„Elternwunsch muss respektiert werden“
Auf den Schulhöfen wird es eng: Die Zahl der Anmeldungen für das Gymnasium ist so hoch wie nie. Der Stadtelternbeirat fordert, umgehend neue Gymnasien für Frankfurt einzurichten.
Auf den Schulhöfen wird es eng: Die Zahl der Anmeldungen für das Gymnasium ist so hoch wie nie. Der Stadtelternbeirat fordert, umgehend neue Gymnasien für Frankfurt einzurichten.
Der Holocaust-Unterricht in Deutschland wird der multikulturellen Realität im Klassenzimmer nicht mehr gerecht. Wie muss der Geschichtsunterricht verändert werden, um Schüler aus Einwandererfamilien besser zu erreichen?
Keifende Eltern sind im Kinofilm „Frau Müller muss weg“ lustig anzusehen. An deutschen Gymnasien sind sie aber bedrückender Alltag. Dahinter steckt die Abstiegsangst der Mittelschicht.
Möglicherweise werden in dieses Gymnasium einmal mehr als 2000 Schüler passen. Bis dahin dauert es wohl ein paar Jahre. Allerdings können Eltern ihre Kinder schon ab Herbst auf die Schule schicken, die es noch gar nicht gibt.
Ein Schüler wollte einen dunkel gekleideten Mann mit einer Waffe in einem Kölner Gymnasium gesehen haben. Nach einem Notruf räumte die Polizei das Gebäude – fand aber nichts.
Mehr als 20 Schüler aus Rödermark können in Dreieich und Heusenstamm nicht aufgenommen werden. Zum Unmut ihrer Eltern sollen sie Gesamtschulen besuchen.
Fast die Hälfte jedes Jahrgangs besucht mittlerweile ein Gymnasium. Für die Schulen ist das eher ein Fluch als Segen. Um die Situation zu verbessern, müssten längst neue Gymnasien in Bau sein.
Acht Prozent mehr Anmeldungen für Gymnasien sind in Frankfurt für das kommende Schuljahr eingegangen. Der Stadtelternbeirat fordert deshalb den Bau neuer Gymnasien.
Körperlich behinderte Kinder am Gymnasium sind keine Seltenheit mehr. Aber was ist mit geistig Behinderten? Hier scheiden sich die Geister, wie ein Fall aus Baden-Württemberg zeigt.
Der neue Bildungsplan für Baden-Württemberg wird wohl erst 2016 in Kraft treten. Grund dafür ist auch die Debatte um das Thema „Sexuelle Vielfalt“. Die CDU fordert eine Rücknahme der Leitprinzipien.
Eine Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit hat die hohe Durchlässigkeit des deutschen Schulwesens belegt. Auch ohne den direkten Weg an ein Gymnasium ergeben sich für Schüler langfristig keine Nachteile.
Zwei Drittel der Gymnasien unterrichten demnächst wieder neun Jahre lang. Selbst bestehende Klassen können noch wechseln. Die Folgen sind erheblich, auch für die Integrierten Gesamtschulen.
olko. RHEINGAU-TAUNUS-KREIS. Mit dem Gymnasium Taunusstein und der Nikolaus-Otto-Schule in Bad Schwalbach wollen zwei weitere Schulen aus dem Landkreis vom ...
David Böschs Kompaktversion von Brechts epischem Theaterstück „Mutter Courage“ am Wiener Burgtheater zeigt großes Schauspiel. So lässt man sich gerne von dem Dramatiker belehren.
Brandrätin Susanne Klatt ist in der Berufsfeuerwehr fast nur von Männern umgeben. Ein Gespräch über Machos, körperliche Ertüchtigung und Mettbrötchen.
Einheitliche Schullaufbahnen gibt es in Deutschland nicht. Das beginnt schon bei der Länge der Grundschulzeit. Doch damit nicht genug: Wann ein Schüler in der weiterführenden Schule versetzt wird, ist von Land zu Land verschieden.
Werden es die Kinder noch so gut haben wie wir? Und wie sollen wir sie dafür ausbilden? Viele Eltern bewegt diese Frage. Ute Frevert, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat viele Ideen dazu. Ein Interview.
„Einheitsschulen“ und „Einheitslehrer“ sind dem Hessischen Philologenverband ein Graus. Er kämpft weiterhin für den Erhalt des Gymnasiums.
In Frankfurt fehlt mindestens ein Gymnasium, um den steigenden Schülerzahlen zu begegnen. Der Schulanfang verlief aber dank neuer Lehrerstellen „fast reibungslos“.
Es ist ein Fehler, Eltern allein die Entscheidung darüber zu überlassen, ob ihre Kinder aufs Gymnasium gehen (können). Was viel zu lange tabu war, wird nun auch in Berlin gefordert: eine Beschränkung des Gymnasialzugangs.
Mit der Zahl der deutsch-türkischen Schulen wächst auch das Misstrauen gegenüber deren Gründer Fethullah Gülen: Jochen Thies hat sich die Bewegung genauer angesehen.
Die Schulform Gymnasium hat sich dank gut ausgebildeter Lehrer bewährt. Durch die Förderung der Gemeinschaftsschulen soll diese Ausbildung vereinheitlicht werden. Doch dann wird die Qualität der Lehre an den Gymnasien verfallen.
Es war die letzte Stunde vor den Ferien, und um seinen Schülern vom Krieg zu erzählen, wählte er stets die selben Wörter: Unsere Leserin Andrea Fink erinnert sich an ihren Biologie- und Chemielehrer.
Nun hängen sie wieder vor den Gymnasien: die bunten Banner mit den guten Wünschen zum Abitur. Ein ebenso netter wie harmloser Brauch - könnte man denken.
Ein gutes Drittel von Hessens Gymnasien freut sich wieder auf G9. Der Wahlfreiheit werde damit Genüge getan, meint die Kultusministerin. Die Opposition bestreitet das vehement.
Islamischer Religionsunterricht, längeres Abitur und das umstrittene Landesschulamt: Das neue Jahr bringt viele Neuerungen in der hessischen Bildungspolitik.
sug. MAINZ. Während andernorts mangels Nachfrage Schulen geschlossen werden, ist in Mainz das 2009 gegründete und seitdem kontinuierlich gewachsene Gymnasium ...
Bei der schwierigen Reform der Gymnasien will die Ökopartei mit Schwarz-Gelb stimmen. Das ärgert den möglichen Bündnispartner SPD.
Ministerpräsident Bouffier will das schulpolitische Streitthema G8 abräumen. Doch die versprochene Wahlfreiheit verlagert den Streit in die Schulen. G8-Gegner hoffen auf einen späten Sieg.
Die hessischen Gymnasien müssen in den nächsten Wochen entscheiden, ob sie zu G9 zurückkehren oder beim Turbo-Abi bleiben wollen. In Frankfurt könnten zusätzliche Gymnasien notwendig werden.
Die FDP will mit einer Unterschriftensammlung gegen die geplante Schulreform in Baden-Württemberg vorgehen. Auch Gymnasialdirektoren wehren sich: Ein gemeinsamer Bildungsplan führe zur Auflösung der Schularten, heißt es in einer Erklärung.
Einst war der Weg zum Abitur für die Besten eines Jahrgangs gedacht, heute schlägt ihn jeder Zweite ein. Dieser Wandel ist am Gymnasium nicht spurlos vorübergegangen.
Hessische Gymnasien sollen künftig wieder das Abitur nach 13 Schuljahren anbieten können. Dies hat Kultusministerin Beer (FDP) angekündigt. Sie plant auch Schulversuche mit Turbo-Abitur und G9.
hs. Wiesbaden. Schüler an größeren Gymnasien in Hessen sollen künftig wählen können, ob sie in ihrer Schule in acht oder neun Jahren Abitur machen.
Die Schullaufbahn hängt davon ab, in welchem Stadtteil ein Kind aufwächst. Während im Westend fast 90 Prozent aufs Gymnasium wechseln, sind es in Fechenheim kaum 30 Prozent.
Bayerns Ministerpräsident Seehofer schließt eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium aus. Er wandte sich außerdem gegen Überlegungen, bayerischen Gymnasien die Wahl zu geben, ob sie einen acht- oder einen neunjährigen Weg zum Abitur anbieten.