Stiefmütterlich behandelt
Nicht erst Corona setzt den Händlern auf dem Frankfurter Flohmarkt zu: Wegen der Sperrung des Mainkais mussten sie das angestammte Südufer verlassen. Und dann kam auch noch die Pandemie.
Nicht erst Corona setzt den Händlern auf dem Frankfurter Flohmarkt zu: Wegen der Sperrung des Mainkais mussten sie das angestammte Südufer verlassen. Und dann kam auch noch die Pandemie.
Bis 8 Uhr an diesem Dienstagmorgen ist der Mainkai in Frankfurt noch für Autos und Motorräder gesperrt. Dann werden die Betonpoller entfernt, die Ampeln neu geschaltet – und der Verkehr rollt wieder. Längst nicht jedem gefällt das.
Noch ist der nördliche Mainkai in Frankfurt Fußgängern und Radlern vorbehalten. Vom nächsten Dienstag an rollen dort aber wieder Autos – gegen den Willen von SPD und Grünen in der Römer-Koalition.
Vor der Kommunalwahl in Frankfurt hat sich Oberbürgermeister Peter Feldmann von der SPD in eine strategisch schwache und moralisch angreifbare Position manövriert. Die CDU wird keine Gelegenheit auslassen, ihn zu attackieren.
Soll Frankfurts nördliches Mainufer für Autos gesperrt bleiben? Ein Unternehmensberater streitet darüber mit einem Ortsvorsteher. Ihre Fehde zeigt, warum die Verkehrswende so schleppend vorangeht.
Die Sperrung des nördlichen Mainufers in Frankfurt sorgt erneut für Streitigkeiten. Der Verkehrsdezernent gibt an, der Mainkai müsse zwingend freigegeben werden. Das Verkehrsministerium ist anderer Meinung.
Die Sperrung der Uferstraße in Frankfurt könnte sich um ein Jahr verlängern. Die Planer wünschen sich ein „Stadtraumexperiment“. Denn die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig der öffentliche Raum ist.
Die Frankfurter Bürgerinitiative „Mainkai für alle“ fordert eine Verlängerung der Mainkai-Sperrung. Der Initiative geht es um mehr als nur die Sperrung einer Straße.
Diese Frage entzweit nicht nur die Frankfurter Stadtpolitik: Soll der Mainkai für Autos gesperrt bleiben? Im Herbst soll die Sperrung enden. Eine Bürgerinitiative heißt das gut, eine andere nicht. Sie sammelt online Unterschriften.
Die Darmstädter Polizei hat sich eine erfolgreiche Verfolgungsjagd geliefert. Gäste stürmen die Lokale. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die verkehrspolitischen Anforderungen an die Mainmetropole unter einen Hut zu bekommen, ist für die Frankfurter Politiker offenbar eine schwierige Angelegenheit. Am Verhalten des Bürgers anzusetzen, ist jedoch der falsche Weg.
70 Jahre nachdem die Berliner Straße in Frankfurt als Schneise durch die zerstörte Altstadt geschlagen wurde, ist ihre Zukunft wieder offen. Die Partner der Römer-Koalition sind sich uneins.
Die Diskussion in der Frankfurter Verkehrspolitik reißt nicht ab: Wie soll weiter mit der Sperrung des nördlichen Mainufers vorgegangen werden? Der Verkehrsdezernent will dort weiter keine Autos sehen.
Der Mainkai wird ohne vergleichebare Daten über den Ausweichverkehr geöffnet. Über die Osterferien dürfte es eine echte Entschleunigung geben. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Grünen in Frankfurt haben Bedingungen in der Diskussion um die Öffnung des nördlichen Mainufers vorgestellt. Die CDU lehnt die Vorschläge ab, hofft aber auf einen Kompromiss.
Der Dezember hatte in Frankfurt nur wenig Gutes zu bieten – im Wortsinne positiv waren nur die Temperaturen. Eine freudige Nachricht kam allerdings von ganz unerwarteter Seite.
Die Sperrung eines Teils des Frankfurter Mainufers für Kraftfahrzeuge sorgt für Kontroversen. Ortsvorsteher Oliver Strank (SPD) ist dafür, Herbert Schmoll von der Bürgerinitiative „Sachsenhausen wehrt sich“, dagegen. Ein Streitgespräch.
Die Frankfurter CDU hält Verkehrsdezernent Oesterling (SPD) vor, die Menschen beim Thema Mainkai getäuscht zu haben. Für sie stehe die Teilsperrung der Straße für Autos und Motorräder vor dem Aus.
Was sich der Frankfurter IHK-Präsident für die Hauptwache wünscht, hat der lokale SPD-Chef für den gesperrten Mainkai im Sinn: eine Eisbahn. Für die CDU steht die Sperrung dagegen auf der Kippe.
Die Sachsenhäuser Bürgerinitiative vollzieht eine Kehrtwende: Sie will sich jetzt für ganzheitliche Lösungen der Verkehrsprobleme am Mainufer von Frankfurt einsetzen.
Ist es klug, dass die Stadtregierung den Autoverkehr entlang des Mains auf dessen Nordseite versuchsweise verbietet? Kein Thema wird zurzeit in Frankfurt mit größerer Leidenschaft diskutiert. Wie aber sehen es F.A.Z.-Leser? Wir haben nachgefragt.
Die Stadt Frankfurt hat einen Teil der nordmainischen Uferstraße für Autos und Motorräder gesperrt. Weil die Sperrung der Straße oft missachtet wird, kontrolliert die Verkehrspolizei jetzt häufiger. Und blitzt.
Das Frankfurter Verkehrsdezernat will die nördliche Mainuferstraße zwischen Untermainbrücke und Alter Brücke auf Probe sperren. Am Mainufer selbst soll wieder mehr Platz für Passanten sein.