vorsichtig auf Distanz zu Parteichef Rösler, wagt Wolfgang Kubicki die offene Konfrontation.
Holger Weinert ist einer jener Interviewer, dem die Menschen sich öffnen. Vielleicht, weil er nicht aufdringlich wird. Er zählt zu den Journalisten, die dem Hessischen Rundfunk ein Gesicht geben.
Noch einmal ein Blick zurück. Der Streit um den Fluglärm hat die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt nicht entschieden.
Die CDU begreift langsam, was die Pleite in der Oberbürgermeisterwahl bedeutet. Die eigenen Fehler sind längst nicht aufgearbeitet, dafür hat die Suche nach Schuldigen begonnen.