Obamas vergebliche Seufzer
Washington wird Berlin wohl keine echte No-Spy-Zusage machen, auch wenn beide Seiten beteuern, dass sie weiter verhandeln. Der Druck auf den Präsidenten steigt.
Washington wird Berlin wohl keine echte No-Spy-Zusage machen, auch wenn beide Seiten beteuern, dass sie weiter verhandeln. Der Druck auf den Präsidenten steigt.
Die Sportlerin des Jahres heißt Christina Obergföll: Unsere Heldin des Jahres 2013 ist aber Sabine Ellerbrock. Sie sitzt im Rollstuhl und hat, was Lisicki & Co. fehlt: einen Grand-Slam-Titel.
Dubiose Fußballfeste im Namen der Nächstenliebe: Lionel Messi und sein Vater sind in Ermittlungen wegen Geldwäsche verwickelt. Es geht um Auftritte in Medellin.
Edward Snowden hat abermals die Spionageaktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes NSA angeprangert. Gleichzeitig bittet er Brasilien um politisches Asyl, im Gegenzug bietet Snowden Unterstützung bei der Aufarbeitung der Überwachung an.
Franziskus ist erst seit neun Monaten im Amt, aber mit seinem Stil hat er die Kirche schon jetzt geprägt. Nun wird er 77 Jahre alt.
In der Küche der Mannheimer Studenten-WG reden die beiden Jurastudentinnen Pilar und Cristina aus Valencia mit ihrer duetschen Freundin über ihre Pläne.
Tottenham trennt sich von Villas-Boas. Hiddink soll van Gaal ersetzen. In Argentinien wird der Vorrundenmeister gefeiert - und zwei Fans werden erschossen. Fußball kompakt am Montag.
Die Sozialistin Michelle Bachelet hat die Präsidentschaftswahl in Chile gewonnen. Bei der Stichwahl setzte sie sich deutlich gegen die konservative Kandidatin Evelyn Matthei durch. Die 62 Jahre Bachelet tritt ihre zweite Amtszeit im März an.
Die Samwer-Brüder wurden mit Klingeltönen Millionäre - und gründen heute Online-Shop nach Online-Shop. Mit Mode, Möbeln und Elektronik entsteht ein Imperium im Netz: 75 Firmen mit 25.000 Mitarbeitern.
Wieder gibt es einen Todesfall auf einer WM-Baustelle. In Manaus stürzt ein Arbeiter aus 35 Metern Höhe ab. Bei den Bauarbeiten für das Turnier in Brasilien sind bereits fünf Menschen ums Leben gekommen.
Ein Münchner Investor baut der Nationalelf ein „Germanisches Dorf“ in Brasilien. Zuvor soll das Juniorenteam als Sparringspartner dienen.
Die Nationalmannschaft will sich ihr Quartier für die Fußball-WM 2014 selbst bauen. Demnach soll in Santo André eine Wohnanlage entstehen. Zugleich verlegt der DFB seinen letzten WM-Test aus logistischen Gründen nach Mainz.
Der amerikanische Fußball-Verband setzt nicht nur bei der WM 2014 auf Jürgen Klinsmann. Der frühere Bundestrainer erhält einen Vierjahresvertrag als Coach der Nationalmannschaft - und noch ein weiteres Amt.
ARD und ZDF haben sich darauf geeinigt, wer welche Spiele bei der Fußball-WM zeigen darf. Die Rechte an allen Spielen haben sie schon vor 6 Jahren gekauft, für eine nicht unerhebliche Summe.
Stunden nach dem symbolträchtigen Händedruck zwischen Obama und Raúl Castro berichten kubanische Oppositionelle von über hundert Festnahmen am Internationalen Tag der Menschenrechte.
40 Gramm pro Person und Monat: Als erstes Land hat Uruguay den begrenzten Handel mit Marihuana legalisiert. Apotheken sollen das Rauschmittel verkaufen.
Wurde Argentinien bei der WM-Auslosung bevorzugt? Die Fifa wehrt sich gegen die Vorwürfe. Ein Video mit der TV-Übertragung zeigt aber, wie Generalsekretär Valcke Losbälle hinter einem Pult öffnet.
Mandela versöhnt – auch über den Tod hinaus: Bei seiner Trauerfeier reichten sich der amerikanische Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro die Hand. Wenig später kritisierte Obama autoritäre Herrscher.
Staaten und Konzerne missbrauchen die technologischen Entwicklungen zum Zwecke der Überwachung massiv. Über tausend Schriftsteller aus mehr als achtzig Ländern fordern eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte. FAZ.NET dokumentiert ihren Appell zusammen mit 31 anderen Zeitungen.
Mindestens 17 Leichen hat die Polizei in El Salvador entdeckt. Es wird vermutet, dass Jugendbanden für das Massengrab verantwortlich sind.
Zur Trauerfeier Nelson Mandelas haben sich mehr als 100 amtierende und frühere Regierungschefs angekündigt. Israels Ministerpräsident Netanjahu und der Dalai Lama sagten indes ab.
Aus aktuellem Anlass widmen sich Eichlers Eurogoals an diesem Montag brasilianischen Toren. Während Ronaldinho und Seedorf vor Freude weinen, machen Jagdszenen aus Santa Catarina Angst vor der WM.
Bei einem Erstliga-Spiel in Brasilien gehen Fans mit brutaler Gewalt aufeinander los. Es gibt Verletzte, die Partie wird lange unterbrochen. Die Fifa vertraut aber weiter auf ihr Sicherheitskonzept für die WM.
Tim Meyer betreut seit 2001 die Fußball-Nationalelf. Der 46 Jahre alte Mediziner versorgt alle nicht- orthopädischen Beschwerden und ist für die Leistungsdiagnostik zuständig.
Im Vorfeld war die Wahl von Fernanda Lima als Moderatorin der WM-Auslosung stark kritisiert worden - im Nachhinein gilt sie als „größte Attraktion“ der Show.
Messi bedeutet im Persischen „aus Kupfer“ und gilt in der Umgangssprache als beleidigend. Tausende Iraner beleidigen Argentiniens Fußball-Star nach der WM-Auslosung auf Facebook.
Brasilien erwartet nichts anderes als den WM-Titel, aber der entscheidende Akteur der Seleção ist erst 22 Jahre alt. Trainer Scolari hat noch nicht entschieden, ob er auch den Altstars eine tragende Rolle zutraut.
Der Einsatz des Totalherbizids hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen - die Kritik daran ebenfalls. Das Bundesinstitut für Risikobewertung jedoch findet in 1.050 Studien keinen Hinweis auf Gesundheitsgefahr.
Nachdem Kuba seinen Widerstand aufgegeben hat, beschloss die Welthandelsorganisation mit einem Tag Verspätung Erleichterungen im globalen Handel. Ein Erfolg war lange fraglich.
Kuba und drei weitere Staaten lehnen das auf Bali ausgehandelte Abkommen zur Liberalisierung des Welthandels ab. Kuba erklärte bei der 9. Welthandelskonferenz, es verweigere auch im Namen Boliviens, Venezuelas und Nicaraguas die Zustimmung. Nun wird weiter verhandelt.
Es wird eine WM der Strapazen für die Deutschen. Mit den Gegnern Portugal, Ghana und Vereinigte Staaten hat es sie sportlich hart erwischt - aber auch klimatisch. Die Schwüle des Nordens wartet.
Deutschland spielt bei der Fußball-WM 2014 in Gruppe G gegen Ronaldos Portugal, Boatengs Ghana und Klinsmanns Amerikaner. Und es gibt ein gutes Omen: Gegen das Trio hat die DFB-Elf bei einer WM noch nie verloren.
Portugal bringt seit Jahrzehnten Weltstars hervor, einen WM-Titel konnte die „Seleção“ aber noch nie erringen. Bei der WM 2014 in der früheren Kolonie Brasilien nehmen die Männer um den zuletzt in Topform spielenden Cristiano Ronaldo einen neuen Anlauf zur Spitze.
Chris Gaffney ist einer der Köpfe der Bewegung in Brasilien gegen die Fußball-WM. Im Interview spricht er über Proteste, brutale Polizeieinsätze und dunkle Machenschaften der Fifa.
Man nehme ein europäisches Team aus Topf 4 und gebe es in Topf 2. Dann leere man die Töpfe in der Reihenfolge 1 bis 4 und fülle die Gruppen A bis H: Fertig ist die WM-Gruppen-Auslosung.
Vom traditionellen Losglück hat sich der deutsche Fußball genauso verabschiedet wie vom Rumpelfußball. Die Lockerheit vor der Auslosung haben sich Trainer Löw und sein Team redlich verdient.