Vom Kinderzimmer nach Paris
Für Mode hat sich Cailin Klohk schon immer interessiert. Inzwischen hat die Schülerin aus Bad Soden ihren eigenen Modeblog.
Für Mode hat sich Cailin Klohk schon immer interessiert. Inzwischen hat die Schülerin aus Bad Soden ihren eigenen Modeblog.
Bislang ist der neue EZB-Chefvolkswirt Peter Praet zurückhaltend aufgetreten – eine gute Wahl ist er trotzdem. Er hat zwar nie öffentlich gegen den Kauf von Staatsanleihen opponiert, aber darauf gedrungen, sie möglichst gering zu halten.
Viel Lärm um Nichts: David Beckham hört auf die Familie und wechselt nicht nach Paris. Auch ein anderer umworbener Topspieler verspürt keine Lust auf die neureichen Franzosen.
Die Anleihemärkte müssen gleich zu Jahresbeginn hohe Emissionen aufnehmen. Belgien, die Niederlande und Frankreich machten den Anfang. Deutschland folgt am Mittwoch.
„Ziemlich beste Freunde“, einer der erfolgreichsten französischen Filme der letzten Jahre, vereint Ungleiches zart und witzig. Die auf einer wahren Geschichte beruhende Tragikomödie ist rührend, ohne jemals peinlich zu sein.
Er war der zeichnende Chronist des zwanzigsten Jahrhunderts und nicht nur der furchtloseste, sondern auch der charmanteste Vertreter seiner Zunft. Zum Tod des englischen Cartoonisten Ronald Searle.
Entschlüpft sind die witzigen Verehrer zarter Frauenleiber der Phantasie von Dada und Surrealismus. Derzeit besuchen Georges Hugnets schelmenhafte Ungeheuer die Ubu Gallery in New York.
In den fünfziger Jahren entwickelte er die I-Linie: gerade und ganz ohne Taille. Auch ansonsten war die Mode des spanischen Designers Cristóbal Balenciaga, der stets einen blauen Arbeitskittel trug, spartanisch und reduziert.
„Bitte, nehmen Sie meine Tasche, meinen Ring und meine Uhr, aber nehmen Sie mir nicht meine Manolo Blahniks“, bat Sarah Jessica Parker in der Serie „Sex and the City“ einen Dieb. Der Schurke nahm die Schuhe – und seitdem kennen Millionen die High-Heels des Designers.
Vinyl, Plastik und silbernes Leder: In den Sechziger Jahren revolutionierte Pierre Cardin die französische Modewelt mit seinen futuristischen Weltraum-Entwürfen. Er eröffnete Nobelrestaurants, verkaufte fast so viele Lizenzen wie Kleider und produzierte die Uniformen der chinesischen Armee.
Hinter Hussein Chalayans Mode steht immer ein künstlerisch und technisch ausgefeiltes Konzept, das er umsetzen will. Dafür griff er schon immer zu ungewöhnlichen Methoden.
Sie schenkte den Frauen bequeme Hosen, Modeschmuck aus falschen Perlen und das kleine Schwarze: Der Look von Gabrielle Coco Chanel zählt noch immer zu den meistkopierten der Welt.
Mit 14 Jahren prophezeite ihm eine Hellseherin, daß Frauen ihm Glück bringen würden – aber erst dreißig Jahre später begann die Karriere des Designers Christian Dior. Getreu der Prophezeihung machte er es sich zur Aufgabe, „die Frauen zu schmücken und zu verschönern“.
Gianfranco Ferré zählte neben Gianni Versace und Giorgio Armani zu den großen Drei der italienischen Modebranche. Im Juni 2007 starb er überraschend im Alter von 62 Jahren. Bei der Fashion Week in Mailand war am Montag Abend die allerletzte von ihm designte Kollektion zu sehen.
Ein Junge aus Texas prägte die Neunziger als ein Jahrzehnt der Coolness und des Glamours: Tom Ford drückte Gucci und Yves Saint Laurent seinen Stempel auf; bei seiner Finissage liefen im Publikum die Tränen. Als nächstes will er mit Estée Lauder Kosmetik entwerfen.
Er ist der Kostümbildner unter den Modemachern: John Galliano demonstriert die Geschichte der Verkleidung gern am eigenen Leib, wenn er als Dandy, Pirat oder Bodybuilder nach seinen Defilées den Laufsteg betritt.
Der Sattlermeister Thierry Hermès wurde 1837 als Kind flüchtender Protestanten in Krefeld geboren - doch erst in Paris gründete er den Handwerksbetrieb, der heute zu einer der wichtigsten Luxusmarken der Welt herangewachsen ist.
Was Tom Ford für Gucci, ist Marc Jacobs für Louis Vuitton: Der Amerikaner verwandelte das Taschen-Traditionshaus in ein Laufsteg-Label, sein eigenwilliger Stil wird als „Luxus-Hip“ bezeichnet.
Bei Kenzo, dem „Magier der Farben“, trifft japanische Schneiderkunst auf verspielte europäische Folklore. Das Ergebnis: „Seine Kleidung macht jeden Menschen glücklich“, so sein Landsmann Issey Miyake.
„Kleider müssen Kostüme sein“, hat der Großvater dem jungen Christian Lacroix eingebleut. Der französische Couturier hat sich den Rat zu Herzen genommen und den Laufsteg zu seiner Bühne erklärt.
Früher war der Fächer sein Markenzeichen, heute trägt Karl Lagerfeld Jeans und Fingerhandschuhe: Der Exzentriker ist ohne Zweifel der wichtigste deutsche Modeschöpfer - und noch immer nicht zu bremsen.
Der Florentiner Emilio Pucci war Mitglied der italienischen Olympia-Skimannschaft, erfand die Caprihose und schuf unvergeßlich bunte Muster. Die Mode im Namen des Marchese ist noch heute wie ein Tag am Meer: frisch, klar, optimistisch.
Was haben Laura Bush, Hillary Clinton und Sarah Jessica Parker gemeinsam? Sie alle schwärmen für die Abendroben von Oscar de la Renta.
Von pompösem „Modeschöpfer-Blödsinn“ will Jil Sander nichts wissen. Die deutsche Designerin glaubt nun mal, es sieht schlicht und einfach besser aus, sich schlicht und einfach zu kleiden.
Er ist der Männerdesigner, der vom Himmel fiel. So wie David Bowie die Musikszene der siebziger Jahre durch seine Androgynität veränderte, läutete Hédi Slimane eine neue Ära in der Männermode ein, als er von 2000 bis Anfang 2007 die Ateliers bei Dior Homme leitete.
Wenn Olivier Theyskens nach der Schau auf den Laufsteg kommt, ist es, als stünde ein Reh seinem Jäger gegenüber. Dabei besteht gar keine Gefahr, denn die Kollektionen des jungen Rochas-Designers werden meistens bejubelt.
Der französische Herbstmeister PSG macht mobil - und sorgt mit seinen Investitionen für Wirbel. Beckham, Pato und Kaka stehen auf der Wunschliste. Manche befürchten ein zweites Disneyland.
„Tötet die Couture“, rief der junge Ungaro in den Sechzigern. Doch längst ist „der Don Juan der Designer“ selbst ein Meister dieser Klasse: Seine Kleider sind Blumensträuße zum Anziehen und sagen der Trägerin „Ich liebe Dich“.
„Hiroshima-Chic“ lautete 1981 das Urteil über die erste Kollektion des japanischen Designers Yamamoto. Sie sehe aus wie eine „Atombombenexplosion“. Mittlerweile ist der Architekt unter den Mode-Designern auch aus der europäischen Modewelt nicht mehr wegzudenken.
Deutsch-französische Beziehungen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart - meisterhaft gebündelt in zwei Nachschlagwerken.
In der Türkei läuft die Empörungsmaschinerie heiß: Frankreich solle sich lieber mit den Massakern im Algerien-Krieg befassen als mit den „Ereignissen von 1915“, sagt Ministerpräsident Erdogan.
Nachdem das französische Gesundheitsministerium 30.000 Frauen aufgefordert hat, ihre Brustimplantate vorsorglich entfernen zu lassen, weil diese reißen könnten, mahnen deutsche Behörden zur Besonnenheit.
Ein Doppelgänger erzählt: In „Stachelschweins Memoiren“ treibt der aus Kongo stammende Franzose Alain Mabanckou sein Spiel mit afrikanischem Aberglauben und europäischen Vorurteilen.
Vorbei, vorbei. Was schon länger bekannt war, ist jetzt definitiv und unumgänglich: Die Vermächtnistournee der legendären Merce Cunningham Dance Company geht zu Ende.
Die französische Nationalversammlung hat dem Gesetzentwurf zugestimmt, mit dem die Leugnung eines Völkermordes künftig unter Strafe gestellt wird. Als Reaktion darauf zog die Türkei ihren Botschafter aus Paris ab.
Blickt man auf die Geschichte der Museen, muss man erkennen, dass das Event schon immer dazugehört. Die Angst vor der kollektiven ästhetischen Erfahrung ist unbegründet.