Euro statt Wehrmacht
Wenn im französischen Wahlkampf gar nichts mehr geht, bemüht mancher Politiker antideutsche Klischees. Einst war das ein Zugpferd. Heute macht man sich damit unmöglich.
Wenn im französischen Wahlkampf gar nichts mehr geht, bemüht mancher Politiker antideutsche Klischees. Einst war das ein Zugpferd. Heute macht man sich damit unmöglich.
Bekommt Merkel auf dem nächsten Krisengipfel die Fiskalunion und Sarkozy die Käufe von Staatsanleihen durch die EZB? Soweit wird es nicht kommen. Also versucht man es mit einem Umweg. Dieses Manöver sollte man ihnen nicht durchgehen lassen.
Die von S&P angedrohte Herabstufung des Euroraums als ganzes scheint spektakulär, zeigt aber nur letztlich die Krise der Gemeinschaftswährung, die für einige Tage vergessen wurde.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s droht Deutschland und vierzehn Euro-Staaten eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit an. Berlin und Paris reagieren gelassen darauf. Eurogruppen-Chef Juncker indes findet deutliche Worte.
Die EU-Verträge sollen schnell reformiert werden. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy wollen schon beim EU-Gipfel Ende der Woche die Zustimmung der anderen EU-Staaten erhalten. In Paris stellten sie nun ihre Änderungsvorschläge vor.
Die amerikanische Notenbank Fed und die 17 Zentralbanken im Euroraum sollen einem Zeitungsbericht zufolge einen Spezialfonds zur Rettung der Krisenländer finanzieren.
In dieser Woche wollen die Staatschefs über die Zukunft des Euro entscheiden. Der Deal dürfte sein: Härtere Strafen für Schuldensünder - gegen mehr Haftung für Deutschland.
War es doch ein Komplott, das Dominique Strauss-Kahn zu Fall gebracht hat? Und wenn ja: Warum interessieren sich die Franzosen nicht dafür?
Wie Robin Williams einen neuen Blick aufs Leben lernte - und warum weniger manchmal mehr ist. Ein Treffen mit einem verliebten Filmkomiker in Beverly Hills.
London verlangt von Autofahrern, die auf der Suche nach einem Parkplatz sind, besonders viel. Doch das teuerste Angebot haben wir in Rom gefunden: 1000 Euro im Monat.
Die Art Basel Miami Beach bleibt auf Kurs und ist eine ausgezeichnete Kunstschau. Damit rückt sie der Schwestermesse in Basel noch näher als schon 2010.
Deutschland und Frankreich wollen auf dem EU-Gipfel in der kommenden Woche mit einer gemeinsamen Position auftreten. Für eine Verschärfung des Stabilitätspaktes verlangt Paris aber Gegenleistungen.
Angela Merkel strebt eine Änderung des EU-Vertrags an. Eine schärfere Kontrolle der nationalen Haushalte ist geplant. Differenzen gibt es über die Rolle der EZB.
37 Mitarbeiter im Pariser Finanzministerium müssen regelmäßig Abnehmer für Staatsanleihen finden. In diesem Jahr verkaufen sie Papiere im Wert von 184 Milliarden Euro. Der Druck wächst täglich. F.A.Z.-Korrespondent Christian Schubert hat ihnen über die Schulter geschaut.
Das Ziel sei „eine Fiskalunion“, sagt Kanzlerin Merkel in ihrer Regierungserklärung. Beim Europäischen Rat in der kommenden Woche will sie eine „neue europäische Schuldenbremse“ für die Mitglieder der Eurozone durchzusetzen.
Der Briefwechsel zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig gehört zu den eindringlichsten Dramen des deutschen Exils: „Jede Freundschaft mit mir ist verderblich."
Eine Pariser Ausstellung widmet sich Büchern als Gerichtssache in Frankreich nach 1945. Besuchen kann man sie auch im Netz.
Immer schnellere Digitalkameras mit raffinierten Automatiken lassen den Wunsch nach ursprünglicher Fotografie aufkommen. Die Oplica ist da besonders radikal.
Deutschland und Frankreich demonstrierten in Brüssel Einigkeit. Den Eindruck einer Rangelei um die Besetzung der Posten im Direktorium der Europäischen Zentralbank wollten sie unbedingt vermeiden.
Kastration oder Feigenblatt: Das Grab von Oscar Wilde in Paris ist heiß begehrt. Mal wird ein Kussmund aufgedrückt, mal gar die Skulptur entmannt. Eine Absperrung soll’s nun richten.
Ein Bericht hat den Verdacht einer politischen Verschwörung gegen Dominique Strauss-Kahn wiederaufleben lassen, ein Comeback halten aber selbst enge Vertraute für unwahrscheinlich.
Den Kopf in den Wolken, die Hände an der Werkbank: Roger Viviers Schuhe sind legendäre Schöpfungen - und heiß begehrt. Seine Sammlung kommt nun in Frankreich zur Auktion.
Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Krise lassen Anleger zu Aktien greifen. Für Optimismus sorgte, dass Italien die Staatsfinanzen mit ein Sparpaket verabschiedet hat.
150 Frankfurter Genossen haben das erste Schaulaufen der SPD-Bewerber um die Kandidatur für das Amt des Rathauschefs verfolgt. Michael Paris ist seine Favoritenrolle fürs Erste los.
Berlin und Paris machen Druck, um Vertragsänderungen zur Stabilisierung des Euro zu beschleunigen. Die Euro-Finanzminister wollen EFSF-Hebelung auf eine Billion Euro.
Neben den klassischen Romantik-Gutscheinen gibt es mittlerweile viele Angebote für verliebte Abenteurer: Ein Wochenende im Wigwam, ein verrücktes Fotoshooting oder ein Dinner unter Wasser.
Peter Feldmann gegen Michael Paris: Die Kandidatenfindung der Frankfurter SPD für das Oberbürgermeisteramt hat begonnen. Beide wollen mehr Schutz vor Fluglärm.
Nach ihrem Treffen mit dem französischen Präsidenten Sarkozy und Italiens Ministerpräsident Monti in Straßburg hat sich Kanzlerin Merkel abermals gegen Eurobonds ausgesprochen. Paris und Berlin wollen aber Vorschläge zur Änderung der EU-Verträge vorlegen.
Fitch bestätigt Frankreichs Spitzenote, Moody’s die der Vereinigten Staaten, dagegen wachsen beim IWF und S&P die Sorgen um Japans Schulden. Die Raiffeisen Bank International senkt ihre Prognosen und HTC begibt eine Umsatzwarnung. Suzuki ruft im Streit mit VW den Schiedsgerichtshof an, Microsoft blickt in Yahoos Bücher. Die Talsohle ist für Griechenland noch nicht erreicht und Experten bezweifeln den Erhalt des Euroraums in seiner heutigen Form.
Auf den neu entfachten deutsch-französischen Streit um die Rückgabe der Nofretete-Büste reagiert Bénédicte Savoy, indem sie eine bisher unbekannte Akte veröffentlicht.
Total hat vor der Küste Angolas die größte schwimmende Ölplattform der Welt eingeweiht. Mit der Investition will man unerschlossene Energiereserven mobilisieren.
Die Bundesregierung ist aber verärgert über den Plan des französischen Präsidenten Sarkozy, alle Konten der iranischen Zentralbank in der EU zu sperren. Die Folgen einer solchen Sanktion seien kaum abzusehen.
Von Murray bis Djokovic: Beim ATP-Finale sind Patienten am Ball. Nur Federer fehlt nichts. Der Schweizer weiß, wie man seine Kräfte einteilt - und deklassiert Nadal in London.
Drei Tage lang sprachen 32 Studenten und Abiturienten in Weimar über „Europäische Perspektiven“. Auf der trinationalen Studientagung debattierten sie über Europas Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Beim Theaterspielen lösen sich die Grenzen auf. Auf einer trinationalen Studientagung zum Thema Europäische Perspektiven.
Die langjährige „First Lady“ Frankreichs, Danielle Mitterrand, ist tot. Die 87-Jährige verstarb am Dienstag in einem Krankenhaus in Paris, wie aus ihrem Umfeld verlautete.