Wie werden Männer zu Mördern?
Was haben der Norweger Anders Breivik und die Attentäter des Islamischen Staats gemeinsam? Klaus Theweleit erklärt in seinem Buch „Das Lachen der Täter“ die Gewalt junger Männer mit einer Lust am Töten.
Was haben der Norweger Anders Breivik und die Attentäter des Islamischen Staats gemeinsam? Klaus Theweleit erklärt in seinem Buch „Das Lachen der Täter“ die Gewalt junger Männer mit einer Lust am Töten.
Am Tag vor dem Staatsakt zum Gedenken an die Opfer der Anschläge von Paris ist die Stadt ein einziges Fahnenmeer. Die politischen Parteien rücken zusammen. Davon profitiert Marine Le Pens rechtsextremer Front National.
Nach dem Abschuss des russischen Jagdbombers hat der Kreml nun ein „System von Antworten“ auf den „aggressiven Akt“ angekündigt. Schon vor der Ankündigung ging die Lebensmittelaufsicht gegen „gefährliche Produkte“ vor.
Wer jetzt mit dem Zug nach Brüssel und Paris reist, hat besondere Gründe. Viele bleiben lieber daheim. Bahnhöfe sind zu Festungen geworden, die Menschen verunsichert. Eine Fahrt in die Terrorangst und zurück.
Nach dem Terrorangriff auf den Pariser Club „Bataclan“ schildern die Musiker der Band „Eagles of Death Metal“ in einem bewegenden Interview, was sie am Abend des 13. November erlebt haben. Für sie ist klar: Sie wollen zurück auf diese Bühne.
Kanzlerin Merkel stellt Frankreich zusätzliche Unterstützung im Kampf gegen die Terrormiliz IS in Aussicht. In Berlin gibt es Spekulationen über einen Tornado-Einsatz der deutschen Luftwaffe.
Real Madrid muss bei seinem Gastspiel in der Ukraine hart kämpfen: Am Ende gibt es einen 4:3-Erfolg bei Schachtjor. Torreich endet auch die Rückkehr von Zlatan Ibrahimovic in seine schwedische Heimat. Manchester United enttäuscht dagegen.
Frankreich erwartet von Deutschland mehr Hilfe im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Im Beisein von Kanzlerin Merkel erklärte Präsident Hollande, ein stärkeres militärisches Engagement Deutschlands wäre „ein willkommenes Signal“.
In wenigen Tagen beginnt die wichtige Weltklimakonferenz in Paris. Eine neue Vorhersage der Vereinten Nationen zeigt, dass es höchste Zeit ist.
Brüssel fürchtet noch immer Terroranschläge und ist weiter in höchster Alarmbereitschaft. Trotzdem kommt das öffentliche Leben langsam wieder in Gang: U-Bahnen fahren, die Schulen haben wieder geöffnet.
Zuletzt hatten sich die Hinweise verdichtet, dass zwei der Attentäter von Paris als Flüchtlinge getarnt in die EU einreisten. Einer von ihnen ist entgegen erster Meldungen nicht in Bayern registriert worden.
In Frankreich wird scharfe Kritik an den Behörden laut. Die Attentäter von Paris waren lange bekannt. Und so mischt sich in die Trauerstimmung die Frage: Hätten die Anschläge verhindert werden können?
Auch in den Vereinigten Staaten ist die Sorge vor weiteren Terroranschlägen groß. Der Bundesstaat New York ruft seine Bürger jetzt dazu auf, mit dem Smartphone Verdächtiges zu melden.
Nach den Anschlägen vom 13. November in Paris wird die EM unter verschärften Sicherheitsbedingungen stattfinden. Trotz der Terrorgefahr soll es auch Fanmeilen geben.
Frankreich führt für den Schnellzug Thalys Sicherheitsschleusen an Bahnhöfen ein. Weil der Thalys bis Köln fährt, sollen die Deutschen nachziehen. Die Bundespolizei ist überrascht.
Frankreich will „alle notwendigen Maßnahmen“ gegen den Islamischen Staat ergreifen. Es ist Hollande zu wünschen, dass es ihm gelingt, eine breite internationale Koalition zu schmieden. Die freie Gesellschaft muss wehrhaft sein, will sie frei bleiben und sich behaupten.
Der Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch die Türkei beendet jäh die Charmeoffensive Moskaus gegenüber dem Westen. Der Vorfall wirft ein neues Schlaglicht auf die Militäroperation in Syrien. Wie wird Putin reagieren?
Es ist der erste große Medienskandal seit den Anschlägen in Paris: Der Besitzer der attackierten Pizzeria „Casa Nostra“ bot Aufnahmen seiner Überwachungskamera an – und die „Daily Mail“ ging darauf ein.
Der Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe verunsichert die Aktienmärkte. Vor allem die Kurse von Tourismus-Aktien standen unter Druck.
Der rechtsextreme Massenmörder und die Terroristen des „Islamischen Staats“ kämpfen gegen die bunte Gesellschaft. Sie sind Brüder. Das wurde mir klar, als ich jetzt von Anders Breivik Post bekam. Ein Gastbeitrag.
Terror-Anschläge hin, schwächere Weltwirtschaft her: Die Entscheider in Deutschlands Unternehmen bleiben zuversichtlich. Sogar in der Autobranche.
Zehn Tage nach den Terroranschlägen in Frankreichs Hauptstadt ist in einem Müllbehälter ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden.
Der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ hat das östliche Mittelmeer erreicht. Kampfjets flogen von dem Schiff aus Angriffe auf Stellungen der Terrormiliz „Islamischen Staat“ im Irak. Derweil verkünden die Amerikaner Erfolge in Syrien.
Wie kann man Terroristen von ihren Geldquellen abschneiden? Die G-20-Länder erhalten bald eine Liste kooperationsunwilliger Staaten. Außerdem geraten Prepaid-Karten und der Kunsthandel ins Visier.
Abgeriegelte Stadien, gepanzerte Busse, aufwendige Sicherheit: Der Terror wird die Fußball-Bundesliga verändern. Dabei ist eine wichtige Frage noch offen. Die Antwort dürfte für viele Fans weitreichende Folgen haben.
Die erhöhte Wachsamkeit der Polizei nach der Terrorserie von Paris hat auch Folgen für die Weihnachtsmärkte in Hessen. Die Polizei zeigt etwa in Kassel, Darmstadt und Frankfurt mehr Präsenz.
Großbritanniens Premierminister Cameron will die Streitkräfte im Kampf gegen „Islamischen Staat“ verstärken. Sein Vorgehen gegen die Terrormiliz könnte über seinen Stand in der Geschichte entscheiden.
Jetzt erst recht! Das ist nach den Anschlägen von Paris das Gebot der Stunde. Aber so leicht lässt sich die Angst nichts ausblenden. Sieben Autoren machen sich Gedanken über das Leben in Zeiten des Terrors.
Nach der alliierten Landung in der Normandie übernahm Charles de Gaulle Ende August 1944 trotz amerikanischer Vorbehalte die Regierungsgeschäfte in Paris. Gegen Kriegsende 1945 gelang es ihm, sein Land in den Kreis der Siegermächte einzureihen.
In Hannover blieb es zum Glück bei einer Drohung. Doch der Terror wird Deutschland weiter im Atem halten. Die Polizei wird gefordert. Ihre Schlagkraft hat Schwächen.
In Belgiens Hauptstadt Brüssel gilt weiterhin die höchste Terrorwarnstufe. Schulen und Universitäten bleiben geschlossen, die U-Bahn fährt nicht. Fieberhaft sucht die Polizei nach möglichen Attentätern. Gefahndet wird nicht nur nach Salah Abdeslam.
Zum ersten Mal nach den Ereignissen im Pariser Musikklub „Bataclan“ sprechen die „Eagles of Death Metal“ in einem Interview über den Abend. Sänger Jesse Hughes erzählt, dass ein Gast sein Leben seiner Lederjacke verdankt.
Bei dem Anti-Terror-Einsatz in Saint-Denis wurde die Schäferhündin „Diesel“ der französischen Polizei getötet. Jetzt will Russland Frankreich einen Welpen schenken – als Ersatz.
Höchste Terrorwarnstufe in Brüssel über das ganze Wochenende. Konzerte, Fußballspiele und Märkte wurden abgesagt. Die Polizei sucht zwei gefährliche Terroristen. Sie könnten neue Anschläge planen.
Vor zehn Jahren, am 22. November 2005, wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin. Was hat dieses Jahrzehnt mit uns gemacht? Wir haben deutsche Schriftsteller und Regisseure gefragt.
Es sollte ein Fußball-Samstag im Zeichen des Gedenkens an die Vorfälle von Paris sein – doch einige Fans zeigen sich von ihrer hässlichen Seite. Vor allem beim Topspiel Schalke gegen Bayern schocken die Exzesse Hunderter Hooligans.