Die Rache sei mein
Drei volle Stunden dauert die Verfilmung von Henning Mankells Roman „Der Chinese“. Sie lohnt sehr. In den Hauptrollen zeigen Claudia Michelsen und Suzanne von Borsody, was Heldinnen sind.
Drei volle Stunden dauert die Verfilmung von Henning Mankells Roman „Der Chinese“. Sie lohnt sehr. In den Hauptrollen zeigen Claudia Michelsen und Suzanne von Borsody, was Heldinnen sind.
Diskretion ist eine hohe Kunst, die in unserer schwatzsüchtigen Welt immer mehr verloren geht. Das ist ein großes Unglück. Zum Glück gibt es noch einen Ort, der weiß, wie wertvoll Verschwiegenheit ist: Klosters in Graubünden.
Anderen Staaten fehlt das Geld, Norwegen die Butter. In der Adventszeit geraten die Plätzchenbäcker in Bedrängnis. Das Landwirtschaftsministerium berät über Notfallmaßnahmen.
Erstmals seit Jahren dürfen Nordsee-Fischer wieder mehr Hering und Scholle fangen. Das beschlossen die EU-Minister in Brüssel. Umweltverbände sind entsetzt und sprechen vom „Rückfall in dunkle Zeiten“. EU-weit gibt es für viele Bestände aber Kürzungen.
Für Playboy Rolf Eden, über den jetzt ein herrlicher Dokumentarfilm ins Kino kommt, ist Spaß das Wichtigste. Ein Gespräch mit ihm über die Rolle seines Lebens: Rolf Eden.
Nach der Erstürmung der britischen Botschaft in Teheran hat Außenminister Westerwelle den deutschen Botschafter aus Iran nach Berlin zurückgerufen. Großbritannien weist derweil alle iranischen Diplomaten aus.
Bei heftigen Stürmen sind am Wochenende in Norwegen vermutlich vier Menschen gestorben. In Polen sind Hunderttausende ohne Strom.
Der private Hersteller Great Wall eröffnet im Februar ein Werk in Bulgarien und erhofft sich dabei mehr Erfolg als seine Vorgänger aus dem Reich der Mitte.
Zehn Menschen könnten noch leben, wenn die Geheimdienste ihre Arbeit getan hätten. Es ist Zeit, sie abzuschaffen.
Kokain scheint vielen in der Krise zu teuer zu werden - sie steigen auf Rauschmittel um, die billiger sind. Russland und die Ukraine stellen bei Heroinsucht und damit einhergehenden HIV-Infektionen alles in den Schatten.
Wir treffen Rebekka Bakken auf einer Terrasse am Wörthersee. Dort ist und isst die Sängerin einmal im Jahr, in einer Art Wellness-Hotel, wo sie Körper und Seele stärkt.
Der europäische Rettungsfonds EFSF hat es schwer, Anleger für seine Anleihen zu finden. Die durch die Schuldenkrisen geprägte unsichere Marktlage lässt Investoren zurückschrecken.
Dass die Chinesen überschuldeten Euro-Ländern wie Griechenland mit riesigen Summen zur Hilfe eilen, halten viele Ökonomen für Wunschdenken. Vor einer Beteiligung des IWF am Euro-Rettungsfonds stehen hohe Hürden.
Wer die Umwelt liebt, fühlt sich in Costa Rica wohl. Wer lange leben will, der muss nach Norwegen. Für jedes kleine Glück finden Ökonomen einen Platz.
Die Anwälte von Anders Breivik, der bei einem Massaker auf der norwegischen Insel Utøya 69 Teilnehmer eines Jugendlagers ermordete, plädieren für „mildernde Umstände“. Ihr Mandant sei geständig und habe Kinder verschont.
An diesem Freitag wird in Oslo verkündet, wer den Friedensnobelpreis bekommt. Liu Xiaobo, der Preisträger aus dem vergangenen Jahr, sitzt weiter in einem chinesischen Gefängnis - wegen „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt“.
Seit 65 Jahren liegt ein mit Quecksilber beladenes U-Boot der deutschen Kriegsmarine vor der norwegischen Insel Fedje auf Grund. Die Bewohner fürchten eine Umweltkatastrophe. Die Behörden schieben die Verantwortung von sich.
Das Flugzeug-Observatorium „Sofia“ hatte einen schwierigen Start. Oft verzögert, fliegt das Prestigeprojekt nun einer spannenden Zukunft entgegen.
Vor dem mit Spannung erwarteten Ende der Beratungen der amerikanischen Notenbank Federal Reserve halten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurück. Die Fed will am Abend die Ergebnisse ihrer Beratungen bekanntgeben.
Während sich ansonsten Meldungen über allerlei Krisen und irrwitzige Kursbewegungen jagen, setzt die Aktie des Technologieunternehmens ihren langfristigen Aufwärtstrend unbeirrt fort und markierte zuletzt Kurshoch an Kurshoch.
Die Welt steht am Scheidepunkt. Anleger müssen sich für ein Szenario entscheiden. KBC-Rentenfondsmanager Lazlo Belgrado rät Pessimisten zu Bundesanleihen, Optimisten zu Schwellenländern.
Die Rechtspopulisten haben nach dem vorläufigen Endergebnis die Kommunalwahlen in Norwegen verloren. Konservativen und Sozialdemokraten gewinnen Stimmen dazu.
Aus Angst vor Staatsverschuldung und Geldentwertung suchen Anleger Zuflucht in anderen Währungen als Euro, Dollar, Yen und Pfund. Der skandinavische Markt ist attraktiv - aber zu klein.
Dürfen Zigaretten in Europa bald gar nicht mehr zu sehen sein? Der EFTA-Gerichtshof kann mit der Entscheidung zu einem Tabak-Zeigeverbot Maßstäbe setzen.
Die norwegische Krone wertet auf. Sie ist die stärkste Währung der vergangenen vier Wochen. Der Markt werde die Reagibilität der norwegischen Zentralbank testen, heißt es.
Der Milliardär Petter Stordalen liebt den großen Auftritt. Sein jüngster: Mit einer Spende von 5 Millionen Kronen unterstützt er den Wiederaufbau auf der Insel Utøya, wo der Attentäter Breivik 68 Menschen erschoss.
Die beiden großen Währungen Dollar und Euro sind angeschlagen. Anleger finden auch Gefallen an der norwegischen Krone. Was es bei Investments zu beachten gilt.
Vier Wochen nach den Anschlägen in Oslo und auf Utøya hat Norwegen noch einmal gemeinsam der Opfer gedacht. Bei der nationalen Trauerfeier in Oslo kamen Mitglieder der nordischer Königshäuser, Staatschefs, Überlebende, Helfer und Angehörige der 77 Opfer zusammen.
Vor Andenes auf den Vesterålen lassen sich Pottwale beobachten. Das wird garantiert. Denn hier finden die Tiere ungewöhnlich nah zum Land Nahrung im Überfluss.
Norwegen gedenkt an diesem Wochenende noch einmal der Toten von Utøya - die Überlebenden sind heute auf die Insel zurückgekehrt. Die Debatte über die Attentate und die norwegische Einwanderungspolitik bestimmt auch den Kommunalwahlkampf in Oslo.
Zu Beginn der dreitägigen Trauerfeiern in Norwegen sind die Angehörigen der Opfer mit einer Fähre auf der Insel Utøya angekommen, um der 69 Opfer zu gedenken, die bei dem Massaker vor vier Wochen getötet worden waren.
Im Internet tummelte sich Breivik unter Gesinnungsgenossen: Skandinavien ist zu einem der bevorzugten Verbreitungsgebiete der islamfeindlichen Bloggerszene geworden. Als radikal fiel er unter Anhängern der „Eurabia-Verschwörung“ nicht auf.
Die schwedische Prinzessin Victoria und ihr Ehemann Daniel erwarten ihr erstes gemeinsames Kind. Laut Palastangaben soll das Baby im März nächsten Jahres zur Welt kommen. Die Krönung einer märchenhaften Liebesgeschichte.
Nach dem Massenmord in Norwegen beschwor das Land seine „Offenheit“. Doch war damit nicht eigentlich Geschlossenheit gemeint? Die Geschlossenheit, die Populisten und politisch Korrekte brauchen, um ihr Süppchen zu kochen? Wie jetzt wieder in Großbritannien.
Die Rückkehr zum politischen Alltag nach den Attentaten fällt Norwegens Parteien einen Monat vor der Kommunalwahl schwer. Vor einer besonderen Herausforderung steht die rechtspopulistische Fortschrittspartei.
Ein Land tastet sich an seine Extremisten heran: Nach dem Attentat von Oslo sucht Norwegen nach Deutungsversuchen. Gleichzeitig entflammt eine Debatte zur Meinungsfreiheit.