Das spanische Dilemma
Spaniens Politik findet kein Rezept gegen die übermäßige Urlauberflut. Nicht aber die Urlauber sind Grund der Krise. Sie verschärfen sie nur.
Spaniens Politik findet kein Rezept gegen die übermäßige Urlauberflut. Nicht aber die Urlauber sind Grund der Krise. Sie verschärfen sie nur.
Eine Milliarde Euro Schulden und wenige flüssige Mittel hat der Insolvenzverwalter beim einst drittgrößten Reiseanbieter vorgefunden. Nun ist das Insolvenzverfahren eröffnet, Hunderten wird gekündigt.
Ein kleines Licht in Sachsen, das umso charmanter leuchtet: Bautzen ist jede Reise wert – auch weil es seine dunkle Vergangenheit als Stasi-Knast nicht versteckt.
Das Geschäft mit Kreuzfahrten wächst. Wenige Reedereikonzerne ziehen immer mehr Passagiere an – aber auch die Kritik an der Umweltbilanz der Reisen nimmt zu.
Volle Urlaubsziele und knapper Wohnraum für Einheimische haben eine Protestwelle ausgelöst. Airbnb mahnt, das solle die ganze Reisebranche ernst nehmen.
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Taunus. Jetzt soll das Mittelgebirge zur Marke werden. Als Ort, an dem Städter aus der Region entspannen. Nicht nur bei den Attraktionen, sondern auch an abgelegenen Stellen.
Die Reisebranche ist für die spanische Wirtschaft enorm wichtig. Aber viele Einheimische haben das Gefühl, dass bei ihnen von dem Geld nichts ankommt. Nun bricht sich die Wut Bahn.
Restaurants, Cafés, Gärten – und einige versteckte Juwelen: Die französische Bestsellerautorin Anne Berest zeigt uns vor den Olympischen Sommerspielen ihre Lieblingsorte in ihrer Geburts- und Heimatstadt Paris.
Der Tourismus auf Mallorca boomt – und wird für Einheimische ein Albtraum: Sie können sich oft nicht mal eine Wohnung leisten. Nun wehren sie sich gegen die Besuchermassen. Ein Protest mit 50.000 Menschen soll erst der Anfang sein.
So viele Einheimische wie noch nie demonstrieren gegen die Folgen des Massentourismus und die wachsende Wohnungsnot: „Ihr genießt, wir leiden“.
Spanien lockt immer mehr ausländische Urlauber an. Doch bei vielen Einheimischen regt sich Widerstand. Ein Bündnis ruft nun zu neuen Demonstrationen gegen den Massentourismus auf.
Der IGH veröffentlicht sein Votum zur vielleicht wichtigsten Frage des Nahostkonflikts. Im Prozess gegen Jérôme Boateng wird das Urteil erwartet. Und: Am Wochenende jährt sich das Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler. Der F.A.Z.-Newsletter.
Taugt die Eintrittsgebühr in Venedig als Vorbild für andere Urlaubsorte? Keine Alternative ist jedenfalls, darauf zu hoffen, dass die Touristen einfach wegbleiben, weil der Besuch unerträglich wird.
Das Gastgewerbe erholt sich nach der Pandemie nur schleppend und hat an vielen Stellen zu kämpfen – auch mit den Pizzalieferanten.
Mehr Übernachtungen und Gäste als im Vorjahr, auf den ersten Blick läuft es wieder besser für den hessischen Tourismus. Doch bei den Betrieben bleibt weniger hängen.
Bei ITA steigt Lufthansa ein. Nun will Portugals Regierung wieder den Weg zur Privatisierung der Airline TAP aufnehmen. Dafür dürfte sich nicht nur Lufthansa interessieren.
Das Ringen dauerte 17 Monate: Nun bekommt Lufthansa von der EU-Kommission die Erlaubnis, in Italien zuzukaufen. Doch vorher ist ein ganzes Bündel an Auflagen zu erfüllen.
Mehr Buchungen, neues Urlaubsschiff, Aufnahme in den M-Dax: TUI-Chef Sebastian Ebel sieht sich auf der Sonnenseite. Er hat große Pläne für Konzern und Klimaschutz, hadert aber mit der deutschen Klimapolitik.
Im Emsland liefert die erste Anlage der Welt CO₂-neutrales Kerosin. Airlines ist es zu teuer, sie kaufen nichts. Dabei hatte sich Lufthansa mal zum „Pilotkunden“ der Anlage erklärt.
City Airlines statt Cityline: Mit einem neuen Betrieb will Lufthansa kurze Flüge profitabler machen. Doch die Wechselangebote des Konzerns verstimmen Mitarbeiter.
Für den Urlaub der einen ackern andere, zuweilen unter unwürdigen Bedingungen. Das Lieferkettengesetz soll Abhilfe schaffen.
Zwischen Basejumpern, Instagramspots und Tagestouristenströmen: Wie der Schweizer Bilderbuchort Lauterbrunnen versucht, seiner Gäste Herr zu werden.
Der Deutsche Eike Schmidt will bei der heutigen Kommunalwahl neuer Bürgermeister von Florenz werden. Hier spricht der frühere Uffizien-Chef darüber, wie er den Tourismus in der Stadt bändigen will.
Historiker Alberto Grandi entlarvt die Mythen der italienischen Küche und erntet dafür viel Wut. Warum Spaghetti Carbonara kein antikes Gericht ist – und man auch nachmittags noch Milchkaffee trinken darf.
Ob auf dem Weg zum Tempel, ins Restaurant oder zum Strand: Der Verkehrskollaps auf Bali treibt Urlauber in den Wahnsinn. Nun fürchten auch abgelegene Regionen um ihre Ruhe.
Nicht nur in klassischen Urlaubszielen häufen sich die Proteste gegen die Auswüchse des Tourismus. Steckt er in einer Systemkrise? Oder könnte er uns einen Weg in die Zukunft weisen?
Mit Tausenden neuen Sitzen soll die Kundenzufriedenheit wieder gehoben werden. Die vielen Streiktage haben Lufthansa aber auch viel gekostet, deshalb gibt es Kürzungspläne.
Blaue Stunden mit Lufthansa: 2017 wurden sie angekündigt, nun gehen die neuen Sitze auf den ersten Linienflug. Das Premium-Polster-Projekt bekommt Lob – ist aber immer noch unvollendet.
Der Nahostkonflikt wirkt sich auf den globalen Luftverkehr aus. Die Lufthansa streicht Flüge nach Israel und Teheran. Noch wichtiger für die Branche ist jedoch, dass Asienflüge auf teure Umwege gezwungen werden.
Lass dich von der Natur trösten! Wenige Weltgegenden sind so akribisch beschrieben, so hingebungsvoll besungen wie der Lake District. Eine Gegend für ein Gefühl von früher – und für Superstars von heute.
Die NATO-Außenminister treffen sich in Brüssel, die Ampel ringt wieder um die Kindergrundsicherung und Bayer Leverkusen hat das Finale im DFB-Pokal vor Augen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Hessische Spessart ist als erste Region für nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet worden. Das neueste Angebot: Picknickkörbe können an idyllische Orte bestellt werden.
Nach der Schlichtung zwischen der Lufthansa und Verdi sind Details der Einigung für das Bodenpersonal bekannt geworden. Die Airline musste beim Gehalt nachlegen, Verdi eine längere Laufzeit akzeptieren.
Algerien galt zuletzt als abgeschottetes Land, in das sich Touristen nur selten verirrten. Das ändert sich gerade.
Mit Automatisierung und Künstlicher Intelligenz lässt sich die Personallücke in Hotellerie und Gastronomie nicht schließen. Helfen sollen neue Strategien zur Personalgewinnung – und etwas weniger klagen.
Seit 20 Jahren führt der Brite Tim Clark die Fluggesellschaft Emirates aus Dubai. Nun mahnt er Boeing und sieht einen historischen Fehler der Luftfahrt: zu viele zu kleine Flugzeuge.