Der Bleistift als Damoklesschwert
Symptom für den Wandel einer Kunstform: Die Triennale für Karikatur im Satiricum von Greiz ist eine Leistungsschau der Witzzeichnung. Wird sie das auch noch in ein paar Jahren sein?
Symptom für den Wandel einer Kunstform: Die Triennale für Karikatur im Satiricum von Greiz ist eine Leistungsschau der Witzzeichnung. Wird sie das auch noch in ein paar Jahren sein?
Die Liebe zur Schönheit ist unerlässlich, Verständnis für Naturwissenschaften auch. Der Restaurator Hans Michael Hangleiter hat sein Handwerk in Florenz gelernt, seine Werkstatt hat er in Otzberg, Arbeit überall. Ein Besuch.
Zusammenbruch und Wiederaufbau: Die Documenta hat begonnen, jetzt könnten die Werke zu uns sprechen. Was aber sagen sie uns? Eine Rundschau.
Bundespräsident Joachim Gauck hat in Kassel die weltgrößte Ausstellung für Gegenwartskunst eröffnet: Warum die dreizehnte Documenta trotz vieler Einwände sehenswert ist.
Nicht nur Künstler, nicht nur in Kassel: Bevor die Documenta 13 an diesem Samstag beginnt, verrät die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev ihr Programm.
Die Documenta 13 ist vom 9. Juni an in Kassel öffentlich zugänglich. Der Frankfurter Künstler und frühere Städelschulprofessor Thomas Bayrle hat dort einen großen Auftritt.
Die Documenta 13 soll ein Ort der Welterfahrung werden. Aber was sollen das für Erfahrungen sein? Von welcher Welt ist die Rede? Ein erster Blick nach Kassel.
Die große Litanei in der Documenta-Halle: Thomas Bayrle lässt Motoren Rosenkränze beten. Ja, er ist ein Mann des Gewebes. Sein Maschinenpark stiftet eine andere Ordnung.
Mit intuitivem Wissen will uns die Documenta vor dem Zusammenbruch retten: Der kanadische Künstler Gareth Moore zum Beispiel baut seit zwei Jahren ein Hüttendorf im Kasseler Aue-Park. Aus Abfall.
Die Documenta 13 will während der Ausstellung keine kirchliche Kunst im öffentlichen Raum in Kassel dulden. Anlass des Streits ist eine Holz-Skulptur von Stephan Balkenhol.
Weiße Gasblasen im Fluss hatten den Verdacht schon aufkommen lassen, nun ist es gewiss. In der Fulda bei Kassel haben Experten eine Bombe gefunden, genauer: eine Panzermine.
Über 27.000 Euro hat ein Bauingenieur für seine Münzsammlung ausgegeben. Als er „Hartz IV“ beantragte, gab er die Sammlung als Vermögen an. Wenn er staatliche Hilfe will, muss er die Sammlung verkaufen.
Viel Lärm um die Documenta 13: Plötzlich steht eine Künstlerliste im Raum und zugleich die Holzfigur eines Mannes im Kirchturm. Diese speziellen Kassler Verhältnisse brauchen eine Einordnung.
Vor den angekündigten Blockupy-Protesten in Frankfurt darf das Occupy-Zeltlager geräumt werden. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof in einem Eilverfahren entschieden. Zudem verbot er alle Aktionen, die bis Freitag geplant sind.
Vor den Kapitalismuskritikern haben zunächst die Richter das Wort: Sie müssen entscheiden, ob die Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt erlaubt sind oder nicht. Die Polizei erwartet 2000 Gewaltbereite.
Zwei Immobilienunternehmer verfolgen eine ungewöhnliche Idee: Ein Gefängnis wird zum Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen.
Der Bevölkerungswandel sorgt dafür, dass der ländliche Raum in Hessen immer mehr ausdünnt. Das hat auch Folgen für den Wohnungsmarkt. Wer Immobilien verkaufen will, hat vor allem in Nordhessen schlechtere Karten.
Das Land Hessen will den 200 Privatschulen zwischen Kassel und dem Odenwald bis 2017 insgesamt mehr als 80 Millionen Euro zusätzlich zahlen. Dies kündigte die scheidende Ministerin Henzler an.
Anna Wallhaus arbeitet mit Tierheimhunden. Sie sind nur in gute Hände abzugeben.
Die Liberalisierung des Sportwetten-Markts geht in Hessen weiter - abermals infolge eines Gerichtsurteils. Demnach dürfen Gaststätten fortan Sportwetten vermitteln.
Das Ressort „Kunst“ verspricht auch nicht immer eine Wohlfühlatmosphäre. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) äußert sich im Interview zu ihrer Verantwortung für das kulturelle Gemeinwesen.
Die Stadt Kassel sucht schon jetzt ein Hessentagspaar, das die Stadt und das Land Hessen auf allen Ebenen repräsentiert. Weltoffen und redegewandt soll es sein.
In München wohnen, aber „HH“ für Hamburg auf dem Autokennzeichen. Dies soll nach dem Willen der Länder-Verkehrsminister bald erlaubt sein. Auch eine Benzinpreisbremse soll kommen. Doch der Bund hat bei allem das letzte Wort.
Das Land Hessen investiert jährlich gut elf Millionen Euro in Radwege. In Frankfurt gibt es gleichwohl gefährliche Lücken im Radwegnetz. Solche will die Stadt nun schließen.
Autofahrer sollen beim Umzug ihr Kennzeichen behalten können, fordert Verkehrsminister. Posch solle sich lieber um die Finanzierung von Bussen und Bahnen kümmern, sagt die Opposition.
Ein guter Teil des Flugverkehrs vom Frankfurter Flughafen könne auf die Schiene verlagert werden, meint der Verkehrsclub VCD. Dies setze aber einen Ausbau des Schienenverkehrs voraus.
Ein Güterzug ist nahe Bebra teilweise entgleist. Bis der Zug schließlich zum Stehen kam, wurde das Gleisbett auf einer Länge von 800 Metern beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Die ersten Bäume für den Riederwaldtunnel sind gefällt. Die Stadt rechnet nicht mehr damit, dass das Projekt gestoppt wird. Doe nordmainische S-Bahn-Linie soll billiger werden.
Kaum einer kauft mehr Bücher bei Hugendubel, Thalia & Co. In ihrer Not verhökern die Großbuchhändler allerlei Krimskrams. Amazon triumphiert.
Der Kasseler Polizei-Funkclub unterstützt die Verkehrsorganisation von Großveranstaltungen. Und er beobachtet Staus.
Der Verwaltungsgerichtshof überstimmt das Verwaltungsgericht Wiesbaden und verbietet eine Protestaktion der Grünen gegen das Tanzverbot an Karfreitag. Auch Gießen und Frankfurt bestätigen Verbote.
Das Leipziger Urteil wird im Landtag und in der Region überwiegend gelobt. Aber manchem gehen die Beschränkungen auch nicht weit genug.
Das Bundesverwaltungsgericht verbietet Nachtflüge am Frankfurter Flughafen. Die 17 vom Land Hessen genehmigten Flüge zwischen 23 und fünf Uhr seien nicht erlaubt, sagte der Vorsitzende Richter.
Das Land Hessen hat zusammengerechnet. Werber, Designer und andere Kreative erwirtschaften einen Jahresumsatz von 13,2 Milliarden Euro. Die Zahlen sind nicht ganz frisch.
Er fährt eine Honda CBF 600. Mit seiner Tourenmaschine will er aber nicht wie sein Vorgänger zum Altar knattern. Als Hessens neuer Biker-Pfarrer möchte Thorsten Heinrich eigene Akzente setzen.
Gemeinsam wollen sieben Städte mit Gedenktafeln und Straßenumbenennungen an die Opfer der rechtsextremistischen NSU-Terroristen erinnern.