Nostalgiefahrt ins Land des Fortschritts
Vorgeschmack auf Saunen und andere Eigenartigkeiten: Wer mit dem neuen Nachtzug von Hamburg nach Stockholm reist, kann etwas erleben.
Vorgeschmack auf Saunen und andere Eigenartigkeiten: Wer mit dem neuen Nachtzug von Hamburg nach Stockholm reist, kann etwas erleben.
Sollte Schweden Jahre auf einen NATO-Beitritt warten müssen, steige die Gefahr eines Territorialkonflikts mit Russland, warnen Fachleute.
Ministerpräsident Kristersson rückt erstmals von der Linie ab, wonach der schwedische Beitritt zur NATO mit Finnland „Hand in Hand“ erfolgen müsse. In Gesprächen mit der Türkei gab es noch keine Fortschritte.
Schweden hat erstmals öffentlich die Linie aufgegeben, wonach das Land gleichzeitig mit Finnland in die NATO eintreten werde. In Stockholm wird Kritik laut: Man habe Erdogans Widerstand offenbar unterschätzt.
Die europäischen Importe schwerer Waffen haben sich nahezu verdoppelt – eine Folge des russischen Angriffskriegs. Die Ukraine wird zum drittgrößten Waffenimporteur weltweit.
Die Türkei hat der NATO-Norderweiterung bislang nicht zugestimmt. Gegenüber Finnland gibt sich Ankara wohlwollend, gegenüber Schweden hart. Heute werden immerhin die trilateralen Gespräche wieder aufgenommen.
Im Grundsatz sind sich die Verteidigungsminister der EU bei ihrem Treffen in Stockholm einig – doch nach Beratungen bleiben auch Fragen offen. Das betrifft vor allem den Umfang des Engagements für die Ukraine.
Ein Überreichtum an Farben und Mustern: Das Musée du Quai Branly in Paris zeigt eine hinreißende Ausstellung über Kimonos.
Kurz vor seinem Tod hatten Ermittler der Polizei geraten, sich von ihrem Regionalchef zu trennen. Gegen Löfving liegen Untersuchungen wegen einer privaten Beziehung mit einer Kollegin.
Schweden wird so bald kaum NATO-Mitglied werden. In Stockholm wächst deswegen die Kritik an den Verhandlungen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. War Schweden zu kompromissbereit?
Hierzulande werden die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet. In Schweden ist der deutsche Staat neuerdings über den Energieversorger Uniper an drei Atomanlagen beteiligt. An Ausstieg denkt dort keiner.
In Helsinki lässt sich die Außenministerin Bunker für den Notfall zeigen. Den Finnen und Schweden verspricht sie Hilfe beim NATO-Beitritt.
Die Türkei blockiert den NATO-Beitritt der beiden Nordländer. Außenministerin Baerbock lässt an deren Unterstützung keinen Zweifel.
Auch Schweden schickt Geld und Hilfsgüter an die Türkei. Vielleicht, so die Hoffnung im Land, führt das nach der Koran-Verbrennung zu einer Verbesserung des Verhältnisses.
Unmittelbar nach der Handball-WM geht es für die Profis weiter. Die möglichst häufige Sichtbarkeit ist das Ziel der Vereine, Verbände, Vermarkter und Fernsehsender. Doch das hat einen Preis.
Nicht zum ersten Mal schert Erdogan aus dem Konsens der NATO aus. Nun missbraucht er die Norderweiterung für seine Wahlkampfzwecke. Das darf nicht Schule machen.
Die EZB erhöht voraussichtlich den Leitzins, Finnland und Schweden reden über den NATO-Streit, und der Titicacasee ist der „Bedrohte See des Jahres“. Der F.A.Z-Newsletter.
Nach einer Acht-Tore-Führung brechen die deutschen Handballer gegen Ägypten ein. Torwart Andreas Wolff rettet sein Team in die Verlängerung – und bewahrt die Chance auf eine gute Platzierung bei dieser WM.
Nur jeder fünfte abgelehnte Asylbewerber kehrt in sein Heimatland zurück. Diese Quote soll wieder steigen, doch über die richtige Strategie gehen die Ansichten auseinander.
Laut EU-Innenkommissarin sind die Aufnahmekapazitäten in der EU überlastet. In Stockholm wird nun beraten, wie Einwanderer ohne triftigen Asylgrund schneller abgeschoben werden können.
Immer häufiger wird eine Störung im Autismus-Spektrum diagnostiziert. Das bestätigt einen weltweit beobachteten Trend, der nicht nur neurologische Ursachen hat.
Dem deutschen Handball-Team gelingt im WM-Viertelfinale gegen Olympiasieger Frankreich eine starke erste Halbzeit. Doch in der zweiten Hälfte reicht es nicht. Und die Schlussphase wird bitter.
Beim WM-Gastgeber erreichen TV-Quoten bis zu 70 Prozent. Trainer Solberg hat bei seinem Kader die Qual der Wahl. Und die nächsten Talente stehen schon Schlange.
Der türkische Präsident nutzt die Koranverbrennung eines Rechtsextremisten in Stockholm für den Wahlkampf. Dass Finnland und Schweden dauerhaft außerhalb der NATO bleiben, kann aber nicht im Interesse der Türkei liegen.
Der Streit zwischen Stockholm und Ankara ist nicht vorbei. Das gefährdet den gleichzeitigen Beitritt von Schweden und Finnland zur NATO. Helsinki scheint bereit, daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Bei einer rechtsextremen Kundgebung am Wochenende in Stockholm wurde ein Koran verbrannt. Der türkische Präsident Erdogan spricht von einer „Schande“ und droht, den NATO-Beitritt Schwedens zu blockieren.
Ein rechtsextremer Politiker hat vor der türkischen Botschaft in Stockholm einen Koran verbrannt. Weltweit gibt es Protest – auch Schweden übt scharfe Kritik an der „islamfeindlichen Provokation“.
Seit Tagen erschüttern Gewaltverbrechen die Region Stockholm. Fast 300 Polizisten wurden zur Verstärkung in die schwedische Hauptstadt beordert. Sie vergleichen die Situation mit einem Terroranschlag.
Der Chef der rechtsextremen dänischen Partei Harte Linie hat auf einer Demonstration in Stockholm eine Ausgabe des Koran angezündet. Er besitzt auch die schwedische Staatsbürgerschaft. In Ankara marschierten Demonstranten zur schwedischen Botschaft.
Die schwedische Polizei meldet fünf schwere Gewaltverbrechen innerhalb von zehn Stunden. Der Ministerpräsident spricht von einer Eskalation, die die Freiheit anderer Menschen bedrohe.
Zwei Männer haben streng geheime Informationen aus Schwedens Sicherheitsbehörden an den russischen Militärgeheimdienst weitergegeben. Laut Gericht diente die Spionage der Bereicherung.
In Schweden sind seit Jahresbeginn schon neun Sprengsätze detoniert. Fachleute machen dafür Banden verantwortlich. Die Polizei spricht von einer „besorgniserregenden Entwicklung“.
Neuer Zwist um schwedische NATO-Aufnahme: Die Türkei kritisiert den Umgang Stockholms mit einer aufgehängten Erdogan-Puppe bei einer Demonstration.
Der Krieg in der Ukraine überschattet die schwedische EU-Ratspräsidentschaft. Stockholm will sich für ein „grüneres, sichereres und freieres Europa“ einsetzen – weiß aber, dass es auf die großen Entscheidungen wenig Einfluss hat.
Ein Vorfall in Stockholm könnte den NATO-Beitritt Schwedens zusätzlich erschweren. Türkische Politiker reagieren mit scharfer Kritik.
Eine kopfüber aufgehängte Erdogan-Puppe vor Stockholms Rathaus erzürnt die türkische Regierung. Der Fall dürfte den Streit über Schwedens NATO-Bewerbung verschärfen.