Festbankett der Totenvögel
Drastisch, aber klug: Lydia Steier dringt an der Oper Frankfurt in Giuseppe Verdis „Aida“ durch beklemmende äußere Grausamkeiten vor in die Innenräume beschädigter Seelen. Das Publikum gerät außer sich.
Drastisch, aber klug: Lydia Steier dringt an der Oper Frankfurt in Giuseppe Verdis „Aida“ durch beklemmende äußere Grausamkeiten vor in die Innenräume beschädigter Seelen. Das Publikum gerät außer sich.
Das Trauma muss tief gesessen haben: Nachdem 1981 Hans Neuenfels das Publikum mit seiner Inszenierung schockiert hat, gibt es erst jetzt in Frankfurt Verdis Spätwerk wieder zu sehen.
Antisemitismus ist auch ein Teil der apokalyptischen Stimmung: Michel Friedman beginnt eine neue Reihe in der Oper Frankfurt mit einer Diskussion über das Ende.
Menschen mit geringem Einkommen, die im Besitz eines Frankfurt-Passes sind, können das Deutschlandticket vom 1. Januar an zum Supersparpreis erwerben.
Schon jetzt wird befürchtet, dass beim Neubau der Städtischen Bühnen in Frankfurt die Kosten explodieren. Doch das muss nicht sein, wie ein Beispiel aus München zeigt.
Junge Talente, Stars und die Hoffnung auf eine gute Zukunft prägen das Gala-Ereignis in der Frankfurter Oper. Die freut sich über einen Erlös von 750.000 Euro.
Es muss nicht immer gleich eine Oper sein. Auch eine kulinarische Operette kann sehr zufrieden machen. Im „A Tavola“ in Frankfurt zum Beispiel.
Was Arbeitgeber unternehmen können, um für Nachwuchskräfte attraktiv zu werden, diskutieren Vertreter aus Kultur und Wirtschaft.
Weil die Musikrechte-Gesellschaft GEMA deutlich mehr Geld für Lieder auf Weihnachtsmärkten verlangt, erwägt die Stadt Frankfurt den Gang vor Gericht. Ein Urheberrechtsexperte sieht für Kommunen aber keine Siegchancen.
Wer ist verantwortlich dafür, dass heute kritiklos Tabus gebrochen werden können? Die 1973 gegründete Debatten-Institution diskutiert darüber.
Wie können Theater mit rassistischer Sprache in historischen Texten umgehen? Darüber diskutierte Theaterleiter Michael Quast mit Kollegen an der Volksbühne Frankfurt.
Man darf ruhig merken, wie schwer das ist: Bezüge jenseits der Musik und tiefe Einblicke in musikalische Arbeit zeichnen die Reihe des Ensemble Modern aus.
Der Frankfurter Magistrat beschließt Verhandlungen über einen Neubau des Schauspiels im Bankenviertel. Wie teuer das Grundstück die Stadt kommt, ist noch offen.
Nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurden mehr als 3000 jüdische Männer aus dem Rhein-Main-Gebiet festgenommen und von der SS gedemütigt. Die sadistischen Quälereien setzten sich auf dem Transport nach Buchenwald fort.
Die Politik des Empörens hat nun auch die Frankfurter Oper getroffen. Statt zuerst zu verurteilen, wäre hinschauen und das Gespräch suchen gefragt. Diversität auf der Bühne bleibt eine wichtige Frage.
Frankfurter Stadtverordnete von Volt und Grünen sehen Blackfacing in der Inszenierung von „Le Grand Macabre“ an der Frankfurter Oper. Der kulturpolitische Sprecher der Grünen und die Kulturdezernentin widersprechen.
Wenn der Lohn niedriger ist als das Bürgergeld, fällt die Entscheidung oft nicht schwer. Die Frankfurter Oper setzt sich mit Vorwürfen von Blackfacing auseinander. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nun hat sich auch die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig zu Wort gemeldet. Die SPD-Politikerin nimmt die Oper gegen die Vorwürfe des Blackfacings in Schutz. Diese waren nach einer Premiere aufgekommen.
Berstend vor Witz und in jeder Hinsicht ein Triumph: „Le grand macabre“ von György Ligeti an der Oper Frankfurt.
Eine Figur mit Pharaonenkrone und schwarz-goldenem Gesicht in der Premiere von Ligetis „Le Grand Macabre“ soll rassistische Narrative bedienen, meinen zwei Kommunalpolitikerinnen. Die Oper Frankfurt sieht das anders.
Ein Komet rast auf die Erde zu, alle glauben, die Apokalypse stehe bevor. Valery Barkhatov und Thomas Guggeis erläutern, wie sie das in Ligetis Oper „Le Grand Macabre“ szenisch und musikalisch interpretieren.
Das „Composer Seminar“ des Lucerne Festivals hat ihnen den letzten Schliff gegeben, jetzt spielen die Musiker des Ensemble Modern in Frankfurt die Stücke.
Der Violinist und Barockexperte Brian Dean feilt mit Streichern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters an der historischen Aufführungspraxis.
Wie in Frankfurt darf auch in Kassel eine pro-palästinensische Kundgebung stattfinden. Der Verwaltungsgerichtshof bestätigte die Aufhebung der Verbote durch die Städte. In Frankfurt versammelten sich 700 Teilnehmer.
Frankfurts Oberbürgermeister Josef nutzt eine Regelung aus der Zeit des Obrigkeitsstaates, um eine Waffenverbotszone in Frankfurt durchzusetzen. Das ist gut, und trotzdem sollte er damit nicht übertreiben.
Mehr als 50 Veranstaltungen an fünf Tagen: Unsere Redakteure im Gespräch mit Kathrin Röggla, Can Dündar, Cornelia Funke, Christopher Clark, Malaika Mihambo und vielen weiteren Autoren. Das Programm am F.A.Z.-Stand (Halle 3.1, E 72) auf der Frankfurter Buchmesse 2023.
Im Interview spricht der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) über seine ersten Monate im Amt, die Zukunft des Bahnhofsviertels und der Städtischen Bühnen sowie über den Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl.
Das Frankfurter Karmeliterkloster blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Um sie darzustellen, bedient sich die Ausstellung „Mauern voller Geschichte(n)“ im Institut für Stadtgeschichte eines Kunstkniffs.
Sie hielt ihr Haus offen und einen Heimathafen bereit für viele internationale Künstler. Die in vielen Ehrenämtern engagierte Frankfurterin Katherine Fürstenberg-Raettig ist nun gestorben.
Trotz Personalmangels hat die Frankfurter Personenschifffahrt ihren Umsatz gesteigert. Für Einbußen sorgten aber Energiesparmaßnahmen der Stadt.
Ernste Spiele am gekürten Haus: Thomas Guggeis gibt mit Mozarts „Le nozze di Figaro“ einen hinreißenden Einstand an der Frankfurter Oper.
Ein Wahlvideo der SPD in Hessen sorgt für Ärger, eine Umfrage warnt vor der Überlastung der Polizei und das Innenministerium äußert sich zu den Vorwürfen um die rechte Polizei-Chatgruppe. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Walter Benjamin war der unkonventionellste Denker im Umkreis der Frankfurter Schule. Und lieferte ein gutes Argument für einen Neubau der Städtischen Bühnen.
Kein Zweifel, er kannte und durchschaute uns. Aber wie gut kannten wir ihn? Frankfurts Caricatura Museum würdigt Loriot mit einer großen Ausstellung.
Thomas Guggeis will die Oper Frankfurt auf dem europäischen Spitzenrang halten, den sie sich mit ihrem Intendanten Bernd Loebe gesichert hat. Das bedeutet harte Arbeit – in Kunst und Politik.
Vom Nahverkehr über den Energieversorger bis zum Wohnungsbau: Zur Stadt gehört ein Konglomerat an Unternehmen. Nicht alle tragen zum positiven Ergebnis bei.