Angola entdeckt den Tourismus
Der Motor läuft langsam an: Angola hat seine komplexen Visa-Beschränkungen aufgehoben – geht nun ein Stern am südlichen afrikanischen Tourismushimmel auf?
Der Motor läuft langsam an: Angola hat seine komplexen Visa-Beschränkungen aufgehoben – geht nun ein Stern am südlichen afrikanischen Tourismushimmel auf?
Die umstrittene Namibia-Dokumentation „Deutsche Schuld – Namibia und der Völkermord“ vom vergangenen Jahr wurde nun vom NDR-Rundfunkrat aufgearbeitet. Ergebnis: Gegen den Staatsvertrag wurde verstoßen.
Es ist einer der härtesten Ultramarathons der Welt. Ein Wiesbadener Polizist läuft in einer Woche 250 Kilometer in der Namib durch Sonne und Sand. Warum tut man sich so etwas an?
Obwohl die Deutschen hier einen Genozid verübten, herrschte unter den Deutschsprachigen und Touristen in Namibia lange eine Kultur der kolonialen Verherrlichung. Menschen wie Harald Hecht wollen das ändern.
Hat Deutschland das moralische Recht von Namibia zu fordern, es dürfe keine Einfuhr von Jagdtrophäen mehr geben? Eher sollten doch die unhaltbaren Zustände in der Tierhaltung hierzulande verbessert werden.
In Bad Homburg arbeiten derzeit mehr als 20 Erzieherinnen aus dem Ausland, zwei davon kommen aus Namibia. Hier stehen sie gegen den Fachkräftemangel an – nur an das Essen müssen sich die beiden noch gewöhnen.
In Kitas rund um Frankfurt arbeiten viele Erzieherinnen aus anderen Ländern – zum Beispiel Namibia. Sie bringen andere pädagogische Konzepte mit. Davon könnten auch deutsche Kitas profitieren.
Kaum ein Genre hat gerade so viel Einfluss auf die weltweite Musikszene wie Afropop. Die Sänger aus dem Süden und Westen Afrikas sammeln Milliarden Streams und haben sogar dafür gesorgt, dass es eine neue Kategorie bei den Grammys gibt.
In den Achtzigern wuchsen Hunderte namibische Kinder in der DDR auf. Dann fiel die Mauer, und sie wurden zurückgeschickt. Seitdem quält sie ein Gedanke.
In besonders angespannten Zeiten ist Bundespräsident Steinmeier zum Staatsbegräbnis des namibischen Präsidenten gereist.
Bundespräsident Steinmeier reist nach Namibia, um an der Beisetzung des verstorbenen namibischen Präsidenten Hage Geingob teilzunehmen. Ein „großer Staatsmann“, der Namibia „wie kein anderer“ geprägt habe.
Für alles, was die Regierung direkt zu verantworten habe und beeinflussen könne, würde er beinahe eine Eins vergeben, sagt Jörg Müller. Der frühere Kernkraft-Experte will mit seinem Unternehmen Enertrag die Energiewende vorantreiben.
Hage Geingob schaffte es als Befreiungskämpfer ins Präsidentenamt. Fortan galt er als Versöhner. Überraschend groß war zuletzt seine Kritik an Deutschland.
In Namibia führen ein deutschstämmiger Vater und sein Sohn ein legendäres Geschäft. Lange verdienten sie auch mit der Kolonialzeit ihr Geld. Der Sohn will das ändern. Aber das ist doch unsere Geschichte, sagt der Vater.
Beim Netzwerk „Funk“, mit dem ARD und ZDF junge Leute ansprechen, berichtete „MrWissen2go“ fehlerhaft über die deutsche Kolonialzeit im heutigen Namibia. Das sind nicht die einzigen Schnitzer. „Funk“ ist außer Kontrolle.
Eine Folge von „MrWissen2go“ wird depubliziert, eine andere Folge neu gedreht. Beide behandeln die deutsche Geschichte. Bei ZDF und „Funk“ waren grobe Fehler nicht aufgefallen.
Im Global Gender Gap Report 2023 liegt Deutschland auf Platz sechs. Auch Namibia schneidet gut ab. Wie haben es die beiden Länder in die Top Ten geschafft?
Nach der fehlerhaften Namibia-Dokumentation der ARD muss nun auch das ZDF einen Film über Namibia korrigieren. Ein Beitrag von „MrWissen2Go“ behauptete, deutsche Truppen hätten dort mit Giftgas experimentiert.
Die gemeinsame Geschichte von Namibia und Deutschland in der Kolonialzeit ist das Thema in „Chief Hijangua“. Die Oper wird auf Otjiherero – einer Nationalsprache Namibias – und auf Deutsch gesungen.
Die ARD hat die umstrittene NDR-Doku „Deutsche Schuld – Namibia und der Völkermord“ aus der Mediathek gestrichen. An dem Film hatte es von vielen Seiten Kritik gegeben. Nun wird er nicht mehr gezeigt.
Die ARD hat die umstrittene NDR-Doku „Deutsche Schuld – Namibia und der Völkermord“ aus der Mediathek gestrichen. An dem Film hatte es von vielen Seiten Kritik gegeben. Nun wird er nicht mehr gezeigt.
Die Kritik an dem NDR-Film „Deutsche Schuld - Namibia und der Völkermord“ ist erheblich. Es gibt einen offenen Brief und vier Programmbeschwerden.
Kein Säugetier wird so stark illegal bejagt wie das Schuppentier. In einem Pilotprojekt sollen nun indigene San helfen, die Art vor dem Aussterben zu retten.
Namhafte Persönlichkeiten aus der namibischen Gemeinschaft hatten die Dokumentation als oberflächlich und „völlig unreflektiert“ bezeichnet. Der NDR weist das zurück – und ändert den Film dennoch.
In Afrika stellt sich Europa seiner Kolonialgeschichte. Der Bundespräsident ist nach Tansania gereist, um Nachfahren der Opfer des Maji-Maji-Aufstands zu treffen. Der britische König ist in Kenia unterwegs.
Wenn die Wiesn vorbei ist, beginnt die Oktoberfest-Saison im Rest der Welt. In Namibia ist sie einige der wenigen Momente im Jahr, an dem sich alle auf ein Stück deutsche Kultur einigen können. Ein Besuch.
Frankreich erspielt sich im dritten Gruppenspiel der Rugby-WM den dritten Sieg. Gegen Namibia bejubeln die Gastgeber einen besonderen Triumph. Namibia scheidet vorzeitig aus.
Um die eigene Kultur besser kennenzulernen, reisen Angehörige eines namibischen Volks nach Frankfurt – und entdecken Praktiken und Rituale, die zu verschwinden drohen.
Russlands Verteidigungsminister Schojgu lädt zu einer Konferenz in den „Park Patriot“ nahe Moskau. Er bietet „unseren Partnern“ an, sie über Schwächen westlicher Waffen zu unterrichten.
In Namibia kann man auch Bergsteigen, etwa auf die Spitzkoppe. Der Weg hinauf führt über die „Matterhorn-Route“ – das sollte einem zu denken geben.
Zum ersten Mal seit 70 Jahren gibt es in Indien wieder Geparde. Sie wurden in einem Pilotprojekt aus dem südlichen Afrika importiert. Doch die Rückschläge häufen sich. Mehrere Tiere sind bereits verendet.
Das deutsch-namibische Aussöhnungsabkommen steht in der Kritik, auch durch die Sonderberichterstatter der UN. Nun haben sich die Regierungen beider Länder zu Wort gemeldet – und der Rechtsstreit geht in die nächste Runde.
Ein Milliardenprojekt kommt voran.
Sonderberichterstatter kritisieren, dass die Volksgruppen der Herero und Nama nicht direkt an Verhandlungen mit Berlin beteiligt waren. Deutschland müsse die Verantwortung für alle kolonialen Verbrechen in Namibia übernehmen.
Im Süden Afrikas hat sich eine private Fleisch- und Jagdindustrie etabliert, die auf die Erhaltung von Wildtier-Populationen setzt. Die Kollateralschäden nimmt man in Kauf.
Lars Kraumes neuer Film „Der vermessene Mensch“ verhandelt deutsche Kolonialgeschichte – und landet in seinen eigenen Kulissen. Passenderweise gibt es zurzeit auch einen namibischen Film zum Thema.